Stadt der Gegensätze oder Vorsicht! Schlepper!

05.01.2025  windige und frische 25°

Guten Morgen Havanna Tag 3, heute alleine und zu Fuß, dass wird für uns nicht nur schön. Aber der Reihe nach:

Wir starten wie jeden Morgen bisher mit einem servierten Frühstück im Zimmer.
Dann geht es los auf die Plaza und um die Ecke in die nächste Gasse.

Wir sind auf dem Weg zu einem Handwerksmarkt. Jörg möchte sich einen Hut kaufen und Abel hat uns gestern die Adresse empfohlen.

Der Weg führt quer durch die Stadt bis zum Hafen. Dort gibt es eine riesige Halle mit Bildern und Souvenirs.

Sehr schön, den passenden Hut finden wir leider nicht.
Sieht man oft am Straßenrand. Autos mit Motorhaube offen und es steckt jemand sorgenvoll seinen Kopf rein.
Schienen gibt es, aber keine Straßenbahn.
An weniger touristischen Ecken, immer wieder Müll.
Und wieder schönere Straßen.
Alles was nicht eingestürzt ist, wird bewohnt.

Kurz vorm Capitol ruhen wir uns kurz auf einer Parkbank aus und da passiert es….wir werden abgeschleppt.

In allen einschlägigen Reiseführern kann man die Warnung lesen sich nicht auf irgendwelche Leute einzulassen. Es beginnt ganz schnell, ein nettes Paar begrüßt uns stürmisch macht uns ein paar Komplimente und gibt ein paar Empfehlungen. Dann will er uns unbedingt eine Bar zeigen. Er zieht Jörg nett hinter sich her und ich folge mit der Frau etwas unwillig, weil eigentlich ist das die falsche Richtung. Gleich sind wir da, nur noch ein Stück…okay die Bar sieht ganz nett aus, hier soll „Quanta la mera“ geschrieben worden sein. Jörg soll seinen Namen in der Bar an die Wand oder Decke schreiben.

Uns schon sitzen wir am Tisch und haben 4 Getränke bestellt ohne zu wissen,  was die kosten. Als dann noch die Geschichte mit dem kranken Kind und wir müssten etwas mit unserer Kreditkarte zahlen, was sie als Kubaner nicht könnten,  ist die Katze aus dem Sack. Wenig später stolpern die nächsten Touristen mit einem anderen Schlepper-Paar in die Bar. Das hat Methode. Wir bleiben standhaft und haben weder Kreditkarte noch Geld um zu helfen. Die völlig überteuerten Drinks reichen uns vollkommen als Lektion demnächst noch besser aufzupassen.

Auf dem Rückweg zur Wohnung essen wir zum Mittag lecker Paella mit Hummer und gönnen uns auf der Plaza noch einen Kaffee. Das rettet uns den Tag und wir hoffen auf den Abend. Heute 20.00 Uhr gehen bzw. fahren wir zur Kubanischen Salsa Show, vorher heißt es für uns Siesta, denn der Jetlag macht sich immer noch bemerkbar.

Hola.sis