Kanu fahren in der Katherine George

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Morgens um acht beginnen wir unsere Kanu Tour. Jeweils zwei Personen in ein Kanu. Wir müssen erst mal üben gleichmäßig zu paddeln. Es geht den Fluß hinauf an hohen Felswänden vorbei. Wir halten nach Süßwasserkrokodilen Ausschau, können aber keine entdecken. Nach ca. einer Stunde haben wir das Ende der ersten Schlucht erreicht. Wir steigen aus und gehen schwimmen. Der Niedrigwasserstand sorgt dafür das keine Krokodile in die 2. Schlucht kommen, schwimmen ist hier erlaubt. Der Rückweg ist ganz gemütlich und die Schlucht wunderschön. Irgendwo soll es Felsenmalereien geben. Auch die sehen wir nicht. Genauso wie die Krokodile, nur ihre Spuren im Sand sind zu sehen. Schade

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Mittags fahren wir Richtung Kununurra. Zwischendurch halten wir mal in einer Galerie die Aborigine Kunst anbietet. Dort hüpft ein kleines Baby-Känguru herum und lässt sich gern von Manfred mit Süßkartoffel füttern und streicheln.

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So langsam nehmen wir Abschied von der Idee uns ein Original Kunstwerk zu kaufen. Ziemlich teuer. Wir fahren noch ein Stück und übernachten auf einem Parkplatz irgendwo.
BäM

Edith Falls

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In Katherine haben wir direkt am unteren Rockpool der Edith Falls auf einem Campingplatz übernachtet. So konnten wir am frühen Morgen gleich mal baden gehen. Sehr erfrischend. Da wir den heutigen Tag ruhig angehen lassen wollen, machen wir uns erst um zehn Uhr zu einer Wanderung auf. Diese führt den Berg hinauf zum nächsten Wasserfall mit Rockpool. Auch hier wird wieder gebadet. Das Wasser ist ganz klar und erfrischend. Auf der andern Seite geht es wieder bergab. Zwischendurch hat man immer wieder tolle Aussichtspunkte und kann über das Land schauen. Die Gegend ist sehr felsig und wir kommen uns vor wie Berg-Ziegen. Unten angekommen springen wir zur Abkühlung schnell noch mal ins Wasser.
Mittags fahren wir in die Stadt. Vorräte auffüllen. Anschließend Besuch im Info Center. Dort buchen wir für morgen schon mal eine Kanu Tour. Auf dem nahe gelegenen Fluß kann man verschiedene Touren machen und vorbei an hohen Felswänden fahren. Wir fahren direkt bis zum Anleger um uns alles anzusehen. Und endlich – es gibt sie doch: Kängurus. . Am dortigen Campingplatz machen wir Halt. Manfred kommt plötzlich ganz aufgeregt und will den Fotoapparat. Er ist auf einen Schlauch getreten. Der hat sich allerdings bewegt. Es war eine zweieinhalb Meter lange Schlange!

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Offensichtlich lebt sie hier, auch die Kängurus sind sehr zutraulich. Als wir abends vor dem Camper beim Essen und Wein der Livemusik vom Pool lauschen, kommt ein Känguru bis an den Tisch und lässt sich von Manfred mit Möhren füttern.

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BäM

Rauch am Himmel

4.9.2015 Ich erwache mit einem flauen Gefühl im Magen. Wir haben keinen fahrtüchtigen Camper. Kurz nach 8 fahren wir gemeinsam zur Telefonzelle um bei Britz anzurufen und nach dem Stand der Dinge zu fragen. Entgegen unseren Befürchtungen, wissen die um unsere Probleme und stellen einen neuen Camper zwischen 12 und 15 Uhr in Aussicht.

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Beruhigt Frühstücken wir und sehen uns danach die Felsmalereien an, beobachten ein kleines Felsenkänguru mit einem Jungen im Beutel,

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klettern auf den höchsten Punkt und genießen die Aussicht über die Berge und das großflächige Sumpfgebiet zu unseren Füßen.

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Kurz vor 12.00 Uhr beenden wir die Besichtigung, die Männer wollen auf den Abschlepper warten und BäM und ich lassen uns im Shop absetzen um etwas Strom für den Laptop zu tanken und die letzten Berichte hochzuladen (dort gibt es Willi zwar nicht free, aber es gibt ihn). Wer weiß wie lange wir noch warten müssen.
Knapp `ne Stunde später stehen beide Männer mit zwei fahrtüchtigen Vehikeln abfahrbereit vor dem Shop. Der Neue kam pünklich um 12 Uhr aus dem über 300 km entfernten Darwin.

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Hurra….weiter geht’s: Quer durch den Kakadu Nationalpark unserem heutigen geplanten Etappenziel entgegen. Der Fahrzeugwechsel hat Zeit gekostet, mal sehen ob wir das schaffen.
Auf dem Weg sehen wir immer mal wieder Rauchwolken aufsteigen. Der Busch brennt. Ganze Gebiete brennen ab und wachsen dann in kurzer Zeit wieder nach. Die Bäume auf den abgerannten Arealen bleiben mit angebranntem Stumpf stehen und wachsen oben wieder grün nach.
Dann ist es soweit, der Himmel wird rauchig, es stinkt und wir sehen die Flammen direkt an unserer Straße, ein Stück später ist alles vorbei.
Ansonsten bleibt der Weg ereignislos. Ich mag Australien, es gefällt mir besonders am späten Nachmittag, wenn die Sonne nicht mehr so hoch steht, das Rot der Erde und das Gelb des Spinifex-Grases anfangen zu leuchten, die Büsche und Bäume ein helles Maigrün zeigen und wir leichtgekühlt (von der Autoklimaanlage) die langen einsamen Straßen dahinrollen.
Schon fast im Dunkeln erreichen wir unser Etappenziel doch: Katharine und die Edith Falls…morgen haben wir fahrfrei 
Warme 22 Grad , 22 Uhr Edith Falls sis

In eigener Sache

Lieber Pätrick….Happy Birthday aus Down Under…wünschen dir deine Eltern und der Rest der Reisegesellschaft.

Lieber Daniel…alles Gute für deinen Start!!! Wir drücken dir die Daumen.

Liebe Familien, Freunde, Blogleser…entschuldigt wenn die Beiträge nicht mehr täglich kommen, fern von Strom und Netz ist es manchmal schwierig. Wir werden versuchen alle paar Tage die Beiträge aufzuarbeiten.

sis und BäM

Kakadu Nationalpark und Camper in Not

3.09.2015 Lautes Lachen weckt uns am Morgen-der lachende Hans-ein großer ziemlich hässlicher Vogel macht laute lauchende Geräusche. Wir haben sehr gut geschlafen, verzichten auf das Bad im Naturpool (das Warnschild mit den Krokodilen macht doch etwas Angst) und machen uns auf den Weg zum Kakadu Nationalpark. Dort gibt es die ältesten Felsenmalereien der Aborigines zu bewundern. Wir müssen ein Stück zurück Richtung Darwin und damit wir nicht den gleichen Weg fahren haben wir uns eine alternativ Strecke herausgesucht. TOTAL ALTERNATIV ! Als erstes sehen wir Kängurus, wild und frei hoppeln sie am Straßenrand weg. Vor lauter Aufregung vergesse ich die kamera in di8e Hand zu nehmen und weg sind die wieder, schade. Nach einigen Kilometern hört die geteerte Straße auf und geht als Schotterpiste weiter. Nirgend steht ein Schild wie lang dieser Straßenabschnitt dauert und da auch kein Verbotsschild steht, fahren wir drauf los. Mir wird Himmel- Angst, alles holpert, das Geschirr im Camper macht laut Musik und Jörg pfeift vor Freude.

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Der M-Camper ist vor uns in eine rot-braune Wolke gehüllt, schmale Notstege über kleine Bäche und Krokodil-Tümpel…hoffentlich ist das bald vorbei. Nach ca. 40 km ist der Alptraum vorbei, die Camper sind leicht rot gepudert und 15 Minuten später kann ich auch wieder sprechen und lachen. Der restliche Weg (220 km) verlaufen problemlos. Wir halten kurz für einen Bootsausflug, sehen Krokodile, die für ein Stück Fleisch aus dem Wasser springen

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und kommen gegen 17.30 auf unserem Campground für die Nacht an. Der M-Camper parkt und wir wollen gemeinsam mit unserem Camper zu den Felsmalereien und den Sonnenuntergang vom Lookout beobachten. WOLLEN…denn unser Camper springt nicht mehr an…Zündung an…pup pup pup…sonst nichts. Alles gecheckt, haben wir etwas vergessen, was falsch gemacht? Nein, er springt einfach nicht mehr an. Okay, dann den Notdienst anrufen. Fehlanzeige…kein Netz. Wir beschließen, das die anderen zur Ranger-Station fahren sollen und nach Hilfe schauen und ich koche inzwischen das Abendbrot.
In der Station ist niemand zu finden, wir warten auf den Ranger der die Parkgebühren jeden Abend kassiert und dieser schickt uns 2 km in die andere Richtung zu einem Shop mit Telefon. Wir haben Glück, der Shop ist noch offen und man ist uns beim Anrufen behilflich. Der Monteur kündigt sich für eine Stunde später an und wir warten im Shop, damit er uns findet.
Leider kann er uns nicht helfen, der Camper ist nicht zu reparieren…zumindest nicht hier und auch nicht in der nächsten Stadt. Er hinterlässt auf dem Band der Hotline eine Nachricht und trägt uns auf am nächsten Morgen, erneut anzurufen um nach einer Lösung zu fragen.
Schöne Schei…. Wir sitzen wiedermal im Nirgendwo und müssen warten…auf was auch immer. Mit unseren letzten Weinreserven trinken wir uns im Camper den Abend schön und schwitzen wiedermal unendlich. Draußen geht ein laues Lüftchen und warten Millionen von Mücken.
Gute Nacht, Kakadu Nationalpark, gefühlte 35 Grad und 80 % Luftfeuchtigkeit sis

Lichtfield National Park

Die Nacht ist sehr heiß.  32 Grad . Schlafen ist schhwierig. In der Dämmerung stehen wir auf und gehen zum Meer. Es reizt sehr mal reinzuspringen, leider wird vor giftigen Würfellquallen gewarnt. Also lasse ich es lieber. Nach dem Frühstück fahren wir erst noch eimal zurück zum Camper Vermieter, da einige Dinge am Camper nicht funktionieren.

Wir fahren auf demStuart Highway Richung Süden. Dieser Highway führt einmal von Nord nach Süd durch ganz Australien. Hier begegnen einem die rießigen Lkw´s. Zum Teil mit vier großen Anhängern. Die Straße ist gut ausgebaut und wir kommen gut voran.

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Im Lichtfield angekommen ist der erste Stop bei den großen Termiten Hügeln. Der Größte ist ca. 5m hoch. Sie sind alle so ausgerichtet das die Mittagssonne nur auf die schmale Seite scheint. Nach weitern sechs Kilometernkommt der Abzweig zum Wasserfall. Dieser endet in einen großen Becken in dem man baden kann. Dass lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Bei 32 Grad sehr angenehm.  Wir spielen ein wenig Junglecamp. Auch am nächsten Wasserloch wird nochmal gebadet . Dann suchen wir einen Stellplatz. Es wird sehr schnell dunkel. Und hier ist er endlich. Der Sternenhimmel. Unedlich viele.

BäM

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Darwin

1.09.2015 heute geht es mit dem Flugzeug nach Darwin, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Gestern nach Tourende in Alice Springs haben wir uns mit allen Mitfahrern in einer Bar getroffen und gemeinsam Steves Geburtstag begossen. Dabei erzählte er uns auch, dass die nächtliche Tierabwehr im Swag nur zur Beruhigung der Nerven dient, also „Bullshit“ ist.
Lange hielten wir es nicht in der Bar aus, da wir noch einen Abschied zu „feiern“ hatten. Aaron fliegt nach Hause und wir weiter nach Darwin.
Der Abschied heute auf dem Flughafen fiel tränenreich aus, wer weiß wann wir uns wieder sehen. Aaron hat ein Treffen in 3 Jahren in Deutschland vorgeschlagen, aber bis dahin kann noch viel passieren. Es war echt toll ihn wieder zu sehen und wir haben die gemeinsame Zeit sehr genossen, ganz zu schweigen von seinen hilfreichen Englisch-Deutsch Übersetzungen.
In Darwin schlägt uns erst einmal eine heiße feuchte Luft entgegen. Jede Bewegung bringt einen zum Schwitzen. Die Übernahme der Camper erfolgt im Galopp, die Angestellten wollen in den Feierabend. Es sind riesige Teile für bis zu 6 Personen, da können wir Walzer Tanzen drin. Haben wir so was bestellt? Nein eigentlich eine Nummer kleiner, aber wenn man mehr bekommt soll man sich ja nicht beschweren.  Bis wir dort vom Hof kommen und das Nötigste eingekauft haben, dämmert es. Nun brauchen wir nur noch einen Stellplatz für die Nacht. Im Dunkeln suchen wir ein Plätzchen am Meer inkl. öffentlichen Grill, schmeißen unsere ersten Steaks auf den Grill und schwitzen uns 11.00 nachts immer noch sämtliche Feuchtigkeit aus jeder Pore.
Darwin, 23.00 Uhr 26 Grad feucht heiß sis

Uluru Tag 3

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Die zweite Nacht im Swag ist sehr kurz. Ab 4.00 Uhr klopft jemand sachte auf die Monsterflap ( ein Stück Plane am Kopfende, die man über den Kopf ziehen kann, damit man die Ungeheuer nachts nicht sieht ), bis 5.00 Uhr wird das Klopfen stärker und ist Regen. Jörg weckt uns, da wir sowieso 5.30 aufstehen sollten und damit wir nicht noch nässer werden. Wir fahren zum Sonnenaufgang an den Berg, machen dort im Freien Frühstück und singen unserem Guide Steven ein Geburtstagsständchen.
Trotz der Regenwolken zeigt sich die Sonne kurz zwischen einem Wolkenloch und wir machen weitere unzählige Bilder. Steven meint das wäre die Magie des Berges. Tjukapa. Die Lehre der Aborigines, die ihr Leben und Denken schon seit Jahrhunderten beeinflusst und für uns unerklärlich bleibt.
Nach einer weiteren Geschichte / Legende verlassen wir den Uluru in Richtung Alice Springs 450 km nördlich.
Wir haben ihn jetzt drei Tage gesehen, von oben, von unten, fast umrundet, 2 Sonnenuntergänge, 1 Sonnenaufgang.

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Wir werden nicht wiederkommen, wir haben alles gesehen, aber die Magie des Berges reist mit uns, auch wenn wir jetzt froh sind weiterzufahren, wir werden sie später auf den Bildern entdecken.
Alice Springs. 31.08.2015 heiß, trocken, sonnig sis

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Kata Tjuta

DSCN7602Erstaunlich, aber wir haben alle ganz gut in unserem Swag geschlafen. Wir sind auch nicht von Spinnen oder Schlangen attackiert worden, und wenn doch haben wir es nicht gemerkt.
Nach einen Frühstück, Tost, an einen Gasgrill getostet, Margarine, Marmelade und Cornflacks brechen wir um sieben Uhr auf. Da wir die nächste Nacht wieder am selben Ort übernachten werden können wir unser Swags liegen lassen. Dir Fahrt geht zum ca. 40 km entfernten Katja Tjuta. Dort angekommen gehen auf eine Walk durch die Felsenlandschaft. Zu Beginn erklärt uns Steve, unser Guide recht anschaulich die Entstehung von Ulluru und Kata Tjua. Dann machen wir uns allein auf den Weg. Die Felsenschlucht ist auf einigen Stellen recht steil und schmal. Nach zwei Stunden ist der letze Anstieg geschafft und wir haben einen tollen Ausblick durch das Felsenmeer. Nach der Wanderung geht es auf einen Parkplatz und wir bereiten unser Lunch. Es gibt Wraps .
Unsere Truppe teilt sich wieder . Die Hälfte geht den Weg den wir gestern schon gewandert sind. Wir restlichen neun gehen auf der anderen Seit des Ulluru. Schon geht’s weiter weiter zum Busparkplatz um den Sonnenuntergang anzusehen. Erst wird gekocht. Der Sonnenaufgang fällt dann eher ins Wassser. Es ist sehr wolkig. Dann gibt es aber doch noch so eine Wow Moment. Die Sonne kommt mal neben den Ulluru zwischen den Wolken hervor.
Zurück im Camp setzten wir uns alle ums Lagerfeuer. Die Reisegruppe ist ein bunt zusammengewürfelter Haufen aus aller Welt. Wir treiben den Altersdurchschnitt schwer nach. Außer dem Italiener, der mit seiner Tochter unterwegs ist, sind alle so Mitte zwanzig. Es wird noch ein ganz lustiger Abend .Wir spielen stille Post auf englisch was bei so viel Nationen zu Verwirrung sorgt
BäM

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