Ich sitze am Strand und sehe der Sonne beim Aufgehen zu. Morgen ist der letzte volle Tag, bevor wir dann nach 2 Reisetagen Mittwoch wieder zu Hause sind. Ich bin traurig und glücklich zugleich. Traurig weil das Ende absehbar ist, die Reise zu Ende geht. Glücklich über die vielen schönen Momente, die Erlebnisse und Begegnungen. Da gibt es diese magischen Momente wie unsere Nacht auf der Hacienda mit glitzernden Glühwürmchen und Vollmond, oder das Schwimmen in der wundervollen Cenote, die Oldtimerfahrten in Havana aber auch die letzte Nacht hier im Hotel.
Durch Zufall sitzen wir gestern Abend an der Bar mit zwei Pärchen zusammen. Später stellt sich heraus, dass eine kommt aus Bochum und ein sehr sympathisches älteres Pärchen aus Liverpol. Es gibt ein großes Hallo als klar ist, wir alle stammen vom alten Kontinent Europa und wir gemeinsam über die Amis und die hohen Preise in Tulum stöhnen können. Es wird ein sehr lustiger, langer Abend.
Gestern Nachmittag haben wir im Dreams Resort und Spa Tulum eingecheckt. Man kommt hier nur mit einer Reservierungsbestätigung auf das Gelände. Und das ist riesig! Es verschluckt dich und spuckt dich erst nach dem Urlaub wieder aus.
Weg zur Rezeption
Main Street zum Pool und Strand
Jetzt sind wir im Tulum der Familien und Partysüchtigen…und wieder falsch angezogen. Hier trägt man neon Farben: Bikini, Badehosen, Brillen, Haargummis…Hauptsache irgendetwas neon.
15.00 Uhr der Pool brodeltDer gleiche Pool morgens um 10.00Pool Nr. 2 etwas ruhigerWer ganz ruhig will…Strand
Hier gibt es alles was man brauchen könnte als Urlauber. 5 Bars, 6 Restaurants, Gym, Spa, Friseur, Geschäfte, sogar eine Kirche.
Es ist alles in so kleine Innenhöfe eingeteilt.
Ob ich jetzt in Mexiko, Bahamas oder Florida bin…kann man hier nicht mehr erkennen. Alles spricht Englisch, da die Mehrzahl der Urlauber Amerikaner oder Kanadier sind.
Eigentlich wollte ich noch schnorcheln mit Schildkröten oder die Ruinen von Tulum anschauen…aber hier aus der Anlage rauszukommen…irgendwie schwierig.
Mal sehen was noch geht und in der Zwischenzeit versuchen wir nicht über die Leguane zu stolpern, die überall herumliegen.
Perfekt getarnt.Der hatte schlechte Laune oder war auf Weibersuche.
Wir erwachen in der Villa Arquelocica. Der Himmel ist verhangen und der Dunst der aufsteigenden Morgenfeuchte macht alles etwas diesig. Was sich nicht so toll anhört, ist für unsere Besichtigung von Chichen Itza ein großer Vorteil, auch wenn die Bilder der Pyramiden im Sonnenschein besser aussehen.
Wir waren gestern schon mal an der Ausgrabungsstätte. Der Regen war zum Glück nur kurz. In der Dunkelheit durften wir uns die punktuell erleuchteten Ruinen anschauen, durch das Areal spazieren und die LaserShow genießen. 30 bis 40 Personen stolzierten durch die Nacht, gut bewacht vom Ausgrabungspersonal, die beständig die Wege und das Gras ausleuchteten. Weniger weil wir stürzen könnten, sondern vielmehr, das keine Schlangen unsere Wege kreuzen. Nach dem Rundgang wurde die Geschichte der Mayas und die Besonderheiten von Chichen per Laser an die Pyramide geworfen. Die Spanischen Worte konnten wir nicht verstehen, die Bilder waren aber sehr eindrucksvoll. Wie besonders dieser Abend war, begreifen wir erst an diesem Morgen auf dem Gelände.
Nicht nur, dass die Gebäude heute morgen anders aussehen. Nein, hier herrscht das übliche mexikanische Chaos. Hunderte Händler bauen ihre Stände auf, Touristen wohin das Auge blickt, Guides die Touren anbieten. Was war das doch gestern hier so so ruhig und entspannt.
Trotzdem ist Chichen Itza einen Besuch wert, aber nach drei Stunden, die letzte im vollen Sonnenschein kann nur das Bad in einer Cenote mich zum Weitergehen bewegen. Mit brennenden Füßen und klatschnaß geschwitzt sitzen wir zur Mittagszeit wieder im Auto, auf dem Weg zum letzten Hotel dieser Reise.
Gefiederte SchlangeTotentempelKukulkań PyramideEl Caracol – Das ObservatoriumHeilige Cenote. Hier sollen Jungfrauen geopfert worden sein.
Bevor wir wieder zurück an der karibischen See sind, zeigt uns Manuel seine Lieblingscenote. Fast alleine schwimmen wir ( ohne Schwimmweste!) im klaren tiefblauen unterirdischen See. Das Wasser ist erfrischend kalt. Wir blicken durch das kleine Loch in der Decke in den blauen Himmel. So schön, hier will ich bleiben.
Der Abstieg zur Cenote
Unaufhaltsam dreht sich der Zeiger der Uhr und wir müssen weiter. Nach weiteren 2 Stunden Autofahrt und insgesamt 1200 Kilometern in den letzten 4 Tagen sind wir pünktlich zum Sonnenuntergang zurück in Tulum.
Die letzten 4 Tage lassen wir uns AI verwöhnen und so bereitet uns der Preis des Sundowners in Tulum jetzt auch keine Kopfschmerzen mehr….höchstens der Alkoholgehalt morgen früh…Hola.sis
Heute tauchen wir tief in die MayaZeit ein. Sehr früh am Morgen geht es nach Uxmal. Eine sehr kompakte Mayastädte mit mehreren Pyramiden und Tempeln auf wenigen Quadratkilometern. Zwei sind besonders imposant: der Tempel des Zauberers und der Gouverneurspalast.
Über die Anlage führt uns Richardo. Er spricht ein lustiges Deutsch und führt uns geduldig über die steilen Treppen hoch und runter. Sein häufigstes Wort ist:“Vorsicht.“
Tempel des Zauberers
Es ist angenehm über das Gelände zu laufen. Die großen Bäume spenden Schatten, Ricardo’s Erläuterungen sind kurzweilig und die vielen Leguane, lenken uns immer wieder von der verworrenen Geschichte um die Götter ab.
GouverneurspalastEs geht steil bergab…aber auch hoch.
Nach so viel trockenen Steinen wechseln wir zum Getränk der Götter und dessen Herstellung und Entwicklung bis zur leckeren Schokolade aus dem Supermarktregal – Kakao.
Wir trinken frisch gemahlenen Kakao. Probieren ihn wahlweise mit Chili und Pfeffer ( so tranken ihn die Maya) oder mit Zucker. Ich fand ihn total lecker. Jörg ist eher traurig, dass die Mayas kein Bier gebraut haben.
Auf dem weitläufigen Gelände des Museums gibt es verschiedene einheimische Tiere zu sehen.
Bienen in ZuchthölzernDer war nicht so gut drauf.
Dann sehen wir eine Regenzeremonie. Hätten wir nur nicht teilgenommen!
Später essen wir Pipil (Erdbraten) und probieren Limettensuppe.
Gruben für den ErdbratenMittagspause
Mit vollem Magen wollen wir nur noch ins nächste Hotel und ein bisschen baden.
Die Villa Arquelocica ist zwar nicht so toll wie die letzten 2 Haciendas, einen Pool hat sie und sie liegt nur 10 min von Chitzen Itza entfernt. Hier soll morgen unsere Reise auf den Spuren der Mayas weitergehen.
Vorher informierte uns Manuel über die Möglichkeit am Abend an der LaserShow in Chichen Itza teilzunehmen, als Wiedergutmachung unserer ausgefallenen Ballonfahrt. Wir willigen ein und gerade als es losgehen soll….Regen.
Seit gestern sind wir wieder geführt unterwegs. Unserer neuer und letzter Guide für diesen Urlaub heißt Manuel. Er ist ein 54 jähriger Schweitzer, der vor 20 Jahren durch Zufall in Mexiko hängen geblieben ist. Er betreibt mit einem Freund eine kleine Reiseagentur und will uns die wichtigsten Highlights von Yucatan in den nächsten Tagen zeigen. Er ist unser 2 in 1, Guide und Fahrer gleichzeitig.
Am zweiten Tag erwachen wir gut ausgeruht auf unserer magischen Hacienda und starten mit der Besichtigung einer Sisal-Fabrik.
älteste Maschine aus 1853Fabrikgebäude, sieht seit 2002 nach einem Hurrikan so aus, wir aber noch benutzt
Sisal wird aus Agaven hergestellt. Die Herstellung von Seilen aus Sisal war die Haupteinnahmequelle von über 1000 Haciendas in ganz Yucatan im 1900 Jahrhundert. Dabei heißen die Seile oder Fasern garnicht Sisal, sondern das ist der Name des Hafens, den es auch heute noch gibt.
AgaveWerkstattfertiges Seil
Carlos zeigt uns den gesamten Betrieb und erklärt mit viel Enthusiasmus die Herstellung vom Blatt bis zum Seil. Die Mayas kannten die Herstellung der Fasern schon und nutzten sie z.B. zum Nähen inkl der scharfen Blattspitze. Besonders die Maschine, die die Fasern aus dem Blatt gewinnt, hat es uns angetan. Sie ist von 1853 und noch in Betrieb.
Wenig später erklettern wir die Maya Ruinen von Ake und sehen den ersten Leguan aus der Nähe. Gestern hatten wir schon mehrere vorbei huschen sehen.
Es ist 10.00 Uhr und der Schweiß fließt. Es liegt nicht nur an der Temperatur, sondern an der hohen Luftfeuchtigkeit. Alles fühlt sich an wie Waschküche.
Zur Abkühlung geht es an den Golf von Mexiko. Wir sind jetzt einmal quer über die Halbinsel gefahren von der Karibischen See an den Golf von Mexiko.
In Celestun, nicht weit vom Meer, gibt es ein großes Naturschutzgebiet. Ein riesiger See mit Mangrovenwäldern rundherum. Wir fahren mit dem Boot auf den See und beobachten Flamingos, Pelikane, Krokodile, Reiher…und und und.
Sehr spät erreichen wir unsere heutige Hacienda. Natürlich wird der Pool getestet, eine willkommene Abkühlung nach einem tollen Tag.
Heute haben wir das Mexiko gesehen, wie ich es mir vorgestellt habe:
VallaloidReis, Schwein in Bananenblatt gegrilltMarkt in Vallaloid
Cenoten Suytun und Kaa’n
IzamalMittagspause
Nach einer langen, langen Fahrt durch nichts außer grün, kommen wir in unserer Hazienda an.
Nach ein paar Runden im Pool, essen wir im Restaurant und nur der kleine Kerl leistet uns Gesellschaft. Wir sind die einzigen Gäste im Hotel. Es ist sehr schön und ruhig. Nur das Zirpen der Grillen ist zu hören und der Rasen glitzert vor lauter Glühwürmchen. Was für ein schöner Tag.
Doch die Schönheit hat ihren Preis. Haben wir in Mexiko City am Abend lecker für 25 € zusammen gegessen, kostet hier das gleiche Essen 110 €. Es ist ein „Must to be“ für Influencer und Poser. Die Mädels sehen alle aus wie aus einem Katalog entstiegen mit winzigen Bikinis und einem gehäckelten kleinem Etwas ( natur oder beige) darüber und die jungen Männer wie frisch aus dem Gym. Geld scheint keine Rolle zu spielen.
Unser alternatives Camp ist eine der wenigen Ausnahmen vor Ort. Ansonsten gibt es meist nur exklusive Hotels und Bars.
Frühstück ist zum Glück inklusive und so starten wir gesund und lecker in den Tag.
Der Strandspaziergang danach ist herrlich, nur als wir nach einem Lokal für den Abend an der Straße Ausschau halten, kommen wir nicht mehr an den Strand, sondern müssen die Straße bis zu unserem Camp zurück. Der Strand ist hermetisch abgeriegelt und nur durch das jeweilige Hotel begehbar.
Wir verbringen den Rest des Tages am Strand.
Allerdings nicht auf den Liegen sondern im Sand. Liegen kosten 100 € am Tag.
Unserem Urlaubsfeeling tut das keinen Abbruch. Es ist warm, sonnig, mit einem erfrischenden Wind vom Meer. Es riecht nach Meer und Salz und es ist nur das Wellenrauschen zu hören. Herrlich.
Morgen früh 8.00 Uhr geht es weiter. Unsere Rundreise beginnt und bringt uns als erstes nach Valladolid. Ein nettes Pärchen aus der Schweiz wohnt ein Zelt gegenüber und erzählte uns, es ist überall günstiger als hier, aber auch nirgendwo so schön.
6.30 weckt uns das Chaos. Durch das geschlossene Fenster dringen Stimmengewirr, laute Rufe und Megafon Stimmen an unser Ohr. Wir haben es gewußt, gefürchtet, aber nicht so früh damit gerechnet. Die ersten Besucher der Versammlung sind unterwegs.
Gestern haben wir einen Plan mit Evelyn und Braulio geschmiedet, wie wir am Besten der Flut der Menschen entkommen. Alle Straßen sind im großen Umkreis um den Zocalo gesperrt, Metro-Stationen auch. Es geht nur zu Fuß. Wir müssen aber mit Gepäck zum Flughafen. 12.50 geht der Flieger nach Tulum.
Unser Frühstück nehmen wir auf der Terasse des Hotels ein und haben dabei einen guten Blick auf den Platz.
7.30 der Platz füllt sich.
In das Hotel kommt man jetzt nur noch mit Sicherheitskontrolle und Durchleuchtung.
Braulio holt uns zu Fuß ab und wir gehen entgegen allen anderen weg vom Zocalo, durch die breite Fußgängerzone. Das geht besser als erwartet.
Gestern Abend sind wir schon einmal über die Fußgängerzone gebummelt. Die Geschäfte waren alle geöffnet, Händler schrien um ihre Waren anzubieten. Kinder oder Blinde spielten Musik um Geld zu sammeln. Fliegende Händler hatten Tücher mit Waren ausgebreitet und jeder wollte woanders hin rechts, links, geradeaus. An den Ampel starte sich die Menge um auf die Empfehlung grün oder eine freie Lücke zu warten. Für Menschen vom Dorf reinster Horror, nicht weil wir uns unsicher fühlen, sondern reinste Reizüberflutung.
Evelyn hatte uns den Tip gegeben auf den Lateinamerika Turm zu fahren, dort gebe es eine schöne Aussichtsplattform. Ich fand ihn vor 2 Tagen schon sehr schief aber sie meinte, er hat alle beiden großen Erdbeben überstanden und wird nicht umfallen. Das mulmige Gefühl bleibt und als wir die Schlange an der Eintrittskasse sehen, beschließen wir dem mulmigen Gefühl zu folgen und nicht hochzufahren. Stattdessen gibt es noch etwas Leckeres zu essen ( wir freuen uns immer, wenn das bestellte Essen schmeckt, weil keiner Englisch versteht und der Übersetzer nur mit Wifi funktioniert) und dann geht es durch den Menschendschungel zurück ins Hotel und ins Bett, endlich schlafen.
Heute morgen also, ohne fliegende Händler, Ampeln ( Straßen sind ja gesperrt) und geschlossenen Geschäften ist es immer noch voll aber es lässt sich besser laufen, bzw rennen. Die Männer mit den Koffern vorneweg und ich muss sehen, dass ich sie nicht verliere. Im weit entfernten Parkhaus angekommen, bietet mir eine Mexicanerin ihren Platz an. Man muss ich fertig aussehen, an die dünne Luft der Stadt hab ich mich nicht gewöhnt.
Gegen 10.00 ruft Evelyn an und fragt ob wir gut rausgekommen sind. Sie hat im Fersehen gesehen, dass jetzt auch die Fußgängerstraßen gesperrt sind. Aus der Stadt raus haben wir Reisebus an Reisebus gesehen auf dem Weg in die Stadt und sämtliche Parkstreifen waren bereits mit Bussen zugeparkt. Wir sitzen bequem im Auto Richtung Flughafen und feiern unseren Helden Braulio, der uns 3 Tage durch die Wirren des Verkehrs geleitet hat.
Erstaunt reagieren wir auf Evelyns Frage ob wir das Erdbeben gut überstanden haben. Erdbeben? Ja, nachts 2 Uhr mit einer Stärke von 6,1. Überall ging der Voralarm an, es wäre aber nichts schlimmes passiert. Wir haben nichts gehört und gemerkt, sondern tief und fest geschlafen. 2 Tage volles Programm haben uns geschafft.
Mit einem letzten Blick auf die verschneiten Gipfel der Vulkane verlassen wir CDMX und freuen uns auf die Wärme in Tulum ( hoffentlich)
11.01.2025 von 11° bis 25° alles dabei, windig, sonnig
5.00 Uhr, pünktlich treffen wir uns mit Evelyn und unserem Fahrer Braulio am ausgemachten Treffpunkt. Die Straßen rund ums Hotel sind teilweise schon gesperrt, wegen der Feier. Die Idee ist heute morgen zum Sonnenaufgang über der größten Aztekenstadt, die es auf der Welt gibt, mit dem Heißluftballon zu fahren und so die Dimensionen besser begreifen zu können.
Etwas müde aber in freudiger Erwartung starten wir zur „Stadt wo die Götter gemacht werden“: Teotihuacan. Die Fahrt durch die morgentlich verschlafene Stadt geht gut und pünktlich kurz vor 6.00 Uhr sind wir am Ballonflughafen. Außer uns sind noch mehrere Autos vorgefahren, doch keine Ballons weit und breit zu sehen. Nach einer Weile kommt ein Motorradfahrer und erklärt, dass heute keiner fliegt. Der Wind ist zu stark, also viel zu gefährlich zum Aufsteigen. Der Himmel ist zwar nur mit kleinen Wölkchen bestückt und dazwischen blinzeln die Sterne hervor, aber es ist arschkalt und der Wind bläst ekelhaft.
Wir tragen die schlechte Nachricht mit Fassung. Trotz unseres Zwiebellooks mit mehreren Schichten Kleidung ist es kalt und Jörg‘ s Schnupfen noch immer etwas vorhanden. Es sollte also nicht sein und so sehen wir von der Rückbank des Autos die aufgehende Sonne und nicht aus dem Ballon. Schade.
Es ist viel zu früh zur Besichtigung der Aztekenstadt und so gehen wir frühstücken. Futtern uns am warmen Buffet durch die Besonderheiten der mexikanischen Küche. Wenn wir weiter schlechtes Wetter mit Essen und Trinken kompensieren kommen wir kugelrund nach Hause.
PyramidenaufstiegMondpyramideStraße der Toten
Gut gestärkt tauchen wir ein in die Welt der Ureinwohner Mexikos. Bei uns als Atzteken bekannt, besteht Evelyn auf den Namen Mexicas (Mähschikas). Wir besuchen die größte bewohnte Siedlung Amerikas der Frühzeit mit bis zu 150.000 Einwohnern, Teotihuacan. Gut erhalten ist der Mond und Sonnentempel sowie die Straße der Toten.
Zu Fuß über die Straße der Toten und zwischen den Tempel läuft man mindestens 1 Stunde ( ohne Evelyns Erklärungen) und so sind wir froh, daß Braulio uns zwischendurch immer mal wieder ein Stück mit dem Auto fährt.
Evelyn ist voll in ihrem Element und gibt sich alle Mühe uns die Ausgrabungen gut zu erklären. Nach 4 Stunden Pyramiden sind tief beeindruckt, aber auch alle ( inkl. Evelyn) fix und fertig. Der Wind pfeift immer noch kalt durch das Tal.
Auf dem Rückweg erinnert uns Braulio ( er hat ja die meiste Zeit entspannt im Auto gewartet) an den Programmpunkt der Heiligen Maria von Guadelupe. Okay, kurz mal reinschauen, willigen wir völlig fertig ein.
Die Kirchen der Heiligen (insgesamt zähle ich 5) und das zugehörige Areal ist riesig. Die größte ist die neueste Kirche. Sie fast bis zu 10.000 Menschen. Hier findet jede Stunde ein Gottesdienst statt. Anschließend sollte jeder das Bild der Maria betrachten, ein Bild machen und/oder beten.
Damit das gelingt, keinen Stau gibt und der nächste Gottesdienst wieder beginnen kann, gibt es einen Gang hinter, unter den Altar dort fährt man auf 3 parallel verlaufenden Flughafenbändern an der Maria vorbei, kann fotografieren, beten oder was auch immer.
Am späten Nachmittag zurück im Hotel, heißt es kurz umziehen und nochmal los ins Getümmel. Aber dazu morgen mehr.