In letzten Licht der untergehenden Sonne erreichen wir den internationalen Flughafen in Havanna. Wir sind das einzigste Flugzeug weit und breit auf dem Flughafen. Die Kontrollen ziehen sich gefühlt unendlich in die Länge, doch irgendwann treten wir in die schwül, warme Sommernacht und in ein lautes Gewirr von rufenden Menschen, die alle auf jemanden am Flughafen warten.
Unser Taxifahrer ist schnell gefunden und wenig später ruckeln wir durch die dunklen Straßen. Hoffentlich sieht das bei Tag morgen besser aus.
Nach einigem Suchen ist auch unsere Wohnung gefunden und sorgt für positive Überraschung.
Es geht wieder los! Eine Nacht noch… dann starten wir in Richtung Mexiko mit seinen alten Mayapyramiden und den langen weißen Karibikstränden.
Die Planung gestaltete sich schwieriger als gedacht. Pauschalangebot gibt es viele, aber diese sind teuer und unflexibel. Wir mögen es lieber flexibel und so günstig wie möglich.
Ein preisgünstiger Tip war ein StoppOver auf Kuba einzulegen und dort ein paar Tage Strand und Kultur zu genießen. Ob und wie sinnvoll dieser Abstecher wird…wir lassen uns überraschen.
Gesundheitlich lief es in den letzten Wochen auch nicht optimal. So reisen wir jetzt mit einem gebrochenen Arm und Rippen, sowie pochenden Backenzahn. Hola sis.
So schön es einen Tag zuvor im Geirangerfjord war, so schlecht ist es jetzt in Trontheim.
Wir fahren in der Nacht in den Fjord und verschlafen die Fahrt. Anscheinend haben wir auch nichts verpasst. Vor unserem Fenster ist morgens alles grau in grau. Wir liegen zwischen der Stadt und der Festungsinsel Munkholmen. Die weit entfernten Berge verschwinden immer mal wieder in einer Regenwand.
Zu Hause würde keiner freiwillig bei solchem Wetter vor die Tür gehen. Hier kämpfen sich die Meisten durch den Regen, Richtung Stadt. Unser Zwerg protestiert lautstark und will nach den ersten Schritten sofort zurück. Keine Chance. Bewegung an frischer Luft ( gegen den Urlaubsspeck) und ein paar Sehenswürdigkeiten sind es hoffentlich wert, nass zu werden.
Gamle Bybro
Trontheim hat eine überschaubare schöne Altstadt, tolle bunte Pfahlhäuser und ist bei schönem Wetter sicherlich eine Reise wert. Wir besuchen die historische Brücke, küssen uns dort für die Liebe ( alte norwegische Tradition) sehen die Altstadt. Den Nidarosdom, die Festung Kristiansen und alles andere lassen wir ungesehen.
Die Kälte kriecht von unten die Beine herauf, die Nässe tropft uns vom Kopf abwärts. Ein warmes Poolbad und heiße Getränke an Bord sind dann doch unschlagbar. sis
6.30 Uhr das Schiff fährt noch. Gardinen auf und Bugkammera an. Wir gleiten im Halbdunkel wie schwerelos über das Wasser. Rechts und links ragen riesige dunkle Felswände aus dem Wasser. Es sieht aus als hätte ab und zu jemand diche weiße Wollfäden senkrecht über den Felsen gelegt. Bei genaueren Hinsehen erkennt man unzählige viele kleine Wasserfälle, die die Berge hinab laufen.
In der Bugkamera sieht man noch weit in der Ferne Lichter und kleine Häuschen. Das Wasser ist spiegelglatt. Je heller es wird, umso beeindruckender ist die Kulisse.
Um 9.00 Uhr gehen wir im Fjord vor Anker und der schwimmende Steg wird an das Schiff herangefahren. Die Sonne scheint auf auf uns herab, lässt die verschneiten Bergwipfel leuchten und der Fjord zeigt sich von seiner schönsten Seite. Traumhaft.
Geiranger ist eine winzige Siedlung, die hauptsächlich vom Tourismus lebt und jetzt schon fast im Winterschlaf liegt. Es gibt einen wunderschönen Rundweg, den Berg hinauf, an der kleinen Holzkirche mit dem fantastischen Blick auf den Fjord vorbei, weiter den Berg hinauf und dann rechts zum Wasserfall. Neben dem tossenden Wasser geht es viele Treppenstufen zurück zur Bucht.
Wer weiter in die Berge will und keinen Ausflug gebucht hat, kann sich ein kleines zweisitzer Elekroauto mieten und damit die Adlerkehren hoch und runterfahren. Sieht sehr cool aus.
Pünktlich zum Auslaufen, alle stehen draußen, werden wir doch nass. Es nieselt uns langsam voll, aber keiner will sich diesen tollen Anblick entgehen lassen. Die Trollgesichter an den Wänden sind deutlich zu sehen und der Wasserfall “ 7 Schwestern“ zieht an uns vorrüber. Es gibt heißen Apfelglühwein und norwegischen Kartoffelkuchen, warm eingepackt genießen wir die Fahrt. Versöhnlich sendet die Sonne eine Stunde später ihre letzten Strahlen und verzaubert. sis
Der erste Tag auf dem Schiff ist ein Seetag. Eigentlich ganz schön zum Eingewöhnen und das Schiff zu erkunden. Jörg hat dieses Mal Schwierigkeiten mit der Orientierung, einfach riesig unsere schwimmende Stadt.
Kurz nach dem Frühstück kommt eine dringende Duchsage des Kapitäns: Routenänderung. Es zieht ein schwerer Sturm auf die Küste zu und wir werden 2 Tage in Bergen vor Anker liegen.
Norwegen im Oktober…damit muss man rechnen.
Wie dem Kapitän Lügen zu strafen, lichtet sich eine Stunde später die Wolkendecke und wir haben schönstes Reisewetter.
Bergen ist wettertechnisch eine Wundertüte. Wir haben alles: Regen, Sonne, Sturm. Glücklicherweise scheint bei unserem Stadtrundgang die Sonne. Mütze auf und ab, Handschuh an und aus. Gute Übung für die nächsten Tage.
Mir gefällt Bergen, es hat Charme und riecht nach Zimtschecken und frischem Fisch.
Die Berge laden mit verschiedenen Liften zu einer aussichtsreichen Fahrt ein, da wir aber nicht wissen, ob uns oben Sonne oder Regen erwartet, bleiben wir in der Altstadt und am Hafen. sis
Während BäM in Vietnam weilt und schöne sattgrüne Bilder schickt, fahre ich gen Norden.
Erholung auf dem Schiff mit Aussicht auf Fjorde und Berge. Klingt erstmal super, dass große Risiko ist das Wetter und dieses zeigt sich in Hamburg schon mal von seiner schlechtesten Seite. Regen, Regen, Regen…das kann ja nur besser werden.
Wir haben uns diesesmal für Aida entschieden. Hauptsächlich weil ein Drittel unserer Minireisegruppe 4 Jahre ist und Spiel und Spaß im Urlaub erwartet.
Anreise mit der Bahn, Bustransfer zum Schiff und die Einschiffung klappen super und so können wir am Nachmittag schon die ersten Runden auf der Wasserrutsche drehen.
18.00 Uhr Auslaufen im Nieselregen mal sehen ob das Wetter besser wird. sis
Der Weg zum Flughafen führt uns erst mal wieder zu einem Kambotanischen Markt. Hier werden auch lebende Tiere verkauft. Hühner, Fische, Krabben.
Für uns ist das alles sehr ungewöhnlich.
Aus der Stadt heraus geht es über einen Waldweg zu einen See. Wenn Regenzeit ist, ist es 120 km lang umd 90 km breit. An der Strommasten kann man erkennen wie hoch der Wassertsand mal war. Wir machen eine Bootstour durch die Mangoven und sind ganz erstaunt als wir an einen Dorf ankommen. Die Häuser stehen auf Stelzen im Wasser. Tasächlich solle es im Sommer hier Straße geben. Wir sehen wie kleine Kinder auf Booten rumhüpfen und im Wasser spielen. Wahrscheinlich lernt man im ihrem Leben erst schwimmen umd ein Boot bedienen.
Mit diesen letztn schönen Eindrücken endet unsere Reise.
Es war eine tolle Zeit. Wir haben so viel gesehen. Die Kulur der Länder ist so ganz anders als als die in Europa. Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit haben uns machmal zugesetzt. Vor allen die Landschaft in Zentralvietnam hat mich beeindruckt.Und natürlich Ankor. Da wir ja nicht so viel Erfahrung mit Gruppenreisen haben waren wir positiv überrascht. Die Leute waren alle nett und die Organisation war gut. Alles in allem drei schöne Wochen.
Wir machen eine Wanderung, dafür müssen wir aber erst mal eine Stunde mit dem Bus zum Startpunkt fahren. Dann immer bergauf. Eine echte Herausforderung bei der Hitze. Es ist neun Uhr und 30 Grad mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Über viele Steinhaufen und durch schmale Wege geht es nach oben. Die Landschaft ist wunderschön. Sattes grün, viele Schmetterlinge und Käfer. In der Ferne hört mach Gibbonaffen kreischen. Zwischendurch sehen wir einen kleinen Wasserfall. Oben angekommen bestaunen wir die in die Felsen gehauenen Ornamente. Kbal Spean nennt man den „Fluss der tausend Lingams ( Phallussymbole)“. Überall sieht man Bildnisse hinduistischer Gottheiten.
Der Weg bergab ist ähnlich wie der nach oben. Es gibt noch kleine Wasserstellen und interessante Baumwurzel
Wieder unten angekommen fängt es an zu regnen. So ganz ist die Regenzeit doch noch nicht vorbei. Wir fahren zu dem einzigen Tempel aus rosa Sandstein. Von Frauen für Frauen gebaut. Nass sieht der Stein nur nicht rosa aus sondern rot. Trotz Regenschirm und nassen Füßen ist es wunderschön.
Nach dem Regen dann doch noch ein Tempel. Ich weis noch immer nicht wieviel in Ankor stehen. Unzählige.
Und mal wieder nach oben
Es ist einfach bombastisch. Sowie die Sonne wieder schein hat mal einen tollen Ausblick und die Tempel erscheinen in einem ganz andernm Licht.
“ Liebe meine Gäste“ so werden wir von unserem Kamboschanischen Reiseleiter begrüßt. Mit dem Tuck Tuck geht es nach Ankor. Ein Gebiet von 400 qm km mit hunderten Tempelanlagen. Erbaut zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert. Hier lebten zu Hochzeiten fast 1Mill. Menschen, hauptsächlich in Stelzenhäusern aus Holz. Man huldigte den Göttern und errichtete riesige Tempelanlagen. Von den meistsn stehen nur noch Mauerreste, aber viele sind auch noch erhalten und einfach atemberaubend.
Ankor Thom . 10,3 qm km groß. Komplett mit einer Mauer rundherum mit imposantenen Toren in jeder Himmelsrichtung und einem Siegestor. Monumentale Bauwerke.wohin mam schaut.
Bayon: 54 Türme mit lächelnden Gesichtern. Da hat man das Gefühl sie schauen dich in jeder Ecke an. Außerdem gibt es ein 1,2 km langes Wandrelief mit Szenen aus dem Alltag der Khmer und Kriegsszenen. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie lange man braucht sich das alles anzuschauen.
Vorbei am 1 qm km großen Resten des Königspalset mit einem großen Swimmingpool für die Frauen und einem kleinen für die Männer gelangen wir nach
Ta Phonm . Diese Tempelanlage ist schon fast verschlungen von den großen Feigenbäumen. Man geht durch ein Tor in steht vor einem Turm oder anderm Gebäude.
Ankior Watt. Mit nichts zu vergleichen . Von Weitem schon sieht man die fünf Türme. Umgeben von einem 190 m breiten Wassergraben . Das Gelände bildet ein Rechteck von 1,5 mal 1,3 km. Der mittlere Turm überragt alles. Man gelangt über drei Ebenen zum mittleren Turm. Es gibt so viele Gänge und Nischen und Räume, das man sie gar nicht alle besichtigen kann. Überall sieht man sehr detailgetreue Flachreliefs.
Wir haben unsere Tour in Ankor Wat nachmittags mit Regen begonnen und werden am Abend mit bombastischen Lichtverhältnissen belohnt. Definitiv eins der Highlights dieser Reise.