CDMX Ciudad de Mexiko

Was gestern geschah 😉

10.01.2025  21° Sonne, Wolken

10 Millionen Leute (soviel wie auf ganz Kuba leben) 2250 Höhenmeter und 100 Tage Präsidentschaft von Frau Scheinbaum….das sind die Probleme mit denen wir in den nächsten Tagen zu kämpfen haben.

Der Tag startet mit dem Blick auf die im Schein der aufgehenden Sonne leuchtende Fassade der Kadedrale. Für diesen tollen Ausblick müssen wir noch nicht mal aufstehen sondern nur die Gardinen zur Seite ziehen.

Während des Frühstücks im Sonnenschein auf der im 7. Stock befindlichen Terasse des Hotels sieht man die Gebirgskette mit den Vulkanen rund um die Stadt. Der höchste Vulkan ist der Popocatépetl 5200m hoch. Später wird Evelyn uns erklären, dass wir heute sehr viel Glück haben, da man wegen Smog oder Wolken die Berge sehr sehr selten sieht. Außerdem würde der Popocatépetl noch mehr rauchen wie sie und ab und zu auch mal husten, also noch aktiv sein.

9.00 Uhr lernen wir Evelyn kennen. Eine kleine, rüstige 72 jährige Mexikanerin mit deutsch/österreichischen Wurzeln. Sie wird uns die nächsten 2 Tage begleiten. Wir starten mit einem Spaziergang durch die Altstadt und den Ausgrabungen der Tempel der Azteken, Gebäude der Spanier und der späteren Jahre. Dabei wird deutlich, die Stadt Mexiko ist schief. Plätze, Straßen, Gebäude alles schief. Die Stadt wurde auf/ in einem See gegründet und besteht aus Felsinseln und dazwischen viel aufgeschütteter Erde. Wenn die großen spanischen Paläste oder Kirchen zu schwer wurden gab der Untergrund nach. Zusätzlich haben auch mehrere größere Erdbeben immer wieder für Schäden oder zum Absinken der Gebäude geführt.

Postgebäude
Spanischer Palazzo
Nationalgalerie
Staatstheater
Lateinamerikaturm

Die ganze Stadt ist voll von Polizisten. Am Sonntag feiert die Präsidentin ihre ersten 100 Tage Präsidentschaft mit einer öffentlichen Versammlung auf dem Zocalo, also direkt neben unserem Hotel. Es werden Gerüste für Lautsprecher aufgebaut, der Platz nachts stundenlang gekärchert, Stühle und Absperrungen aufgestellt. Wir sind hautnah dabei. Da kann noch lustig werden.

Ein Spalier mit Polizistinnen

Später steigen wir ins Auto um und fahren nach Xochomilio, die schwimmende Stadt oder schwimmende Gärten genannt. Hier ist der See bzw. die alten Kanäle noch sichtbar und die Mexikaner fahren mit bunten Booten und feiern. Man kann sich essen oder Getränke von Händlerbooten kaufen, oder Musik bestellen. Es gibt Boote mit ganzen mexikanischen Kapellen oder mit der Marimba, dem mexikanischen Xylophon. Nach soviel Infos über Gebäude und Baustile eine super Entspannung. Es ist bunt, laut, chaotisch…einfach mexikanisch.

Nur die Hin- und Rückfahrt mit dem Auto durch diese Millionenstadt wird zur Geduldsprobe und Herausforderung. Auf dem Rückweg brauchen fast 2 Stunden und wollten doch eigentlich noch etwas essen und uns vor dem Besuch des Lucha Libre ausruhen. Das wird knapp.

Hola.sis

Verrückt, verrückter: Lucha Libre

10.01.2025 in der Mex Arena gefühlte 30°

Heute fange ich mal hinten an:

Es ist später Abend. Gerade sind wir zurück aus der Arena Mexiko und haben etwas total verrücktes gesehen.

Männer mit knappen Kostümen und Masken, die sich halb im Spaß, halb im Ernst in und außerhalb des Ringes bekämpfen. Dabei Saltos machen oder vom Ring auf den Gegner außerhalb draufspringen.

Lucha Libre heißt das Spektakel und ist eine Spezialität in Mexiko City. Dabei kämpfen manchmal 3 gegen 3 oder 2 Frauen gegen 2 andere.

Das Puplikum feiert dabei frenetisch seinen Liebling und trägt auch oft dessen Maske. Es war laut, aufregend, spaßig und hat oft beim Zusehen weh getan. Wir haben uns trotzdem super amüsiert und müssen jetzt schnell schlafen in 5 Stunden wollen wir Ballon fliegen.

Ob das klappt und wie der restliche Tag heute aussah…dazu morgen mehr.

Hola.sis

Willkommen in Mexiko-City

09.1.2025 20° sonnig

Wir haben es geschafft. 16.00 Uhr blicken wir aus unserem Hotelzimmer direkt auf den Zocalo ( den Zentralen Platz in Mexiko- City) und auf die beeindruckende Kadedrale.

Der Verkehr und die Massen an Menschen sind Wahnsinn. Alles redet und hupt  durcheinander. Die Frequenz des mexikanischen Spanisch ist deutlich erhöht. Lauter und viel viel schneller. Englisch oft Fehlanzeige. Puhhh, das kann ja lustig werden.

Wir müssen uns erstmal orientieren und überlegen, was wir machen und wo es Essen für den Abend gibt.

Hola.sis