Heute morgen zeigt sich Smögen von seiner schönsten Seite. Die Festival- Besucher sind weg, es bleiben wenige Touristen und tatsächlich sind wir deutlich in der Unterzahl. Hier parken meist Schweden.
Wolkenloser Himmel und Sonnenschein laden zum vorerst letzten Bad in der Ostsee und zum Frühstück vor dem Camper ein.
Der Weg ins Inland führt über kleine hupelige Straßen, vorbei an Meeresbuchten, weiten grünen Wiesen, gelben Weizenfeldern, ab und zu kleinen Ansammelungen von rot- weißen Häusern und Birkenwäldern. Das ist das Schweden meiner Träume.
Zwei Stunden später ist die Fahrt für die nächsten zwei Tage beendet. Naturpur und faulenzen bevor wir am Freitag in Stockholm sein müssen (der einzigste vorgebuchte Stellplatz wartet da auf uns). sis
Heute morgen haben wir Göteborg hinter uns gelassen, immer weiter in den Norden die Westküste hoch. Unser Wunschziel ist Smögen: Influenzer Hotspot mit wunderschönen Holzhäusern und Fischerbooten zwischen rauen Felsen, zumindest haben wir solche Bilder gesehen.
Zwischen Malmö und Göteborg fehlte uns allen noch ein wenig das Schwedengefühl. Die Häuser, der Strand, alles sah so aus, wie wir es aus Dänemark kennen. Je weiter wir gen Norden kommen, umso mehr sieht die Umgebung wie in den „Inga Lindström“ Filmen aus. Felsen, grüne Wiesen, kleine Buchten, rot weiße Häuschen.
Smögen setzt hier noch einen drauf. Alle Bilder haben nicht gelogen.
Wilde schroffe Felsen, kleine weiße, rote, gelbe und blaue Holzhäuser dazwischen und obendrauf. Eine kleine Bucht an der nächsten. Wir fahren von Festland über die Brücke nach Smögen und wissen garnicht wo wir zuerst hinsehen sollen.
Bei soviel Oh gibt es natürlich auch ein Ach. Nicht nur wir wollen Smögen „mögen“. Ganze Autokolonen schieben sich die kleine Straße in beide Richtungen. Wir sind früh dran und finden zwei schöne Parkplätze nebeneinander und nach einem kurzen Fußmarsch Richtung Hafen erklärt sich auch das Chaos. Dieses Wochenende ist genau hier ein Festival mit riesiger Bühne und irgendwelchen bekannten schwedischen Acts und natürlich auch vielen, vielen Besuchern.
Trotzdem ist das Städtchen sehenswert und liebenswert. Es duftet überall nach einer Mischung aus frischen Waffeln und Krabben. Kleine Lädchen laden zum Bummeln ein und alle sind super entspannt.
Oberhalb auf den Felsen Richtung Meer, ist man dann ganz weit weg von allem, nur der Wind und das Meer.
Ein perfekter Tag mit perfekten Sonnenuntergang. Morgen verlassen wir die Küste und fahren gen Norden ins Landesinnere. sis