Unser letzter Tag im Nationalpark beginnt früh. Wir haben am Abend alle zugestimmt am frühen Morgen in den Sonnenaufgang zu paddeln…vielleicht hat der ein oder andere auch nicht genau zugehört.
6.15 ohne Kaffee oder Frühstück, dafür mit langer Unterhose, Mütze und Schal, geht es an den 15 min entfernten Kawaraka Lake. Das Auto zeigt -3 Grad und der Bootssteg ist gefroren.
Jeweils zu Zweit in einem Kanu geht es auf den See, es ist dunkel und nebelig. Meinen Kanusteuermann, kann ich nicht sehen, umdrehen bedeutet eventuell kentern, aber hören. Er grummelt vor sich hin, man sieht eh nichts bei dem Wetter, Sonnenaufgang wer braucht das schon, viel zu kalt, paddeln nie wieder usw. Irgendwie hat er ja recht, die Hände sind eiskalt (Handschuhe habe ich vergessen einzupacken), wir müssen aufpassen und paddeln, damit wir die anderen nicht verlieren und uns im Nebel verirren. Trotzdem, es ist skurril und wunderschön. Ich genieße die Stille, freue mich auf den Moment die Sonne zu sehen und bin happy. Irgendwo im Wald hört man Wölfe und irgendetwas anderes heulen.
Es wird langsam heller, wir trinken Kaffee und heißen Kakao auf dem See und langsam, ganz langsam lichtet sich der Nebel und die Sonne zeigt ein schwaches Licht.


Wir steuern eine Insel an, dort wartet schon ein Lagerfeuer auf uns und ein wenig später auch gebratener Schinken und Pancakes mit Ahornsirup.



Das Feuer, die immer stärker werdende Sonne, Schinken und Kaffee lassen uns wieder auftauen und der Rückweg wird auch dank geborgten Handschuhen von Paula ( als Kanadierin hat man wahrscheinlicht immer 5 Paar dabei) für alle ein schönes Erlebnis.



Was sind denn das für Bilder 👍
Was ihr alles erlebt.
Wünsche euch noch einen schönen Urlaub!
Hier hat es endlich mal geregnet,aber sicher noch nicht genug !
Viele Grüße von Nachbars 👫
LikeGefällt 1 Person
Was für wunderschöne Bilder. Lasst es euch gut gehen und genießt.
Bäm
LikeLike
Danke…ja, das frieren hat sich gelohnt.
LikeLike