Der perfekte Urlaubstag

….beginnt mit dem Blick aus dem Fenster, wolkenlosen Himmel und Sonnenschein. 9.00 Uhr starten wir zur Regenbogenbrücke, sie verbindet die amerikanische Seite und die kanadische Seite der Niagara Fälle und 30 min später stehen wir auf einem Boot und fahren Richtung Wasserfälle. Die Fälle sind auf beiden Seiten zugebaut mit Hotels, Casinos, Freizeitparkfeeling mit Riesenrad, Achterbahn, Gokartbahn und alles was man sich sonst noch vorstellen kann, irgendwie abschreckend. Das alles vergißt man in dem Moment auf dem Boot, trotz der Fülle und des lustigen Anblicks, da alle diese pinkfarbenen Regencapes tragen. Da spürt man die Kraft des Wassers, Gischt erfüllt die Luft, hört das laute Donnern des Wassers und fühlt sich unendlich klein. Bunte Regenbogen hüllen unser Boot ein, magisch und leider zu schnell vorbei.


Wir genießen den Blick auf die Fälle auch vom Aussichtsturm und können die frühen Morgenstunden und die kanadische Seite der Wasserfälle, als die Schönere empfehlen.Gegen Mittag folgen wir unserem Reiseführer und fahren zum Städtchen Niagara on the Lake. Der Weg führt durch Weinanbaugebiete, vorbei an schönen kleinen Häuschen und Verkaufsständen mit Kürbissen. Das Städtchen selber liegt direkt am Lake Ontario und weit in der Ferne sehen wir das Ziel unsere heutigen Reise Toronto. Kleine Boutiquen säumen die Hauptstraße (Frauenherzen schlagen höher) und wunderschöne Häuser wohin das Auge blickt…Daumen hoch für Niagara on the Lake.Toronto ist das genaue Gegenteil, die Glasfassaden der Hochhäuser blinken in der untergehenden Sonne. Wir beziehen unsere Airbnb Wohnung, 26 Stock, in einem dieser Glasfassadenhäuser direkt am Hafen mit Blick auf den CN Tower. Perfekt. sis

Niragara Falls

Beim letzten Sonnenstrahl erreichen wir den Niragara River und unser kurz zuvor gebuchtes Hotel. Eigentlich wollten wir es langsam angehen und nur bis Ithaca an den Finger Lakes fahren. In den Reiseführern und diversen Blogs wird die Stadt als Geheimtipp und sehenswert empfohlen. Wir haben nach einem kurzem Spaziergang und dem Besuch von Starbucks (zur Internetrecherche) beschlossen weiterzufahren und direkt an den Falls zu schlafen. Das gab uns die Möglichkeit heute Abend einen kleinen Spaziergang zur amerikanischen Seite der Fälle zu machen und die Beleuchtung zu bewundern. Morgen fahren wir auf die kanadischen Seite.

New Jersey

Hurra….wir sind da. Nach 9 Stunden Flug, einem sehr kurzem Aufenthalt in Reykjavik landen wir in Newark, New Jersey…vor den Toren New Yorks. Im Flugzeug hatte ich mich mit dem Fotoapparat bewaffnet am Fenster positioniert und voller Vorfreude auf die Lichter New Yorks unter uns gewartet. Was dann kam war total enttäuschend, kilometerdicke tiefe Wolken, Regen und Dunkelheit lassen uns nichts erkennen. Es ist arschkalt, dunkel und naß…toller Empfang. Die Stimmung ist im Keller, ein Riesenauto (unsere Kategorie war nicht verfügbar…“nehmen sie einfach ein Großes ohne Aufpreis“) 12 spurige Highways, 0 Sicht und ein Navi was uns nicht versteht…wir es auch nicht, Hunger, müde…aber…hurra, wir sind gelandet.Heute sieht die Welt schon besser aus. Unsere kleine Pension ist typisch amerikanisch. Die Sonne scheint und zum Frühstück schaut uns ein Eichhörnchen durchs Fenster auf den Tisch. Wir fahren Richtung Kanadische Grenze und Niragara Falls…mal sehen wie weit wir kommen. sis

New York – Ostküste Kanadas

In 26 Tagen ist es soweit….wir starten zu unserer  nächsten Reise.

Mit dem Flugzeug vom Amsterdam nach New York mit dem Auto zu den Niragara Fällen, Toronto, 2 Nächte im Nationalpark Algonquin mit Kanufahren und Wandern, in 4 Tagen zurück nach New York und dann mit dem Schiff nach Montreal, Flug zurück nach Amsterdam.

Die Vorbereitungen sind getroffen, zum ersten Mal habe ich die Unterkünfte nicht alle gebucht, wir wollen uns treiben lassen,sehen wie weit wir kommen, spontan sein….irgendwie macht mir das Bauchschmerzen….na ja…no risk- no fun. sis

 

Letzte Stunden

23.09.-24.09.2015  Perth-groß, laut, viele Menschen, noch mehr Boote, blauer Himmel, blauer Swanriver, schöner Kingspark mit phantastischen Blick auf die Skyline und Baustelle an Baustelle. Ein Besuch lohnt sich, aber besser noch 2-3 Jahre warten.

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Wir genießen die Zeit, trinken German-Bier zum Abschied und stoppen den Bus…diesmal wirklich.

Es war eine super Zeit…danke an alle die virtuell mitgereist sind. sis

Wir haben viel gesehen und erlebt und werden immer gerne darüber reden. Bis bald in Deutschland. BäM

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Perth

22.09.2015
Die Nacht verbringen wir in der Hangover Bay. Einer sehr schönen Bucht mit Grill und Picknickmöglichkeiten. Nach dem Sonnenuntergang bei den Pinnacles, leider ohne green Flash, war das die nächste Parkgelegenheit. Dort sehen wir in der Abenddämmerung ein Känguru in den Dünen stehen und ganz versonnen auf´s Wasser blicken, viel besser wie ein grünes Licht am Himmel.
Morgens nehme ich das letzte Bad im Meer und wir brechen auf Richtung Perth. Zum Abschied liegt eine große Schlange auf der Straße und wärmt sich in der Morgensonne.

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Wir haben es nicht eilig und halten an mehreren Lookouts und in einem weiteren Nationalpark. Dort werden uns Koalas versprochen. Wir sehen sie dann auch. Zwei sind sogar wach und am Essen, verstecken sich aber hinter den Büschen oder drehen uns den Rücken zu, so dass wir nur mit viel Geduld ein gutes Bild bekommen.

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Gegen 15.00 Uhr erreichen wir Perth. Wir wissen nicht wohin und schauen uns die Stadt auf der Suche nach einem Stellplatz durchs Autofenster an. Viele Autos, Straßen, Gewirr sind wir gar nicht mehr gewohnt. Der Zufall führt uns zum Strand, letztes Bad für Manni und BäM und wir sehen noch einmal der Sonne beim Untergehen zusehen. SchöÖÖn.
sis

Die Jäger des grünen Lichtes

21.09.2015
Wir verabschieden uns mit dem letzten gemeinsamen Einkauf dieser Reise von Geraldton und machen uns auf den Weg nach Perth. Nach der gestrigen Planbesprechung ist klar: wir wollen heute Abend die Pinnacles (große Kalksäulen) im Sonnenuntergang ansehen und das grüne Licht. Die Westaustralier versammeln sich bei Sonnenuntergang zum Sonnenuntergangsgetränk und warten auf den magischen Moment, wenn die Sonne komplett im Meer versinkt und beim letzten Verglühen ein grünes Licht erscheint: „the green Flash“. Dieses Licht gibt es nicht immer, es bedarf der richtigen Luftfeuchtigkeit, die Sonne muss direkt im Meer untergehen usw. : also magisch und wir wollen es erleben. Ein netter Kiwi, der jetzt in Perth lebt hat uns die Pinnacles ans Herz gelegt und von seinem green Flash dort berichtet.
Ansonsten führt der Weg jetzt direkt am Meer entlang, das Rot der Erde wird heller und es gibt riesige Sanddünen. Wir hoffen gegen Mittag an einem großen Areal mit Wildblumen vorbeizukommen und dort weitere schöne Blumen zu sehen. Die Landschaft hat sich sehr verändert, es gibt riesige Weizenfelder und plötzlich mehr als eine Straße. Die LKW werden kleiner, nur noch maximal 35 Meter lang. Mein Job als Beifahrer hat sich von Fahreranimation in Kartenleser geändert (Mist …das kann ich doch gar nicht)
Auch die Temperaturen haben sich geändert, nachts in kalte 16 Grad, tagsüber haben wir jetzt  23 Grad.
sis

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