23.02.2025
Morgen geht es los….auf nach Costa Rica!
Leider nicht ich… 😦 Meine liebe Freundin und oftmals auch Reisebegleitung BäM fliegt und nimmt uns virtuell mit.
Gute Reise und wir freuen uns auf schöne Berichte und Bilder. sis
23.02.2025
Morgen geht es los….auf nach Costa Rica!
Leider nicht ich… 😦 Meine liebe Freundin und oftmals auch Reisebegleitung BäM fliegt und nimmt uns virtuell mit.
Gute Reise und wir freuen uns auf schöne Berichte und Bilder. sis
21.01.2025 Regen, Sonne, heiß
Anstatt der letzten Urlaubssonne beim Aufgehen zuzusehen, liegen wir im Bett und hören dem Prasseln des Regens vor unserer Terrasse zu. Die letzten 2 Tage hat es immer mal wieder geregnet, was im Grunde nur eine Auswirkung auf das Schuhwerk hat. Statt Sandalen oder Turnschuhen sind Badelatschen oder FlipFlop angesagt, um durch die zahlreichen tiefen Pfützen zu kommen. Die Kleidung bleibt gleich, denn anstatt warm und feucht- ist es feucht und warm.
Meist sind wenige Minuten später die Regenwolken wieder weg und die Sonne trocknet alles.
Doch der Weg zum Flughafen, eigentlich nur noch eine Formalität, wird zur Rutschpartie. Regen volle Kraft vorraus. Eine dicke schwarze Wolke liegt über uns und es regnet, regnet, regnet. Blöd, da es keine Entwässerung auf den Straßen gibt und so schwimmt das Auto mehr, als es fährt, oft auch im Blindflug durch die aufstäubenden Wassermassen. Eine dicke schwarze Wolke hängt über der Halbinsel, sogar das Rollfeld wird zum See.


Als wir endlich 17.30 Uhr im Flugzeug sitzen verabschiedet uns der Himmel freundlicher mit einem kleinen blauen Flecken und etwas Abendsonne, es sind 31°.

Was bleibt nun vom Urlaub? Mexiko ist toll und eine Reise wert… vielleicht kommen wir irgendwann wieder.
Unsere Highlights:
Baden in den Cenoten (besonders, wenn man ohne Schwimmwesten schwimmen darf)
Mayastadt Uzmal (so friedlich entspannt und spannend)
Spaß beim Lucha Libre und Xocomilio
Izamal- die leuchtend gelbe Stadt in der Nachmittagssonne
Land und Leute kennenlernen z.B. auf einer alten Hacienda
Positiv: meist saubere Toiletten und immer Waschmöglichkeiten für die Hände ( man isst ja auch immer mit den Händen)
tolle Strände mit Hoch-Sommertemperaturen
Essen ( ich weiß immer noch nicht was was ist) lecker, aber ohne Tacos geht nichts


Negativ: besonders an der Küste unverschämt hohe Preise
Fazit: Wir sind happy mit unserem Urlaub und unseren Erlebnissen. Trotz größter Bedenken lief alles wie geplant. Wir waren viel mit dem Auto unterwegs ohne einen Kilometer selber zu fahren. Das hat sehr zur Entspannung innerhalb unserer Reisegruppe beigetragen. Unsere Unterkünfte waren alle super bis okay. Wobei nicht die Teuerste, sondern die mit der größten Authentizität auch den größten Wohlfühleffekt hatte. Privatgeführte Touren sind toll, aber auch immer abhängig von der Symphatie untereinander und egal wie viel man plant manches hat man nicht in der Hand( z.B. 100 Tage Frau Scheinbaum).
9.10 Uhr 22.01.2025 Deutschland hat uns zurück, eine Stunde früher als geplant wegen Rückenwind.
Es hat mir sehr viel Spaß bereitet, meine Gedanken und unsere Erlebnisse in Worte und Bilder zu fassen. Für mich, für später, aber auch für alle die im Geist mitgereist sind. Danke für eure lieben Komentare.
Ein letztes Mal. Hola.sis

Hola.sis
19.01.2025 schön warm, sehr windig
Ich sitze am Strand und sehe der Sonne beim Aufgehen zu. Morgen ist der letzte volle Tag, bevor wir dann nach 2 Reisetagen Mittwoch wieder zu Hause sind. Ich bin traurig und glücklich zugleich. Traurig weil das Ende absehbar ist, die Reise zu Ende geht. Glücklich über die vielen schönen Momente, die Erlebnisse und Begegnungen. Da gibt es diese magischen Momente wie unsere Nacht auf der Hacienda mit glitzernden Glühwürmchen und Vollmond, oder das Schwimmen in der wundervollen Cenote, die Oldtimerfahrten in Havana aber auch die letzte Nacht hier im Hotel.
Durch Zufall sitzen wir gestern Abend an der Bar mit zwei Pärchen zusammen. Später stellt sich heraus, dass eine kommt aus Bochum und ein sehr sympathisches älteres Pärchen aus Liverpol. Es gibt ein großes Hallo als klar ist, wir alle stammen vom alten Kontinent Europa und wir gemeinsam über die Amis und die hohen Preise in Tulum stöhnen können. Es wird ein sehr lustiger, langer Abend.

Jetzt gibt es Frühstück. Hola.sis
18.01.2025 Tulum 31° Sonne
Gestern Nachmittag haben wir im Dreams Resort und Spa Tulum eingecheckt. Man kommt hier nur mit einer Reservierungsbestätigung auf das Gelände. Und das ist riesig! Es verschluckt dich und spuckt dich erst nach dem Urlaub wieder aus.



Main Street zum Pool und Strand
Jetzt sind wir im Tulum der Familien und Partysüchtigen…und wieder falsch angezogen. Hier trägt man neon Farben: Bikini, Badehosen, Brillen, Haargummis…Hauptsache irgendetwas neon.






Hier gibt es alles was man brauchen könnte als Urlauber. 5 Bars, 6 Restaurants, Gym, Spa, Friseur, Geschäfte, sogar eine Kirche.


Ob ich jetzt in Mexiko, Bahamas oder Florida bin…kann man hier nicht mehr erkennen. Alles spricht Englisch, da die Mehrzahl der Urlauber Amerikaner oder Kanadier sind.
Eigentlich wollte ich noch schnorcheln mit Schildkröten oder die Ruinen von Tulum anschauen…aber hier aus der Anlage rauszukommen…irgendwie schwierig.
Mal sehen was noch geht und in der Zwischenzeit versuchen wir nicht über die Leguane zu stolpern, die überall herumliegen.



Hola.sis
17.01.2025 31° die Sonne gibt alles
Wir erwachen in der Villa Arquelocica. Der Himmel ist verhangen und der Dunst der aufsteigenden Morgenfeuchte macht alles etwas diesig. Was sich nicht so toll anhört, ist für unsere Besichtigung von Chichen Itza ein großer Vorteil, auch wenn die Bilder der Pyramiden im Sonnenschein besser aussehen.

Wir waren gestern schon mal an der Ausgrabungsstätte. Der Regen war zum Glück nur kurz. In der Dunkelheit durften wir uns die punktuell erleuchteten Ruinen anschauen, durch das Areal spazieren und die LaserShow genießen. 30 bis 40 Personen stolzierten durch die Nacht, gut bewacht vom Ausgrabungspersonal, die beständig die Wege und das Gras ausleuchteten. Weniger weil wir stürzen könnten, sondern vielmehr, das keine Schlangen unsere Wege kreuzen. Nach dem Rundgang wurde die Geschichte der Mayas und die Besonderheiten von Chichen per Laser an die Pyramide geworfen. Die Spanischen Worte konnten wir nicht verstehen, die Bilder waren aber sehr eindrucksvoll. Wie besonders dieser Abend war, begreifen wir erst an diesem Morgen auf dem Gelände.



Nicht nur, dass die Gebäude heute morgen anders aussehen. Nein, hier herrscht das übliche mexikanische Chaos. Hunderte Händler bauen ihre Stände auf, Touristen wohin das Auge blickt, Guides die Touren anbieten. Was war das doch gestern hier so so ruhig und entspannt.


Trotzdem ist Chichen Itza einen Besuch wert, aber nach drei Stunden, die letzte im vollen Sonnenschein kann nur das Bad in einer Cenote mich zum Weitergehen bewegen. Mit brennenden Füßen und klatschnaß geschwitzt sitzen wir zur Mittagszeit wieder im Auto, auf dem Weg zum letzten Hotel dieser Reise.





Bevor wir wieder zurück an der karibischen See sind, zeigt uns Manuel seine Lieblingscenote. Fast alleine schwimmen wir ( ohne Schwimmweste!) im klaren tiefblauen unterirdischen See. Das Wasser ist erfrischend kalt. Wir blicken durch das kleine Loch in der Decke in den blauen Himmel. So schön, hier will ich bleiben.



Unaufhaltsam dreht sich der Zeiger der Uhr und wir müssen weiter. Nach weiteren 2 Stunden Autofahrt und insgesamt 1200 Kilometern in den letzten 4 Tagen sind wir pünktlich zum Sonnenuntergang zurück in Tulum.

Die letzten 4 Tage lassen wir uns AI verwöhnen und so bereitet uns der Preis des Sundowners in Tulum jetzt auch keine Kopfschmerzen mehr….höchstens der Alkoholgehalt morgen früh…Hola.sis

15.01.2025 27° gefühlt 37°
Seit gestern sind wir wieder geführt unterwegs. Unserer neuer und letzter Guide für diesen Urlaub heißt Manuel. Er ist ein 54 jähriger Schweitzer, der vor 20 Jahren durch Zufall in Mexiko hängen geblieben ist. Er betreibt mit einem Freund eine kleine Reiseagentur und will uns die wichtigsten Highlights von Yucatan in den nächsten Tagen zeigen. Er ist unser 2 in 1, Guide und Fahrer gleichzeitig.

Am zweiten Tag erwachen wir gut ausgeruht auf unserer magischen Hacienda und starten mit der Besichtigung einer Sisal-Fabrik.





Sisal wird aus Agaven hergestellt. Die Herstellung von Seilen aus Sisal war die Haupteinnahmequelle von über 1000 Haciendas in ganz Yucatan im 1900 Jahrhundert. Dabei heißen die Seile oder Fasern garnicht Sisal, sondern das ist der Name des Hafens, den es auch heute noch gibt.




Carlos zeigt uns den gesamten Betrieb und erklärt mit viel Enthusiasmus die Herstellung vom Blatt bis zum Seil. Die Mayas kannten die Herstellung der Fasern schon und nutzten sie z.B. zum Nähen inkl der scharfen Blattspitze. Besonders die Maschine, die die Fasern aus dem Blatt gewinnt, hat es uns angetan. Sie ist von 1853 und noch in Betrieb.
Wenig später erklettern wir die Maya Ruinen von Ake und sehen den ersten Leguan aus der Nähe. Gestern hatten wir schon mehrere vorbei huschen sehen.






Es ist 10.00 Uhr und der Schweiß fließt. Es liegt nicht nur an der Temperatur, sondern an der hohen Luftfeuchtigkeit. Alles fühlt sich an wie Waschküche.
Zur Abkühlung geht es an den Golf von Mexiko. Wir sind jetzt einmal quer über die Halbinsel gefahren von der Karibischen See an den Golf von Mexiko.



In Celestun, nicht weit vom Meer, gibt es ein großes Naturschutzgebiet. Ein riesiger See mit Mangrovenwäldern rundherum. Wir fahren mit dem Boot auf den See und beobachten Flamingos, Pelikane, Krokodile, Reiher…und und und.











Sehr spät erreichen wir unsere heutige Hacienda. Natürlich wird der Pool getestet, eine willkommene Abkühlung nach einem tollen Tag.
Hola.sis
14.01.2025 27° schwül, heiß
Heute haben wir das Mexiko gesehen, wie ich es mir vorgestellt habe:













Cenoten Suytun und Kaa’n







Nach einer langen, langen Fahrt durch nichts außer grün, kommen wir in unserer Hazienda an.





Nach ein paar Runden im Pool, essen wir im Restaurant und nur der kleine Kerl leistet uns Gesellschaft. Wir sind die einzigen Gäste im Hotel. Es ist sehr schön und ruhig. Nur das Zirpen der Grillen ist zu hören und der Rasen glitzert vor lauter Glühwürmchen. Was für ein schöner Tag.
Hola.sis

13.01.2025 Tulum 31° Sonne, Wind
Es ist traumhaft schön.



Doch die Schönheit hat ihren Preis. Haben wir in Mexiko City am Abend lecker für 25 € zusammen gegessen, kostet hier das gleiche Essen 110 €. Es ist ein „Must to be“ für Influencer und Poser. Die Mädels sehen alle aus wie aus einem Katalog entstiegen mit winzigen Bikinis und einem gehäckelten kleinem Etwas ( natur oder beige) darüber und die jungen Männer wie frisch aus dem Gym. Geld scheint keine Rolle zu spielen.
Unser alternatives Camp ist eine der wenigen Ausnahmen vor Ort. Ansonsten gibt es meist nur exklusive Hotels und Bars.
Frühstück ist zum Glück inklusive und so starten wir gesund und lecker in den Tag.

Der Strandspaziergang danach ist herrlich, nur als wir nach einem Lokal für den Abend an der Straße Ausschau halten, kommen wir nicht mehr an den Strand, sondern müssen die Straße bis zu unserem Camp zurück. Der Strand ist hermetisch abgeriegelt und nur durch das jeweilige Hotel begehbar.

Wir verbringen den Rest des Tages am Strand.
Allerdings nicht auf den Liegen sondern im Sand. Liegen kosten 100 € am Tag.
Unserem Urlaubsfeeling tut das keinen Abbruch. Es ist warm, sonnig, mit einem erfrischenden Wind vom Meer. Es riecht nach Meer und Salz und es ist nur das Wellenrauschen zu hören. Herrlich.

Morgen früh 8.00 Uhr geht es weiter. Unsere Rundreise beginnt und bringt uns als erstes nach Valladolid. Ein nettes Pärchen aus der Schweiz wohnt ein Zelt gegenüber und erzählte uns, es ist überall günstiger als hier, aber auch nirgendwo so schön.
Hola.sis
12.01.2025 19°
6.30 weckt uns das Chaos. Durch das geschlossene Fenster dringen Stimmengewirr, laute Rufe und Megafon Stimmen an unser Ohr. Wir haben es gewußt, gefürchtet, aber nicht so früh damit gerechnet. Die ersten Besucher der Versammlung sind unterwegs.
Gestern haben wir einen Plan mit Evelyn und Braulio geschmiedet, wie wir am Besten der Flut der Menschen entkommen. Alle Straßen sind im großen Umkreis um den Zocalo gesperrt, Metro-Stationen auch. Es geht nur zu Fuß. Wir müssen aber mit Gepäck zum Flughafen. 12.50 geht der Flieger nach Tulum.
Unser Frühstück nehmen wir auf der Terasse des Hotels ein und haben dabei einen guten Blick auf den Platz.

In das Hotel kommt man jetzt nur noch mit Sicherheitskontrolle und Durchleuchtung.
Braulio holt uns zu Fuß ab und wir gehen entgegen allen anderen weg vom Zocalo, durch die breite Fußgängerzone. Das geht besser als erwartet.
Gestern Abend sind wir schon einmal über die Fußgängerzone gebummelt. Die Geschäfte waren alle geöffnet, Händler schrien um ihre Waren anzubieten. Kinder oder Blinde spielten Musik um Geld zu sammeln. Fliegende Händler hatten Tücher mit Waren ausgebreitet und jeder wollte woanders hin rechts, links, geradeaus. An den Ampel starte sich die Menge um auf die Empfehlung grün oder eine freie Lücke zu warten. Für Menschen vom Dorf reinster Horror, nicht weil wir uns unsicher fühlen, sondern reinste Reizüberflutung.

Evelyn hatte uns den Tip gegeben auf den Lateinamerika Turm zu fahren, dort gebe es eine schöne Aussichtsplattform. Ich fand ihn vor 2 Tagen schon sehr schief aber sie meinte, er hat alle beiden großen Erdbeben überstanden und wird nicht umfallen. Das mulmige Gefühl bleibt und als wir die Schlange an der Eintrittskasse sehen, beschließen wir dem mulmigen Gefühl zu folgen und nicht hochzufahren. Stattdessen gibt es noch etwas Leckeres zu essen ( wir freuen uns immer, wenn das bestellte Essen schmeckt, weil keiner Englisch versteht und der Übersetzer nur mit Wifi funktioniert) und dann geht es durch den Menschendschungel zurück ins Hotel und ins Bett, endlich schlafen.
Heute morgen also, ohne fliegende Händler, Ampeln ( Straßen sind ja gesperrt) und geschlossenen Geschäften ist es immer noch voll aber es lässt sich besser laufen, bzw rennen. Die Männer mit den Koffern vorneweg und ich muss sehen, dass ich sie nicht verliere. Im weit entfernten Parkhaus angekommen, bietet mir eine Mexicanerin ihren Platz an. Man muss ich fertig aussehen, an die dünne Luft der Stadt hab ich mich nicht gewöhnt.



Gegen 10.00 ruft Evelyn an und fragt ob wir gut rausgekommen sind. Sie hat im Fersehen gesehen, dass jetzt auch die Fußgängerstraßen gesperrt sind. Aus der Stadt raus haben wir Reisebus an Reisebus gesehen auf dem Weg in die Stadt und sämtliche Parkstreifen waren bereits mit Bussen zugeparkt. Wir sitzen bequem im Auto Richtung Flughafen und feiern unseren Helden Braulio, der uns 3 Tage durch die Wirren des Verkehrs geleitet hat.
Erstaunt reagieren wir auf Evelyns Frage ob wir das Erdbeben gut überstanden haben. Erdbeben? Ja, nachts 2 Uhr mit einer Stärke von 6,1. Überall ging der Voralarm an, es wäre aber nichts schlimmes passiert. Wir haben nichts gehört und gemerkt, sondern tief und fest geschlafen. 2 Tage volles Programm haben uns geschafft.

Mit einem letzten Blick auf die verschneiten Gipfel der Vulkane verlassen wir CDMX und freuen uns auf die Wärme in Tulum ( hoffentlich)
Hola.sis
11.01.2025 von 11° bis 25° alles dabei, windig, sonnig
5.00 Uhr, pünktlich treffen wir uns mit Evelyn und unserem Fahrer Braulio am ausgemachten Treffpunkt. Die Straßen rund ums Hotel sind teilweise schon gesperrt, wegen der Feier. Die Idee ist heute morgen zum Sonnenaufgang über der größten Aztekenstadt, die es auf der Welt gibt, mit dem Heißluftballon zu fahren und so die Dimensionen besser begreifen zu können.
Etwas müde aber in freudiger Erwartung starten wir zur „Stadt wo die Götter gemacht werden“: Teotihuacan. Die Fahrt durch die morgentlich verschlafene Stadt geht gut und pünktlich kurz vor 6.00 Uhr sind wir am Ballonflughafen. Außer uns sind noch mehrere Autos vorgefahren, doch keine Ballons weit und breit zu sehen. Nach einer Weile kommt ein Motorradfahrer und erklärt, dass heute keiner fliegt. Der Wind ist zu stark, also viel zu gefährlich zum Aufsteigen. Der Himmel ist zwar nur mit kleinen Wölkchen bestückt und dazwischen blinzeln die Sterne hervor, aber es ist arschkalt und der Wind bläst ekelhaft.
Wir tragen die schlechte Nachricht mit Fassung. Trotz unseres Zwiebellooks mit mehreren Schichten Kleidung ist es kalt und Jörg‘ s Schnupfen noch immer etwas vorhanden. Es sollte also nicht sein und so sehen wir von der Rückbank des Autos die aufgehende Sonne und nicht aus dem Ballon. Schade.
Es ist viel zu früh zur Besichtigung der Aztekenstadt und so gehen wir frühstücken. Futtern uns am warmen Buffet durch die Besonderheiten der mexikanischen Küche. Wenn wir weiter schlechtes Wetter mit Essen und Trinken kompensieren kommen wir kugelrund nach Hause.






Gut gestärkt tauchen wir ein in die Welt der Ureinwohner Mexikos. Bei uns als Atzteken bekannt, besteht Evelyn auf den Namen Mexicas (Mähschikas). Wir besuchen die größte bewohnte Siedlung Amerikas der Frühzeit mit bis zu 150.000 Einwohnern, Teotihuacan. Gut erhalten ist der Mond und Sonnentempel sowie die Straße der Toten.
Zu Fuß über die Straße der Toten und zwischen den Tempel läuft man mindestens 1 Stunde ( ohne Evelyns Erklärungen) und so sind wir froh, daß Braulio uns zwischendurch immer mal wieder ein Stück mit dem Auto fährt.


Evelyn ist voll in ihrem Element und gibt sich alle Mühe uns die Ausgrabungen gut zu erklären. Nach 4 Stunden Pyramiden sind tief beeindruckt, aber auch alle ( inkl. Evelyn) fix und fertig. Der Wind pfeift immer noch kalt durch das Tal.

Auf dem Rückweg erinnert uns Braulio ( er hat ja die meiste Zeit entspannt im Auto gewartet) an den Programmpunkt der Heiligen Maria von Guadelupe. Okay, kurz mal reinschauen, willigen wir völlig fertig ein.


Die Kirchen der Heiligen (insgesamt zähle ich 5) und das zugehörige Areal ist riesig. Die größte ist die neueste Kirche. Sie fast bis zu 10.000 Menschen. Hier findet jede Stunde ein Gottesdienst statt. Anschließend sollte jeder das Bild der Maria betrachten, ein Bild machen und/oder beten.
Damit das gelingt, keinen Stau gibt und der nächste Gottesdienst wieder beginnen kann, gibt es einen Gang hinter, unter den Altar dort fährt man auf 3 parallel verlaufenden Flughafenbändern an der Maria vorbei, kann fotografieren, beten oder was auch immer.

Am späten Nachmittag zurück im Hotel, heißt es kurz umziehen und nochmal los ins Getümmel. Aber dazu morgen mehr.
Hola.sis