Uxmal- Im Reich der Mayas

16.01.2025  31° sonnig

Heute tauchen wir tief in die MayaZeit ein. Sehr früh am Morgen geht es nach Uxmal. Eine sehr kompakte Mayastädte mit mehreren Pyramiden und Tempeln auf wenigen Quadratkilometern.  Zwei sind besonders imposant: der Tempel des Zauberers und der Gouverneurspalast.

Über die Anlage führt uns Richardo. Er spricht ein lustiges Deutsch und führt uns geduldig über die steilen Treppen hoch und runter. Sein häufigstes Wort ist:“Vorsicht.“

Tempel des Zauberers

Es ist angenehm über das Gelände zu laufen. Die großen Bäume spenden Schatten, Ricardo’s Erläuterungen sind kurzweilig und die vielen Leguane, lenken uns immer wieder von der verworrenen Geschichte um die Götter ab.

Gouverneurspalast
Es geht steil bergab…aber auch hoch.

Nach so viel trockenen Steinen wechseln wir zum Getränk der Götter und dessen Herstellung und Entwicklung bis zur leckeren Schokolade aus dem Supermarktregal – Kakao.

Wir trinken frisch gemahlenen Kakao. Probieren ihn wahlweise mit Chili und Pfeffer ( so tranken ihn die Maya) oder mit Zucker. Ich fand ihn total lecker. Jörg ist eher traurig, dass die Mayas kein Bier gebraut haben.

Auf dem weitläufigen Gelände des Museums gibt es verschiedene einheimische Tiere zu sehen.

Bienen in Zuchthölzern
Der war nicht so gut drauf.

Dann sehen wir eine Regenzeremonie. Hätten wir nur nicht teilgenommen!

Später essen wir Pipil (Erdbraten) und probieren Limettensuppe.

Gruben für den Erdbraten
Mittagspause

Mit vollem Magen wollen wir nur noch ins nächste Hotel und ein bisschen baden.

Die Villa Arquelocica ist zwar nicht so toll wie die letzten 2 Haciendas, einen Pool hat sie und sie liegt nur 10 min von Chitzen Itza entfernt. Hier soll morgen unsere Reise auf den Spuren der Mayas weitergehen. 

Vorher informierte uns Manuel über die Möglichkeit am Abend an der LaserShow in Chichen Itza teilzunehmen, als Wiedergutmachung unserer ausgefallenen Ballonfahrt. Wir willigen ein und gerade als es losgehen soll….Regen.

Wir sind gespannt ob es stattfindet. Hola.sis

Leguane, Flamingos, Krokodile

15.01.2025  27° gefühlt 37°

Seit gestern sind wir wieder geführt unterwegs. Unserer neuer und letzter Guide für diesen Urlaub heißt Manuel. Er ist ein 54 jähriger Schweitzer, der vor 20 Jahren durch Zufall in Mexiko hängen geblieben ist. Er betreibt mit einem Freund eine kleine Reiseagentur und will uns die wichtigsten Highlights von Yucatan in den nächsten Tagen zeigen. Er ist unser 2 in 1, Guide und Fahrer gleichzeitig.

Am zweiten Tag erwachen wir gut ausgeruht auf unserer magischen Hacienda und starten mit der Besichtigung einer Sisal-Fabrik.

Sisal wird aus Agaven hergestellt. Die Herstellung von Seilen aus Sisal war die Haupteinnahmequelle von über 1000 Haciendas in ganz Yucatan im 1900 Jahrhundert. Dabei heißen die Seile oder Fasern garnicht Sisal, sondern das ist der Name des Hafens, den es auch heute noch gibt.

Carlos zeigt uns den gesamten Betrieb und erklärt mit viel Enthusiasmus die Herstellung vom Blatt bis zum Seil. Die Mayas kannten die Herstellung der Fasern schon und nutzten sie z.B. zum Nähen inkl der scharfen Blattspitze.  Besonders die Maschine, die die Fasern aus dem Blatt gewinnt, hat es uns angetan. Sie ist von 1853 und noch in Betrieb.

Wenig später erklettern wir die Maya Ruinen von Ake und sehen den ersten Leguan aus der Nähe. Gestern hatten wir schon mehrere vorbei huschen sehen.

Es ist 10.00 Uhr und der Schweiß fließt. Es liegt nicht nur an der Temperatur, sondern an der hohen Luftfeuchtigkeit. Alles fühlt sich an wie Waschküche.

Zur Abkühlung geht es an den Golf von Mexiko. Wir sind jetzt einmal quer über die Halbinsel gefahren von der Karibischen See an den Golf von Mexiko.

In Celestun, nicht weit vom Meer, gibt es ein großes Naturschutzgebiet. Ein riesiger See mit Mangrovenwäldern rundherum. Wir fahren mit dem Boot auf den See und beobachten Flamingos, Pelikane, Krokodile, Reiher…und und und.

Sehr spät erreichen wir unsere heutige Hacienda. Natürlich wird der Pool getestet, eine willkommene Abkühlung nach einem tollen Tag.

Hola.sis

Bunt, bunter Mexiko

14.01.2025  27° schwül, heiß

Heute haben wir das Mexiko gesehen,  wie ich es mir vorgestellt habe:

Vallaloid
Reis, Schwein in Bananenblatt gegrillt
Markt in Vallaloid

Cenoten Suytun und Kaa’n

Nach einer langen, langen Fahrt durch nichts außer grün, kommen wir in unserer Hazienda an.

Nach ein paar Runden im Pool, essen wir im Restaurant und nur der kleine Kerl leistet uns Gesellschaft. Wir sind die einzigen Gäste im Hotel. Es ist sehr schön und ruhig. Nur das Zirpen der Grillen ist zu hören und der Rasen glitzert vor lauter Glühwürmchen. Was für ein schöner Tag.

Hola.sis

Das Paradies für die Schönen und Reichen

13.01.2025 Tulum 31° Sonne, Wind

Es ist traumhaft schön.

Doch die Schönheit hat ihren Preis. Haben wir in Mexiko City am Abend lecker für 25 € zusammen gegessen, kostet hier das gleiche Essen 110 €. Es ist ein „Must to be“ für Influencer und Poser. Die Mädels sehen alle aus wie aus einem Katalog entstiegen mit winzigen Bikinis und einem gehäckelten kleinem Etwas ( natur oder beige) darüber und die jungen Männer wie frisch aus dem Gym. Geld scheint keine Rolle zu spielen.

Unser alternatives Camp ist eine der wenigen Ausnahmen vor Ort. Ansonsten gibt es meist nur exklusive Hotels und Bars.

Frühstück ist zum Glück inklusive und so starten wir gesund und lecker in den Tag.

Der Strandspaziergang danach ist herrlich, nur als wir nach einem Lokal für den Abend an der Straße Ausschau halten, kommen wir nicht mehr an den Strand, sondern müssen die Straße bis zu unserem Camp zurück. Der Strand ist hermetisch abgeriegelt und nur durch das jeweilige Hotel begehbar.

Wir verbringen den Rest des Tages am Strand.

Allerdings nicht auf den Liegen sondern im Sand. Liegen kosten 100 € am Tag.

Unserem Urlaubsfeeling tut das keinen Abbruch. Es ist warm, sonnig, mit einem erfrischenden Wind vom Meer. Es riecht nach Meer und Salz und es ist nur das Wellenrauschen zu hören. Herrlich.

Morgen früh 8.00 Uhr geht es weiter. Unsere Rundreise beginnt und bringt uns als erstes nach Valladolid. Ein nettes Pärchen aus der Schweiz wohnt ein Zelt gegenüber und erzählte uns, es ist überall günstiger als hier, aber auch nirgendwo so schön.

Hola.sis

Tulum

12.01.2025  30°

Der Landeanflug auf Tulum ist spektakulär, man sieht nichts außer grün, soweit das Auge reicht.

Wir landen im Sommer. Schon beim Verlassen des Flugzeugs schlägt uns die heiß, feuchte Luft entgegen.

Wir diskutieren ein wenig über Taxi oder Mietwagen, nach den anstrengenden Tagen in MexikoCity liegen bei uns die Nerven etwas blank.

Die Entscheidung fällt aufs Taxi. Der Weg zum Hotel ist lang, ca 1 Stunde sagt das Navi. In Mexiko dauert irgendwie alles 1 Stunde.

Am Ende der Hotelzone erreichen wir unsere Unterkunft und freuen uns über die letzten Sonnenstrahlen über dem Dschungel.

Unser Pool
Zimmereingang
Dusche
Badezimmer

Nach dem Umziehen, leider ist es schon dunkel, essen wir am Strand.

Morgen heißt es ausruhen und relaxen bevor die Reise weiter geht.

Hola.sis

Wir im Chaos

12.01.2025  19°

6.30 weckt uns das Chaos. Durch das geschlossene Fenster dringen Stimmengewirr, laute Rufe und Megafon Stimmen an unser Ohr. Wir haben es gewußt, gefürchtet, aber nicht so früh damit gerechnet. Die ersten Besucher der Versammlung sind unterwegs.

Gestern haben wir einen Plan mit Evelyn und Braulio geschmiedet, wie wir am Besten der Flut der Menschen entkommen. Alle Straßen sind im großen Umkreis um den Zocalo gesperrt, Metro-Stationen auch. Es geht nur zu Fuß. Wir müssen aber mit Gepäck zum Flughafen. 12.50 geht der Flieger nach Tulum.

Unser Frühstück nehmen wir auf der Terasse des Hotels ein und haben dabei einen guten Blick auf den Platz.

7.30 der Platz füllt sich.

In das Hotel kommt man jetzt nur noch mit Sicherheitskontrolle und Durchleuchtung.

Braulio holt uns zu Fuß ab und wir gehen entgegen allen anderen weg vom Zocalo, durch die breite Fußgängerzone. Das geht besser als erwartet.

Gestern Abend sind wir schon einmal über die Fußgängerzone gebummelt. Die Geschäfte waren alle geöffnet, Händler schrien um ihre Waren anzubieten. Kinder oder Blinde spielten Musik um Geld zu sammeln. Fliegende Händler hatten Tücher mit Waren ausgebreitet und jeder wollte woanders hin rechts, links, geradeaus. An den Ampel starte sich die Menge um auf die Empfehlung grün oder eine freie Lücke zu warten. Für Menschen vom Dorf reinster Horror, nicht weil wir uns unsicher fühlen, sondern reinste Reizüberflutung.

Evelyn hatte uns den Tip gegeben auf den Lateinamerika Turm zu fahren, dort gebe es eine schöne Aussichtsplattform. Ich fand ihn vor 2 Tagen schon sehr schief aber sie meinte, er hat alle beiden großen Erdbeben überstanden und wird nicht umfallen. Das mulmige Gefühl bleibt und als wir die Schlange an der Eintrittskasse sehen, beschließen wir dem mulmigen Gefühl zu folgen und nicht hochzufahren.  Stattdessen gibt es noch etwas Leckeres zu essen ( wir freuen uns immer, wenn das bestellte Essen schmeckt, weil keiner Englisch versteht und der Übersetzer nur mit Wifi funktioniert) und dann geht es durch den Menschendschungel zurück ins Hotel und ins Bett, endlich schlafen.

Heute morgen also, ohne fliegende Händler, Ampeln ( Straßen sind ja gesperrt) und geschlossenen Geschäften ist es immer noch voll aber es lässt sich besser laufen, bzw rennen. Die Männer mit den Koffern vorneweg und ich muss sehen, dass ich sie nicht verliere. Im weit entfernten Parkhaus angekommen, bietet mir eine Mexicanerin ihren Platz an. Man muss ich fertig aussehen, an die dünne Luft der Stadt hab ich mich nicht gewöhnt.

Gegen 10.00 ruft Evelyn an und fragt ob wir gut rausgekommen sind. Sie hat im Fersehen gesehen, dass jetzt auch die Fußgängerstraßen gesperrt sind. Aus der Stadt raus haben wir Reisebus an Reisebus gesehen auf dem Weg in die Stadt und sämtliche Parkstreifen waren bereits mit Bussen zugeparkt. Wir sitzen bequem im Auto Richtung Flughafen und feiern unseren Helden Braulio, der uns 3 Tage durch die Wirren des Verkehrs geleitet hat.

Erstaunt reagieren wir auf Evelyns Frage ob wir das Erdbeben gut überstanden haben. Erdbeben? Ja, nachts 2 Uhr mit einer Stärke von 6,1. Überall ging der Voralarm an, es wäre aber nichts schlimmes passiert. Wir haben nichts gehört und gemerkt, sondern tief und fest geschlafen. 2 Tage volles Programm haben uns geschafft.

Mit einem letzten Blick auf die verschneiten Gipfel der Vulkane verlassen wir CDMX und freuen uns auf die Wärme in Tulum ( hoffentlich)

Hola.sis

Kein Ballon am Himmel

11.01.2025  von 11° bis 25° alles dabei, windig, sonnig

5.00 Uhr, pünktlich treffen wir uns mit Evelyn und unserem Fahrer Braulio am ausgemachten Treffpunkt. Die Straßen rund ums Hotel sind teilweise schon gesperrt, wegen der Feier. Die Idee ist heute morgen zum Sonnenaufgang über der größten Aztekenstadt, die es auf der Welt gibt, mit dem Heißluftballon zu fahren und so die Dimensionen besser begreifen zu können.

Etwas müde aber in freudiger Erwartung starten wir zur „Stadt wo die Götter gemacht werden“: Teotihuacan.  Die Fahrt durch die morgentlich verschlafene Stadt geht gut und pünktlich kurz vor 6.00 Uhr sind wir am Ballonflughafen. Außer uns sind noch mehrere Autos vorgefahren, doch keine Ballons weit und breit zu sehen. Nach einer Weile kommt ein Motorradfahrer und erklärt, dass heute keiner fliegt. Der Wind ist zu stark, also viel zu gefährlich zum Aufsteigen. Der Himmel ist zwar nur mit kleinen Wölkchen bestückt und dazwischen blinzeln die Sterne hervor, aber es ist arschkalt und der Wind bläst ekelhaft.

Wir tragen die schlechte Nachricht mit Fassung. Trotz unseres Zwiebellooks mit mehreren Schichten Kleidung ist es kalt und Jörg‘ s Schnupfen noch immer etwas vorhanden. Es sollte also nicht sein und so sehen wir von der Rückbank des Autos die aufgehende Sonne und nicht aus dem Ballon. Schade.

Es ist viel zu früh zur Besichtigung der Aztekenstadt und so gehen wir frühstücken. Futtern uns am warmen Buffet durch die Besonderheiten der mexikanischen Küche. Wenn wir weiter schlechtes Wetter mit Essen und Trinken kompensieren kommen wir kugelrund nach Hause.

Gut gestärkt tauchen wir ein in die Welt der Ureinwohner Mexikos. Bei uns als Atzteken bekannt, besteht Evelyn auf den Namen Mexicas (Mähschikas). Wir besuchen die größte bewohnte Siedlung Amerikas der Frühzeit mit bis zu 150.000 Einwohnern, Teotihuacan. Gut erhalten ist der Mond und Sonnentempel sowie die Straße der Toten.

Zu Fuß über die Straße der Toten und zwischen den Tempel läuft man mindestens 1 Stunde ( ohne Evelyns Erklärungen) und so sind wir froh, daß Braulio uns zwischendurch immer mal wieder ein Stück mit dem Auto fährt.

Evelyn ist voll in ihrem Element und gibt sich alle Mühe uns die Ausgrabungen gut zu erklären. Nach 4 Stunden Pyramiden sind tief beeindruckt, aber auch alle ( inkl. Evelyn) fix und fertig. Der Wind pfeift immer noch kalt durch das Tal.

Auf dem Rückweg erinnert uns Braulio ( er hat ja die meiste Zeit entspannt im Auto gewartet) an den Programmpunkt der Heiligen Maria von Guadelupe. Okay, kurz mal reinschauen, willigen wir völlig fertig ein.

Die Kirchen der Heiligen (insgesamt zähle ich 5) und das zugehörige Areal ist riesig. Die größte ist die neueste Kirche. Sie fast bis zu 10.000 Menschen. Hier findet jede Stunde ein Gottesdienst statt. Anschließend sollte jeder das Bild der Maria betrachten, ein Bild machen und/oder beten.

Damit das gelingt, keinen Stau gibt und der nächste Gottesdienst wieder beginnen kann, gibt es einen Gang hinter, unter den Altar dort fährt man auf 3 parallel verlaufenden Flughafenbändern an der Maria vorbei, kann fotografieren, beten oder was auch immer.

Am späten Nachmittag zurück im Hotel, heißt es kurz umziehen und nochmal los ins Getümmel. Aber dazu morgen mehr.

Hola.sis

CDMX Ciudad de Mexiko

Was gestern geschah 😉

10.01.2025  21° Sonne, Wolken

10 Millionen Leute (soviel wie auf ganz Kuba leben) 2250 Höhenmeter und 100 Tage Präsidentschaft von Frau Scheinbaum….das sind die Probleme mit denen wir in den nächsten Tagen zu kämpfen haben.

Der Tag startet mit dem Blick auf die im Schein der aufgehenden Sonne leuchtende Fassade der Kadedrale. Für diesen tollen Ausblick müssen wir noch nicht mal aufstehen sondern nur die Gardinen zur Seite ziehen.

Während des Frühstücks im Sonnenschein auf der im 7. Stock befindlichen Terasse des Hotels sieht man die Gebirgskette mit den Vulkanen rund um die Stadt. Der höchste Vulkan ist der Popocatépetl 5200m hoch. Später wird Evelyn uns erklären, dass wir heute sehr viel Glück haben, da man wegen Smog oder Wolken die Berge sehr sehr selten sieht. Außerdem würde der Popocatépetl noch mehr rauchen wie sie und ab und zu auch mal husten, also noch aktiv sein.

9.00 Uhr lernen wir Evelyn kennen. Eine kleine, rüstige 72 jährige Mexikanerin mit deutsch/österreichischen Wurzeln. Sie wird uns die nächsten 2 Tage begleiten. Wir starten mit einem Spaziergang durch die Altstadt und den Ausgrabungen der Tempel der Azteken, Gebäude der Spanier und der späteren Jahre. Dabei wird deutlich, die Stadt Mexiko ist schief. Plätze, Straßen, Gebäude alles schief. Die Stadt wurde auf/ in einem See gegründet und besteht aus Felsinseln und dazwischen viel aufgeschütteter Erde. Wenn die großen spanischen Paläste oder Kirchen zu schwer wurden gab der Untergrund nach. Zusätzlich haben auch mehrere größere Erdbeben immer wieder für Schäden oder zum Absinken der Gebäude geführt.

Postgebäude
Spanischer Palazzo
Nationalgalerie
Staatstheater
Lateinamerikaturm

Die ganze Stadt ist voll von Polizisten. Am Sonntag feiert die Präsidentin ihre ersten 100 Tage Präsidentschaft mit einer öffentlichen Versammlung auf dem Zocalo, also direkt neben unserem Hotel. Es werden Gerüste für Lautsprecher aufgebaut, der Platz nachts stundenlang gekärchert, Stühle und Absperrungen aufgestellt. Wir sind hautnah dabei. Da kann noch lustig werden.

Ein Spalier mit Polizistinnen

Später steigen wir ins Auto um und fahren nach Xochomilio, die schwimmende Stadt oder schwimmende Gärten genannt. Hier ist der See bzw. die alten Kanäle noch sichtbar und die Mexikaner fahren mit bunten Booten und feiern. Man kann sich essen oder Getränke von Händlerbooten kaufen, oder Musik bestellen. Es gibt Boote mit ganzen mexikanischen Kapellen oder mit der Marimba, dem mexikanischen Xylophon. Nach soviel Infos über Gebäude und Baustile eine super Entspannung. Es ist bunt, laut, chaotisch…einfach mexikanisch.

Nur die Hin- und Rückfahrt mit dem Auto durch diese Millionenstadt wird zur Geduldsprobe und Herausforderung. Auf dem Rückweg brauchen fast 2 Stunden und wollten doch eigentlich noch etwas essen und uns vor dem Besuch des Lucha Libre ausruhen. Das wird knapp.

Hola.sis

Verrückt, verrückter: Lucha Libre

10.01.2025 in der Mex Arena gefühlte 30°

Heute fange ich mal hinten an:

Es ist später Abend. Gerade sind wir zurück aus der Arena Mexiko und haben etwas total verrücktes gesehen.

Männer mit knappen Kostümen und Masken, die sich halb im Spaß, halb im Ernst in und außerhalb des Ringes bekämpfen. Dabei Saltos machen oder vom Ring auf den Gegner außerhalb draufspringen.

Lucha Libre heißt das Spektakel und ist eine Spezialität in Mexiko City. Dabei kämpfen manchmal 3 gegen 3 oder 2 Frauen gegen 2 andere.

Das Puplikum feiert dabei frenetisch seinen Liebling und trägt auch oft dessen Maske. Es war laut, aufregend, spaßig und hat oft beim Zusehen weh getan. Wir haben uns trotzdem super amüsiert und müssen jetzt schnell schlafen in 5 Stunden wollen wir Ballon fliegen.

Ob das klappt und wie der restliche Tag heute aussah…dazu morgen mehr.

Hola.sis

Willkommen in Mexiko-City

09.1.2025 20° sonnig

Wir haben es geschafft. 16.00 Uhr blicken wir aus unserem Hotelzimmer direkt auf den Zocalo ( den Zentralen Platz in Mexiko- City) und auf die beeindruckende Kadedrale.

Der Verkehr und die Massen an Menschen sind Wahnsinn. Alles redet und hupt  durcheinander. Die Frequenz des mexikanischen Spanisch ist deutlich erhöht. Lauter und viel viel schneller. Englisch oft Fehlanzeige. Puhhh, das kann ja lustig werden.

Wir müssen uns erstmal orientieren und überlegen, was wir machen und wo es Essen für den Abend gibt.

Hola.sis