Rauch am Himmel

4.9.2015 Ich erwache mit einem flauen Gefühl im Magen. Wir haben keinen fahrtüchtigen Camper. Kurz nach 8 fahren wir gemeinsam zur Telefonzelle um bei Britz anzurufen und nach dem Stand der Dinge zu fragen. Entgegen unseren Befürchtungen, wissen die um unsere Probleme und stellen einen neuen Camper zwischen 12 und 15 Uhr in Aussicht.

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Beruhigt Frühstücken wir und sehen uns danach die Felsmalereien an, beobachten ein kleines Felsenkänguru mit einem Jungen im Beutel,

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klettern auf den höchsten Punkt und genießen die Aussicht über die Berge und das großflächige Sumpfgebiet zu unseren Füßen.

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Kurz vor 12.00 Uhr beenden wir die Besichtigung, die Männer wollen auf den Abschlepper warten und BäM und ich lassen uns im Shop absetzen um etwas Strom für den Laptop zu tanken und die letzten Berichte hochzuladen (dort gibt es Willi zwar nicht free, aber es gibt ihn). Wer weiß wie lange wir noch warten müssen.
Knapp `ne Stunde später stehen beide Männer mit zwei fahrtüchtigen Vehikeln abfahrbereit vor dem Shop. Der Neue kam pünklich um 12 Uhr aus dem über 300 km entfernten Darwin.

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Hurra….weiter geht’s: Quer durch den Kakadu Nationalpark unserem heutigen geplanten Etappenziel entgegen. Der Fahrzeugwechsel hat Zeit gekostet, mal sehen ob wir das schaffen.
Auf dem Weg sehen wir immer mal wieder Rauchwolken aufsteigen. Der Busch brennt. Ganze Gebiete brennen ab und wachsen dann in kurzer Zeit wieder nach. Die Bäume auf den abgerannten Arealen bleiben mit angebranntem Stumpf stehen und wachsen oben wieder grün nach.
Dann ist es soweit, der Himmel wird rauchig, es stinkt und wir sehen die Flammen direkt an unserer Straße, ein Stück später ist alles vorbei.
Ansonsten bleibt der Weg ereignislos. Ich mag Australien, es gefällt mir besonders am späten Nachmittag, wenn die Sonne nicht mehr so hoch steht, das Rot der Erde und das Gelb des Spinifex-Grases anfangen zu leuchten, die Büsche und Bäume ein helles Maigrün zeigen und wir leichtgekühlt (von der Autoklimaanlage) die langen einsamen Straßen dahinrollen.
Schon fast im Dunkeln erreichen wir unser Etappenziel doch: Katharine und die Edith Falls…morgen haben wir fahrfrei 
Warme 22 Grad , 22 Uhr Edith Falls sis

In eigener Sache

Lieber Pätrick….Happy Birthday aus Down Under…wünschen dir deine Eltern und der Rest der Reisegesellschaft.

Lieber Daniel…alles Gute für deinen Start!!! Wir drücken dir die Daumen.

Liebe Familien, Freunde, Blogleser…entschuldigt wenn die Beiträge nicht mehr täglich kommen, fern von Strom und Netz ist es manchmal schwierig. Wir werden versuchen alle paar Tage die Beiträge aufzuarbeiten.

sis und BäM

Kakadu Nationalpark und Camper in Not

3.09.2015 Lautes Lachen weckt uns am Morgen-der lachende Hans-ein großer ziemlich hässlicher Vogel macht laute lauchende Geräusche. Wir haben sehr gut geschlafen, verzichten auf das Bad im Naturpool (das Warnschild mit den Krokodilen macht doch etwas Angst) und machen uns auf den Weg zum Kakadu Nationalpark. Dort gibt es die ältesten Felsenmalereien der Aborigines zu bewundern. Wir müssen ein Stück zurück Richtung Darwin und damit wir nicht den gleichen Weg fahren haben wir uns eine alternativ Strecke herausgesucht. TOTAL ALTERNATIV ! Als erstes sehen wir Kängurus, wild und frei hoppeln sie am Straßenrand weg. Vor lauter Aufregung vergesse ich die kamera in di8e Hand zu nehmen und weg sind die wieder, schade. Nach einigen Kilometern hört die geteerte Straße auf und geht als Schotterpiste weiter. Nirgend steht ein Schild wie lang dieser Straßenabschnitt dauert und da auch kein Verbotsschild steht, fahren wir drauf los. Mir wird Himmel- Angst, alles holpert, das Geschirr im Camper macht laut Musik und Jörg pfeift vor Freude.

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Der M-Camper ist vor uns in eine rot-braune Wolke gehüllt, schmale Notstege über kleine Bäche und Krokodil-Tümpel…hoffentlich ist das bald vorbei. Nach ca. 40 km ist der Alptraum vorbei, die Camper sind leicht rot gepudert und 15 Minuten später kann ich auch wieder sprechen und lachen. Der restliche Weg (220 km) verlaufen problemlos. Wir halten kurz für einen Bootsausflug, sehen Krokodile, die für ein Stück Fleisch aus dem Wasser springen

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und kommen gegen 17.30 auf unserem Campground für die Nacht an. Der M-Camper parkt und wir wollen gemeinsam mit unserem Camper zu den Felsmalereien und den Sonnenuntergang vom Lookout beobachten. WOLLEN…denn unser Camper springt nicht mehr an…Zündung an…pup pup pup…sonst nichts. Alles gecheckt, haben wir etwas vergessen, was falsch gemacht? Nein, er springt einfach nicht mehr an. Okay, dann den Notdienst anrufen. Fehlanzeige…kein Netz. Wir beschließen, das die anderen zur Ranger-Station fahren sollen und nach Hilfe schauen und ich koche inzwischen das Abendbrot.
In der Station ist niemand zu finden, wir warten auf den Ranger der die Parkgebühren jeden Abend kassiert und dieser schickt uns 2 km in die andere Richtung zu einem Shop mit Telefon. Wir haben Glück, der Shop ist noch offen und man ist uns beim Anrufen behilflich. Der Monteur kündigt sich für eine Stunde später an und wir warten im Shop, damit er uns findet.
Leider kann er uns nicht helfen, der Camper ist nicht zu reparieren…zumindest nicht hier und auch nicht in der nächsten Stadt. Er hinterlässt auf dem Band der Hotline eine Nachricht und trägt uns auf am nächsten Morgen, erneut anzurufen um nach einer Lösung zu fragen.
Schöne Schei…. Wir sitzen wiedermal im Nirgendwo und müssen warten…auf was auch immer. Mit unseren letzten Weinreserven trinken wir uns im Camper den Abend schön und schwitzen wiedermal unendlich. Draußen geht ein laues Lüftchen und warten Millionen von Mücken.
Gute Nacht, Kakadu Nationalpark, gefühlte 35 Grad und 80 % Luftfeuchtigkeit sis

Lichtfield National Park

Die Nacht ist sehr heiß.  32 Grad . Schlafen ist schhwierig. In der Dämmerung stehen wir auf und gehen zum Meer. Es reizt sehr mal reinzuspringen, leider wird vor giftigen Würfellquallen gewarnt. Also lasse ich es lieber. Nach dem Frühstück fahren wir erst noch eimal zurück zum Camper Vermieter, da einige Dinge am Camper nicht funktionieren.

Wir fahren auf demStuart Highway Richung Süden. Dieser Highway führt einmal von Nord nach Süd durch ganz Australien. Hier begegnen einem die rießigen Lkw´s. Zum Teil mit vier großen Anhängern. Die Straße ist gut ausgebaut und wir kommen gut voran.

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Im Lichtfield angekommen ist der erste Stop bei den großen Termiten Hügeln. Der Größte ist ca. 5m hoch. Sie sind alle so ausgerichtet das die Mittagssonne nur auf die schmale Seite scheint. Nach weitern sechs Kilometernkommt der Abzweig zum Wasserfall. Dieser endet in einen großen Becken in dem man baden kann. Dass lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Bei 32 Grad sehr angenehm.  Wir spielen ein wenig Junglecamp. Auch am nächsten Wasserloch wird nochmal gebadet . Dann suchen wir einen Stellplatz. Es wird sehr schnell dunkel. Und hier ist er endlich. Der Sternenhimmel. Unedlich viele.

BäM

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Darwin

1.09.2015 heute geht es mit dem Flugzeug nach Darwin, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Gestern nach Tourende in Alice Springs haben wir uns mit allen Mitfahrern in einer Bar getroffen und gemeinsam Steves Geburtstag begossen. Dabei erzählte er uns auch, dass die nächtliche Tierabwehr im Swag nur zur Beruhigung der Nerven dient, also „Bullshit“ ist.
Lange hielten wir es nicht in der Bar aus, da wir noch einen Abschied zu „feiern“ hatten. Aaron fliegt nach Hause und wir weiter nach Darwin.
Der Abschied heute auf dem Flughafen fiel tränenreich aus, wer weiß wann wir uns wieder sehen. Aaron hat ein Treffen in 3 Jahren in Deutschland vorgeschlagen, aber bis dahin kann noch viel passieren. Es war echt toll ihn wieder zu sehen und wir haben die gemeinsame Zeit sehr genossen, ganz zu schweigen von seinen hilfreichen Englisch-Deutsch Übersetzungen.
In Darwin schlägt uns erst einmal eine heiße feuchte Luft entgegen. Jede Bewegung bringt einen zum Schwitzen. Die Übernahme der Camper erfolgt im Galopp, die Angestellten wollen in den Feierabend. Es sind riesige Teile für bis zu 6 Personen, da können wir Walzer Tanzen drin. Haben wir so was bestellt? Nein eigentlich eine Nummer kleiner, aber wenn man mehr bekommt soll man sich ja nicht beschweren.  Bis wir dort vom Hof kommen und das Nötigste eingekauft haben, dämmert es. Nun brauchen wir nur noch einen Stellplatz für die Nacht. Im Dunkeln suchen wir ein Plätzchen am Meer inkl. öffentlichen Grill, schmeißen unsere ersten Steaks auf den Grill und schwitzen uns 11.00 nachts immer noch sämtliche Feuchtigkeit aus jeder Pore.
Darwin, 23.00 Uhr 26 Grad feucht heiß sis

Uluru Tag 3

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Die zweite Nacht im Swag ist sehr kurz. Ab 4.00 Uhr klopft jemand sachte auf die Monsterflap ( ein Stück Plane am Kopfende, die man über den Kopf ziehen kann, damit man die Ungeheuer nachts nicht sieht ), bis 5.00 Uhr wird das Klopfen stärker und ist Regen. Jörg weckt uns, da wir sowieso 5.30 aufstehen sollten und damit wir nicht noch nässer werden. Wir fahren zum Sonnenaufgang an den Berg, machen dort im Freien Frühstück und singen unserem Guide Steven ein Geburtstagsständchen.
Trotz der Regenwolken zeigt sich die Sonne kurz zwischen einem Wolkenloch und wir machen weitere unzählige Bilder. Steven meint das wäre die Magie des Berges. Tjukapa. Die Lehre der Aborigines, die ihr Leben und Denken schon seit Jahrhunderten beeinflusst und für uns unerklärlich bleibt.
Nach einer weiteren Geschichte / Legende verlassen wir den Uluru in Richtung Alice Springs 450 km nördlich.
Wir haben ihn jetzt drei Tage gesehen, von oben, von unten, fast umrundet, 2 Sonnenuntergänge, 1 Sonnenaufgang.

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Wir werden nicht wiederkommen, wir haben alles gesehen, aber die Magie des Berges reist mit uns, auch wenn wir jetzt froh sind weiterzufahren, wir werden sie später auf den Bildern entdecken.
Alice Springs. 31.08.2015 heiß, trocken, sonnig sis

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Kata Tjuta

DSCN7602Erstaunlich, aber wir haben alle ganz gut in unserem Swag geschlafen. Wir sind auch nicht von Spinnen oder Schlangen attackiert worden, und wenn doch haben wir es nicht gemerkt.
Nach einen Frühstück, Tost, an einen Gasgrill getostet, Margarine, Marmelade und Cornflacks brechen wir um sieben Uhr auf. Da wir die nächste Nacht wieder am selben Ort übernachten werden können wir unser Swags liegen lassen. Dir Fahrt geht zum ca. 40 km entfernten Katja Tjuta. Dort angekommen gehen auf eine Walk durch die Felsenlandschaft. Zu Beginn erklärt uns Steve, unser Guide recht anschaulich die Entstehung von Ulluru und Kata Tjua. Dann machen wir uns allein auf den Weg. Die Felsenschlucht ist auf einigen Stellen recht steil und schmal. Nach zwei Stunden ist der letze Anstieg geschafft und wir haben einen tollen Ausblick durch das Felsenmeer. Nach der Wanderung geht es auf einen Parkplatz und wir bereiten unser Lunch. Es gibt Wraps .
Unsere Truppe teilt sich wieder . Die Hälfte geht den Weg den wir gestern schon gewandert sind. Wir restlichen neun gehen auf der anderen Seit des Ulluru. Schon geht’s weiter weiter zum Busparkplatz um den Sonnenuntergang anzusehen. Erst wird gekocht. Der Sonnenaufgang fällt dann eher ins Wassser. Es ist sehr wolkig. Dann gibt es aber doch noch so eine Wow Moment. Die Sonne kommt mal neben den Ulluru zwischen den Wolken hervor.
Zurück im Camp setzten wir uns alle ums Lagerfeuer. Die Reisegruppe ist ein bunt zusammengewürfelter Haufen aus aller Welt. Wir treiben den Altersdurchschnitt schwer nach. Außer dem Italiener, der mit seiner Tochter unterwegs ist, sind alle so Mitte zwanzig. Es wird noch ein ganz lustiger Abend .Wir spielen stille Post auf englisch was bei so viel Nationen zu Verwirrung sorgt
BäM

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Verschollen oder der rabenschwarze Tag

Samstag, 29.08.2015 heute soll unser Abenteuer Outback beginnen. Als wir kurz nach 5.00 Uhr morgens das Auto besteigen (5 Personen 5 Reisetaschen 5 Rucksäcke- bis auf den Fahrer alle gequetscht) scheint noch alles in Ordnung. 10 Kilometer später sind die ersten Verluste zu vermelden. Mein Handy liegt wahrscheinlich noch irgendwo im Hotel, kurzer Halt, hektisches Suchen und die Gewissheit, dass es nicht in unseren Taschen ist. Was tun? Zurück ist leider keine Option, der Flieger wartet nicht, ins Hotel kommen wir sowieso nicht mehr, Rezeption ist noch nicht besetzt. Trotz Kontaktaufnahme mit dem Hotel wird es verschollen bleiben. Mist, aber es sollte noch schlimmer kommen.
Nach kurzem Schock und längerer Schmollphase, lässt ein Sprint am Flughafen zum Einchecken, Autoabgeben und im Flieger Platz nehmen,… puh wir haben es geschafft…, die Welt wieder besser aussehen. Der Flieger ist nur spärlich gefüllt und wir können uns jeder 3 Sitze zur Liegefläche umfunktionieren und weitere 2 Stunden schlafen. Der Kapitän ruft zur Landung und wir sitzen alle am Fenster um den Blick auf den Ayers Rock, oder Uluru wie die Eingeborenen sagen, zu werfen. Majestätisch liegt er auf dem flachen Land. Wie ein roter Riese, der sich zum Schlafen zusammengerollt hat. Rot, zerklüftet, wie abgeworfen auf dem platten Land. Rundherum sind Spinifexgras, kleine Büsche und viel rote Erde zu sehen.
Beim aussteigen fällt uns sofort der frische Wind auf. Trotz wolkenlosem Himmel ist es morgens 10.00 Uhr sehr kühl und frisch.
Zwei Stunden später hat sich die Temperatur extrem nach oben geschoben, es wird heiß. Wir warten auf unseren Tourbus, für die nächsten 2 Tage wollen wir uns das Outback, den Uluru, die Kata Tutja und die dazu gehörenden Geschichten zeigen und erzählen lassen. …und wir warten…warten…und warten.
Ein Anruf bringt keine Klarheit, der Tourbus ist verschollen, keiner weiß wo er ist. Handyempfang nicht möglich…eine Panne ?… Zum Glück sitzen wir noch nicht drin!
Nach weiteren Stunden schickt man uns einen anderen Bus…unserer ist irgendwo anders und hat uns, 2 Italiener, einen Franzosen und einen Spanier vergessen. Na toll !!!!
Trotzdem erleben wir einen schönen Nachmittag mit Führungen am Uluru, sehr guten verständlichen Erklärungen und einem traumhaften Sonnenuntergang. DSCI0586

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Später werden wir an einem Sammelplatz abgesetzt und warten auf den richtigen Bus. Es ist inzwischen 20.00 Uhr stockdunkel und es wird sehr kalt.
Wir fühlen uns etwas verloren und der Italiener fasst zusammen: „Da stehen wir nun eine Bande von Europäern mit einem Neuseeländer in der Mitte von Nirgendwo.“
Zum Glück müssen wir nicht lange warten, die anderen kommen, es wird Feuer gemacht, gekocht (Känguru- Bolognese mit Nudeln) und wir bekommen die Swags, unsere Schlafgelegenheit für die nächsten 2 Nächte erklärt.
Swag ist eine wetterfeste Hülle mit dünner Matratze, in der man den Schlafsack hinein legt und sich dann unter den australischen Himmel legt. DSCI0618w                                                                                                     DSCI0622
Wir bekommen noch zahlreiche Erklärungen über die Gefahren, wie Spinnen, Schlangen und Dingos und die Abwehrmittel erzählt. 2 Tage später sollte sich das als großer „Bullshit“ rausstellen, aber wir ziehen erst einmal beruhigt, Gräben um die Schlafsäcke gegen Schlangen, füllen diese mit Salz gegen die Spinnen und legen uns Steine neben den Schlafsack gegen die Dingos. Leider ist es ziemlich kalt, da wir eine sternenklare Nacht mit Vollmond haben.
Ein sehr aufregender Tag mit schönen und auch weniger schönen Erlebnissen geht zu Ende.
Gute Nacht. sis
Uluru, Tag ca. 35 Grad, Nacht 10 Grad,

OH, happy DAY !!!!

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Was für ein schöner Tag!!!! –Ausgeschlafen, ausgiebig gefrühstückt und ganz relaxt die extrem schwierige Auffahrt zum 1. Lookout unserer Australienreise gefahren: – von dort den 4-Meilen Beach in Port Douglas begutachtet und ein schönes Badeplätzchen ausgeguckt. Nach gelungener Ankunft und nach der nicht weniger schwieriger und gefahrvoller Bergabfahrt zum 4-Meilen Beachparkplatz haben wir uns ein schattiges Plätzchen im feinkörnigen australischen Sand gesucht. Irgendwie hatte das Meer vor uns Angst und wich immer weiter zurück. Ich mußte mich nach der aufreibenden und anstrengenden Autofahrt erst einmal am Strand ausruhen. Doch kaum lag ich am Strand, gingen J, A , BäM und Sis ins Meer und das Wasser kam zurück!!!??
Angeregt von vielen Joggern habe ich mich im Wasser laufend an das andere Ende des 4 – Meilen Beaches begeben – wäre ja noch weiter gelaufen, aber die Hinweisschilder
„Attention“ „Achtung“ KROKODIL haben mich dann doch zum Umdrehen bewegt.
Die Happy Hour im Surf-Club viel leider wegen Krankheit eines Koches aus. So haben wir unseren „Sundowner“ im Rattleham zu uns genommen. Anschließend haben wir in der Ironbar , wo ab 20.30 Uhr wieder ein Froschrennen stattfindet, (mit giftigen Fröschen) eine Kleinigkeit gegessen und haben uns frühzeitig zu unserem
PORT DOUGLAS SANDS RESORT begeben, um noch die Koffer packen zu können.
Denn morgen früh um 4 Uhr ist Wecken, da unser Flieger um 7.00 Uhr von Cairns nach „AYERS ROCK“ startet. Ob wir von dort berichten können (freewilli???) werdet ihr die nächsten Tage erfahren?!!?

Honigsüße Grüße aus Port Douglas Manni

28.08.2015  30 Grad Sonne, 26 Grad Wasser

Skyrail in den Regenwald

Heute haben wir den 27.08. für mich ein besonderer Tag und An-ki alles Gute zum Geburtstag!!! Wir stehen wieder früh auf, obwohl wir gestern das erste Mal lange gemeinsam Karten gespielt haben. Unser Neuseeländer zockte uns bei „Stopt den Bus“ (schwimmen in deutsch) ab.
Die Fahrt geht mit unserem Auto 50 km die Küste gen Süden zurück nach Cairns. Da wir heute kein Gepäck dabei haben, passen wir auch alle gut und bequem ins Auto. Mit einer Gondel fahren wir in den Regenwald. Es ist der alteste Daintree der Welt. Dicht über den Baumkronen, der bis zu 25-30 Meter hohen Bäume schweben wir dahin und vertrauen mehr oder weniger der Liftkonstruktion, sehen weiße Kakadus, blaue große Schmetterlinge, Wasserfälle und tiefe Schluchten mit krokodilhaltigem Wasser. Australischer Regenwald…Jörg erwartet das Dr. Bob irgendwo aus dem Busch gesprungen kommt…leider Fehlanzeige…oben am Ende der Gondelfahrt wird es wieder sehr touristisch. Kuranda ist ein Dorf das aus Cafe`s, Kneipen, Souvenirläden und einer Vogel- und Schmetterlingsfarm besteht. Unsere Schritte führen uns zur Schmetterlingsfarm und wir finden uns in einer Art großem Gewächshaus mit vielen Pflanzen und noch mehr Schmetterlingen wieder. Hier gibt es auch die schönen blauen, die wir in der Gondel schon gesehen hatten. Leider sind sie so schnell, dass ein Bild von ihnen zu machen eine echte Herausforderung wird. Wir sehen uns die Aufzuchtstation an und versuchen ein paar andere Schmetterlings-Exemplare zu fotographieren, gar nicht so leicht.
Die Rückfahrt aus dem Regenwald wollen wir mit dem Zug machen. Der ist historisch und fährt eigentlich nur noch Touristen den Berg hoch und runter. Die Fahrt geht auf der anderen Seite der Schlucht entlang und zeigt ein paar sehr schöne Ausblicke, aber das wunderbar eintönige Geratter der Schienen, die vielen Tunnel und die ca. 1 Stunde dauernde Fahrt lassen die Augen dann und wann zufallen (immer noch Jetlag?).
Den Abend lassen wir an der bunt beleuchteten Esplanade (Uferpromenade) von Cairns ausklingen und ergeben uns dem Kaufrausch auf dem Nachtmarkt. Morgen haben wir frei…keine TERMINE, keine touristischen Highlights, nur Strand. In einer so traumhaften Gegend, warmen Meer, mit 28 Grad Tag und 22 Grad Nacht Temperatur…was will man mehr.
Port Douglas, 24 Grad, Sonne sis

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