Geiranger Fjord

13.10.2023  Wettervorhersage 2° Schnee

6.30 Uhr das Schiff fährt noch. Gardinen auf und Bugkammera an. Wir gleiten im Halbdunkel wie schwerelos über das Wasser. Rechts und links ragen riesige dunkle Felswände aus dem Wasser. Es sieht aus als hätte ab und zu jemand diche weiße Wollfäden senkrecht über den Felsen gelegt. Bei genaueren Hinsehen erkennt man unzählige viele kleine Wasserfälle, die die Berge hinab laufen.

In der Bugkamera sieht man noch weit in der Ferne Lichter und kleine Häuschen. Das Wasser ist spiegelglatt. Je heller es wird, umso beeindruckender ist die Kulisse.

Um 9.00 Uhr gehen wir im Fjord vor Anker und der schwimmende Steg wird an das Schiff herangefahren. Die Sonne scheint auf auf uns herab, lässt die verschneiten Bergwipfel leuchten und der Fjord zeigt sich von seiner schönsten Seite. Traumhaft.

Geiranger ist eine winzige Siedlung, die hauptsächlich vom Tourismus lebt und jetzt schon fast im Winterschlaf liegt. Es gibt einen wunderschönen Rundweg, den Berg hinauf, an der kleinen Holzkirche mit dem fantastischen Blick auf den Fjord vorbei, weiter den Berg hinauf und dann rechts zum Wasserfall. Neben dem tossenden Wasser geht es viele Treppenstufen zurück zur Bucht.

Wer weiter in die Berge will und keinen Ausflug gebucht hat,  kann sich ein kleines zweisitzer Elekroauto mieten und damit die Adlerkehren hoch und runterfahren. Sieht sehr cool aus.

Pünktlich zum Auslaufen, alle stehen draußen, werden wir doch nass. Es nieselt uns langsam voll, aber keiner will sich diesen tollen Anblick entgehen lassen. Die Trollgesichter an den Wänden sind deutlich zu sehen und der Wasserfall “ 7 Schwestern“ zieht an uns vorrüber. Es gibt heißen Apfelglühwein und norwegischen Kartoffelkuchen, warm eingepackt genießen wir die Fahrt. Versöhnlich sendet die Sonne eine Stunde später ihre letzten Strahlen und verzaubert. sis

Bergen, Norwegen

10.10. bis 12.10.23   8° Sonne, Sturm, Regen

Der erste Tag auf dem Schiff ist ein Seetag. Eigentlich ganz schön zum Eingewöhnen und das Schiff zu erkunden. Jörg hat dieses Mal Schwierigkeiten mit der Orientierung, einfach riesig unsere schwimmende Stadt.

Kurz nach dem Frühstück kommt eine dringende Duchsage des Kapitäns: Routenänderung. Es zieht ein schwerer Sturm auf die Küste zu und wir werden 2 Tage in Bergen vor Anker liegen.

Norwegen im Oktober…damit muss man rechnen.

Wie dem Kapitän Lügen zu strafen,  lichtet sich eine Stunde später die Wolkendecke und wir haben schönstes Reisewetter.

Bergen ist wettertechnisch eine Wundertüte. Wir haben alles: Regen, Sonne, Sturm. Glücklicherweise scheint bei unserem Stadtrundgang die Sonne. Mütze auf und ab, Handschuh an und aus. Gute Übung für die nächsten Tage.

Mir gefällt Bergen, es hat Charme und riecht nach Zimtschecken und frischem Fisch.

Die Berge laden mit verschiedenen Liften zu einer aussichtsreichen Fahrt ein, da wir aber nicht wissen, ob uns oben Sonne oder Regen erwartet, bleiben wir in der Altstadt und am Hafen. sis

Norwegen mit Schiff und Zwerg

9.10.2023  Hamburg Regen 12°

Während BäM in Vietnam weilt und schöne sattgrüne Bilder schickt, fahre ich gen Norden.

Erholung auf dem Schiff mit Aussicht auf Fjorde und Berge. Klingt erstmal super, dass große Risiko ist das Wetter und dieses zeigt sich in Hamburg schon mal von seiner schlechtesten Seite.  Regen, Regen, Regen…das kann ja nur besser werden.

Wir haben uns diesesmal für Aida entschieden. Hauptsächlich weil ein Drittel unserer Minireisegruppe 4 Jahre ist und Spiel und Spaß im Urlaub erwartet.

Anreise mit der Bahn, Bustransfer zum Schiff und die Einschiffung klappen super und so können wir am Nachmittag schon die ersten Runden auf der Wasserrutsche drehen.

18.00 Uhr Auslaufen im Nieselregen mal sehen ob das Wetter besser wird. sis

Abschied

Der Weg zum Flughafen führt uns erst mal wieder zu einem Kambotanischen Markt. Hier werden auch lebende Tiere verkauft. Hühner, Fische, Krabben.

Für uns ist das alles sehr ungewöhnlich.

Aus der Stadt heraus geht es über einen Waldweg zu einen See. Wenn Regenzeit ist, ist es 120 km lang umd 90 km breit. An der Strommasten kann man erkennen wie hoch der Wassertsand mal war. Wir machen eine Bootstour durch die Mangoven und sind ganz erstaunt als wir an einen Dorf ankommen. Die Häuser stehen auf Stelzen im Wasser. Tasächlich solle es im Sommer hier Straße geben. Wir sehen wie kleine Kinder auf Booten rumhüpfen und im Wasser spielen. Wahrscheinlich lernt man im ihrem Leben erst schwimmen umd ein Boot bedienen.

Mit diesen letztn schönen Eindrücken endet unsere Reise.

Es war eine tolle Zeit. Wir haben so viel gesehen. Die Kulur der Länder ist so ganz anders als als die in Europa. Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit haben uns machmal zugesetzt. Vor allen die Landschaft in Zentralvietnam hat mich beeindruckt.Und natürlich Ankor. Da wir ja nicht so viel Erfahrung mit Gruppenreisen haben waren wir positiv überrascht. Die Leute waren alle nett und die Organisation war gut. Alles in allem drei schöne Wochen.

Und hier nochmal unsere Reiseroute

Bäm

Ankor Tag zwei

Wir machen eine Wanderung, dafür müssen wir aber erst mal eine Stunde mit dem Bus zum Startpunkt fahren. Dann immer bergauf. Eine echte Herausforderung bei der Hitze. Es ist neun Uhr und 30 Grad mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Über viele Steinhaufen und durch schmale Wege geht es nach oben. Die Landschaft ist wunderschön. Sattes grün, viele Schmetterlinge und Käfer. In der Ferne hört mach Gibbonaffen kreischen. Zwischendurch sehen wir einen kleinen Wasserfall. Oben angekommen bestaunen wir die in die Felsen gehauenen Ornamente. Kbal Spean nennt man den „Fluss der tausend Lingams ( Phallussymbole)“. Überall sieht man Bildnisse hinduistischer Gottheiten.

Der Weg bergab ist ähnlich wie der nach oben. Es gibt noch kleine Wasserstellen und interessante Baumwurzel

Wieder unten angekommen fängt es an zu regnen. So ganz ist die Regenzeit doch noch nicht vorbei. Wir fahren zu dem einzigen Tempel aus rosa Sandstein. Von Frauen für Frauen gebaut. Nass sieht der Stein nur nicht rosa aus sondern rot. Trotz Regenschirm und nassen Füßen ist es wunderschön.

Nach dem Regen dann doch noch ein Tempel. Ich weis noch immer nicht wieviel in Ankor stehen. Unzählige.

Und mal wieder nach oben

Es ist einfach bombastisch. Sowie die Sonne wieder schein hat mal einen tollen Ausblick und die Tempel erscheinen in einem ganz andernm Licht.

BäM

Ankor

“ Liebe meine Gäste“ so werden wir von unserem Kamboschanischen Reiseleiter begrüßt. Mit dem Tuck Tuck geht es nach Ankor. Ein Gebiet von 400 qm km mit hunderten Tempelanlagen. Erbaut zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert. Hier lebten zu Hochzeiten fast 1Mill. Menschen, hauptsächlich in Stelzenhäusern aus Holz. Man huldigte den Göttern und errichtete riesige Tempelanlagen. Von den meistsn stehen nur noch Mauerreste, aber viele sind auch noch erhalten und einfach atemberaubend.

Ankor Thom . 10,3 qm km groß. Komplett mit einer Mauer rundherum mit imposantenen Toren in jeder Himmelsrichtung und einem Siegestor. Monumentale Bauwerke.wohin mam schaut.

Bayon: 54 Türme mit lächelnden Gesichtern. Da hat man das Gefühl sie schauen dich in jeder Ecke an. Außerdem gibt es ein 1,2 km langes Wandrelief mit Szenen aus dem Alltag der Khmer und Kriegsszenen. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie lange man braucht sich das alles anzuschauen.

Vorbei am 1 qm km großen Resten des Königspalset mit einem großen Swimmingpool für die Frauen und einem kleinen für die Männer gelangen wir nach

Ta Phonm . Diese Tempelanlage ist schon fast verschlungen von den großen Feigenbäumen. Man geht durch ein Tor in steht vor einem Turm oder anderm Gebäude.

Ankior Watt. Mit nichts zu vergleichen . Von Weitem schon sieht man die fünf Türme. Umgeben von einem 190 m breiten Wassergraben . Das Gelände bildet ein Rechteck von 1,5 mal 1,3 km. Der mittlere Turm überragt alles. Man gelangt über drei Ebenen zum mittleren Turm. Es gibt so viele Gänge und Nischen und Räume, das man sie gar nicht alle besichtigen kann. Überall sieht man sehr detailgetreue Flachreliefs.

Wir haben unsere Tour in Ankor Wat nachmittags mit Regen begonnen und werden am Abend mit bombastischen Lichtverhältnissen belohnt. Definitiv eins der Highlights dieser Reise.

BäM

Phnom Pen – Kambodscha

Heute verlassen wir Vietnam um die letzten Tage in Kambotscha zu verbringen. Mit dem Speedboot geht es über den Mekong. Erst jetzt erfasse ich wie riesig und breit dieser Fluss doch ist. Nach ca 1,5 Stunden Stopp. Alle aussteigen. Grenzkontrolle Vietnamm. Unsere Pässe wurden schon vorher eingesammel. Dauert eine Weile dann gehts weiter. Nach zehn Minuten wieder Stopp, aussteigen, Grenzkontrolle Kambodscha. Auch hier dauert es, 35 Dollar zahlen, Foto und Fingerabdrücke machen lassen. Man nimmt es alles sehr genau. Aber irgendwann haben wir es alle geschaft und weiter geht’s.

Stundenlange fahren wir den Mekong hinauf bis Phnom Pen.

Nach einem schnellen check in im Hotel besichtigen wir den Königspalst. Hier wohnt der König in einem abgeriegelten Bereich. Die gehisste Fahne sagt uns das er gerade zu Hause ist. Ein König ohne Macht. Kambodscha wird von einer Zentralregierung regiert. Offiziell gibt es Wahlen, aber est gibt nur eine Partei. Wir sehen den Krönungthron und den Silber Saal. Unzählige Buddas aus reinem Silber , Gold und Bronze sind hier ausgestellt.

Es stehen noch die Pagode Wat Phnom und gegen Abend das Independent Memorial auf dem Programm. Erst 1953 haben die Franzosen ihre Cololialherschaftt abegegben. Bis heute hat das Land eine wechselvolle Geschichte. Im Bürgerkrieg der Roten Khmer kamen vielen Menschen zu Tode. Es hat das Land eher zum Stillstand gebracht.

Weiter geht unsere Fahrt am nächsten Tag nach Siem Reap . Sechs Stunden Busfahrt. Wir sehen viel ärmliche Dörfer. Rast wird auf einem Spinnenmarkt gemacht. Kaum ausgestiegen wollen uns Kinder riesige Spinnen auf die Hand geben. Außerdem gibt es gebackene Spinnen, Kakerlacken, Heuschrecken. Sowas ißt man hier als Snack zu Bier. Wir lehnen dankend ab. Zum Glück gibt es doch nochmal eine ordentliche Pause.

BäM

Mekong Delta

Leben auf und am Wasser. Das Mekong Delta ist ein riesiges Gebiet im Süden. Der mächtige Fluss teilt sich in viele kleine und große Kanäle und unzählige Wasserarme. Als Fluss sehr breit die Kanäle zum Teil so schmal das man gerade mit einem Boot durchfahren kann. Durch den feuchten Boden wachsen hier viel Obst- und Gemüsesorten. Mache Obstsorten habem wir noch nie gesehn. Pink Mango, sehr lecker und safitig. Rote Drachenfrucht, innen rot wie rote Beete. Kleine Bananen. An den Rändern wird Reis angebaut. Reis wird hier zwei bis drei mal im Jahr geerntet.

Wir machen eine gemütliche Bootstour. Sehr entspannt mit einem Paddelboot durch die Kanäle zu gleiten.

Am Nachmittag besichtigen wir eine kleine Manufaktur in der Reispapier, Puffreis in allen Geschmacksrichtungem und Bonbons aus Reissirup hergestellt werden. Für Puffreis wird in einer sehr heißen Pfanne Sand erhitzt, dan kommt etwas Öl dazu und anschließend der Reis. Und schon knallt und springt es . Ähnlich wie Poppkorn. Wir würden dürfen alles mal probieren und können gar nicht genug davon bekommen.

Auch Schlangenschnaps gibt es. Na ja, sehr merkwürdig. Mutig haben wir es runtergekippt. Na ja, halt viel Alkohol.

Heute übernachten wir in Cha Tu. Ein schöner Küstenort. Im dunkel bummeln wir am Wasser entlang und lassen uns gemütlich mit der Menschenmenge über den Markt treiben.

Der nächste Tag steht nocheinmal ganz im Zeichen des Mekong. Früh am Morgen fahren wir zu den schwimmenden Märkten. Noch heute bieten die Bauern ihre Waare auf dem Wasser an. Unzählige kleine und größere Boote bieten ihre Waae an. Viele Familien leben hier auch auf den Booten.

Nach dem Frühstück geht es weiter. Wir fahren ,immer in der Nähe des Wassers weiter in das Delta hinein. Tasächlich wohnen entlang der Straße viele Menschen,und vor jeden Haus ein Geschäft. Hier scheint jeder etwas zu verkaufen.

Nachmittags noch eine schöne Wanderung durch ein Naturschutzgebiet und dann nochmal eine Bootsfahrt. Wir sehen viele Vögel und riesige Orchideen.

BäM

Ho Chi Minh Stadt

Nach zwei erholsamen Tagen am Stand sind wir zurück in Ho Chi Minh Stadt , ehemals Saigon. 100 km lang, 40 Km breit, 10,2 Millionen Einwohner. Im alten Stadtteil Saigon sieht man auch hier noch den französichen Einfluss. Kathedrale Notre Dame , das alte Hauptpostamt und die Oper sind noch immer sehenswert.

Am Abend dann eine Streetfood Tour auf Rollern. Wir lassen uns von jungen Studet:innen gekonnt durch die Gassen fahren. Der Verkehr ist einfach unglaublich. Tausende von Rollern und Autos. Stop ist in verschiedenen Gassen. Wir probieren typisches Essen, welches auf der Straße zubereitet wird. Leckere Muscheln und frisches Gemüse. Garnelen und Glasnudeln . Wir laufen über Märkte die 24 St. geöffnet haben. Es gibt extra einen Flowermarkte. Dort kann man an hundert Ständen Blumen kaufen. Die Einheimischen nennen ihn Sorry Market. Für die Männer die sich bei ihren Frauen entschuldigen müssen. Wohnraum ist knapp und teuer. Hier teilen sich oft vier bis sieben Personen Wohnungen von 45 qm. Und da man für das Abstellen des Rollers Gebühren zahlen muss, wird er dann auch in der Wohnung geparkt

An nächste Morgen geht es zu einem Ausflug nach Cu Ci. Hier haben in Vietnamkrieg viele Guerilla Kämpfe stattgefunden. Das Gebiet liegt ca. 50 km aushalb der Stadt. Man hat Tunnelsysteme gebaut die bis zu drei Etagen tief in die Erde gehen. Oft gibt es geheime Ein- und Ausgänge. Von außen nicht sichtbar und sehr klein. Es gibt ein ausgeklügeltes Lüftungssystem. Sogar Lazarette und Küchen. Der Rauch wurde geschickt umgeleitet und kam an anderer, sehr versteckten Stelle nach oben.

Im ganzen Gebiet gab es Fallen. Man wollte die Amerikaner mit solchen Methoden nach Hause schicken . Gekämpft wurde oft nur mit zwei Mann. Sie tauchten auf einer Stelle auf und waren ganz schnell wieder verschwunden. Tasächlich sagt man hier wohl nicht das man den Krieg gewonnen hat sonder das man das Land behalten hat.

Durch solche Tunnel kann man nur kriechen.

Für mich immer sehr bedrückend was Menschen anderen Menschen antun.

Der Abend endete dann sehr angenehm, mit einer Bootsfahrt incl. sechs Gänge Menue, langsam vorbei an den beleuchteten Hochhäuser.

BäM

Hoi An – Mui Ne

Heute Vormittag dürfen wir uns als Gemüsebauern betätigen. Wir besichtigen ein regionales Gemüsedorf mit üppigen Anbauflächen. Immer eingeteilt in kleine Parzellen. Hier wird noch nach traditioneller Art das Gemüse per Hand gepflanzt.

Es riecht hier alles so intensive. Basilikum, Minze , Korinder, Zitronengras Spinat, Erdnüsse. Eine Vielfalt von Gewüzen und Gemüse.

Erst wird umgegraben, dann fein gerecht und schon kann gepflanzt werden.

Im Anschluss gab es eine Koch Lektion.

Spring Rolls zubereiten könne wir jetzt. Sehr lecker. Überhaupt ist das Essen ausgesprochen gut. Würzig aber nicht scharf. Viel Gemüse, Kräuter und frisches Obst. Wobei ich mal wieder feststellen muss das Obst im Anbauland viel besser schmeckt.

Am Nachmittag geht es mit dem Flieger von Hoi An nach Ho Chi Min Stadt und dann noch mal vier Stunden nach Mui Ne. Hier werden wird die nächsten zwei Tage am Stand chillen .

BäM