Das Leben ist wie ein Buch, wer nicht reist, liest nur wenig davon. (Jean Paul)
Autor: sis
Hallo, ich bin Silke und ich liebe die Welt und das Reisen. Meine Reisen plane ich meist selber und genieße das Gefühl schon vorab gedanklich in das Land meiner Wahl einzutauchen. Gern benutze ich dafür Reiseblogs, freue mich über Infos aus erster Hand aber auch über Tipps zu Dingen, die man nicht machen sollte. So möchte ich hiermit auch allen helfen und mitnehmen auf meine Reisen.
Heute haben wir das Mexiko gesehen, wie ich es mir vorgestellt habe:
VallaloidReis, Schwein in Bananenblatt gegrilltMarkt in Vallaloid
Cenoten Suytun und Kaa’n
IzamalMittagspause
Nach einer langen, langen Fahrt durch nichts außer grün, kommen wir in unserer Hazienda an.
Nach ein paar Runden im Pool, essen wir im Restaurant und nur der kleine Kerl leistet uns Gesellschaft. Wir sind die einzigen Gäste im Hotel. Es ist sehr schön und ruhig. Nur das Zirpen der Grillen ist zu hören und der Rasen glitzert vor lauter Glühwürmchen. Was für ein schöner Tag.
Doch die Schönheit hat ihren Preis. Haben wir in Mexiko City am Abend lecker für 25 € zusammen gegessen, kostet hier das gleiche Essen 110 €. Es ist ein „Must to be“ für Influencer und Poser. Die Mädels sehen alle aus wie aus einem Katalog entstiegen mit winzigen Bikinis und einem gehäckelten kleinem Etwas ( natur oder beige) darüber und die jungen Männer wie frisch aus dem Gym. Geld scheint keine Rolle zu spielen.
Unser alternatives Camp ist eine der wenigen Ausnahmen vor Ort. Ansonsten gibt es meist nur exklusive Hotels und Bars.
Frühstück ist zum Glück inklusive und so starten wir gesund und lecker in den Tag.
Der Strandspaziergang danach ist herrlich, nur als wir nach einem Lokal für den Abend an der Straße Ausschau halten, kommen wir nicht mehr an den Strand, sondern müssen die Straße bis zu unserem Camp zurück. Der Strand ist hermetisch abgeriegelt und nur durch das jeweilige Hotel begehbar.
Wir verbringen den Rest des Tages am Strand.
Allerdings nicht auf den Liegen sondern im Sand. Liegen kosten 100 € am Tag.
Unserem Urlaubsfeeling tut das keinen Abbruch. Es ist warm, sonnig, mit einem erfrischenden Wind vom Meer. Es riecht nach Meer und Salz und es ist nur das Wellenrauschen zu hören. Herrlich.
Morgen früh 8.00 Uhr geht es weiter. Unsere Rundreise beginnt und bringt uns als erstes nach Valladolid. Ein nettes Pärchen aus der Schweiz wohnt ein Zelt gegenüber und erzählte uns, es ist überall günstiger als hier, aber auch nirgendwo so schön.
6.30 weckt uns das Chaos. Durch das geschlossene Fenster dringen Stimmengewirr, laute Rufe und Megafon Stimmen an unser Ohr. Wir haben es gewußt, gefürchtet, aber nicht so früh damit gerechnet. Die ersten Besucher der Versammlung sind unterwegs.
Gestern haben wir einen Plan mit Evelyn und Braulio geschmiedet, wie wir am Besten der Flut der Menschen entkommen. Alle Straßen sind im großen Umkreis um den Zocalo gesperrt, Metro-Stationen auch. Es geht nur zu Fuß. Wir müssen aber mit Gepäck zum Flughafen. 12.50 geht der Flieger nach Tulum.
Unser Frühstück nehmen wir auf der Terasse des Hotels ein und haben dabei einen guten Blick auf den Platz.
7.30 der Platz füllt sich.
In das Hotel kommt man jetzt nur noch mit Sicherheitskontrolle und Durchleuchtung.
Braulio holt uns zu Fuß ab und wir gehen entgegen allen anderen weg vom Zocalo, durch die breite Fußgängerzone. Das geht besser als erwartet.
Gestern Abend sind wir schon einmal über die Fußgängerzone gebummelt. Die Geschäfte waren alle geöffnet, Händler schrien um ihre Waren anzubieten. Kinder oder Blinde spielten Musik um Geld zu sammeln. Fliegende Händler hatten Tücher mit Waren ausgebreitet und jeder wollte woanders hin rechts, links, geradeaus. An den Ampel starte sich die Menge um auf die Empfehlung grün oder eine freie Lücke zu warten. Für Menschen vom Dorf reinster Horror, nicht weil wir uns unsicher fühlen, sondern reinste Reizüberflutung.
Evelyn hatte uns den Tip gegeben auf den Lateinamerika Turm zu fahren, dort gebe es eine schöne Aussichtsplattform. Ich fand ihn vor 2 Tagen schon sehr schief aber sie meinte, er hat alle beiden großen Erdbeben überstanden und wird nicht umfallen. Das mulmige Gefühl bleibt und als wir die Schlange an der Eintrittskasse sehen, beschließen wir dem mulmigen Gefühl zu folgen und nicht hochzufahren. Stattdessen gibt es noch etwas Leckeres zu essen ( wir freuen uns immer, wenn das bestellte Essen schmeckt, weil keiner Englisch versteht und der Übersetzer nur mit Wifi funktioniert) und dann geht es durch den Menschendschungel zurück ins Hotel und ins Bett, endlich schlafen.
Heute morgen also, ohne fliegende Händler, Ampeln ( Straßen sind ja gesperrt) und geschlossenen Geschäften ist es immer noch voll aber es lässt sich besser laufen, bzw rennen. Die Männer mit den Koffern vorneweg und ich muss sehen, dass ich sie nicht verliere. Im weit entfernten Parkhaus angekommen, bietet mir eine Mexicanerin ihren Platz an. Man muss ich fertig aussehen, an die dünne Luft der Stadt hab ich mich nicht gewöhnt.
Gegen 10.00 ruft Evelyn an und fragt ob wir gut rausgekommen sind. Sie hat im Fersehen gesehen, dass jetzt auch die Fußgängerstraßen gesperrt sind. Aus der Stadt raus haben wir Reisebus an Reisebus gesehen auf dem Weg in die Stadt und sämtliche Parkstreifen waren bereits mit Bussen zugeparkt. Wir sitzen bequem im Auto Richtung Flughafen und feiern unseren Helden Braulio, der uns 3 Tage durch die Wirren des Verkehrs geleitet hat.
Erstaunt reagieren wir auf Evelyns Frage ob wir das Erdbeben gut überstanden haben. Erdbeben? Ja, nachts 2 Uhr mit einer Stärke von 6,1. Überall ging der Voralarm an, es wäre aber nichts schlimmes passiert. Wir haben nichts gehört und gemerkt, sondern tief und fest geschlafen. 2 Tage volles Programm haben uns geschafft.
Mit einem letzten Blick auf die verschneiten Gipfel der Vulkane verlassen wir CDMX und freuen uns auf die Wärme in Tulum ( hoffentlich)
11.01.2025 von 11° bis 25° alles dabei, windig, sonnig
5.00 Uhr, pünktlich treffen wir uns mit Evelyn und unserem Fahrer Braulio am ausgemachten Treffpunkt. Die Straßen rund ums Hotel sind teilweise schon gesperrt, wegen der Feier. Die Idee ist heute morgen zum Sonnenaufgang über der größten Aztekenstadt, die es auf der Welt gibt, mit dem Heißluftballon zu fahren und so die Dimensionen besser begreifen zu können.
Etwas müde aber in freudiger Erwartung starten wir zur „Stadt wo die Götter gemacht werden“: Teotihuacan. Die Fahrt durch die morgentlich verschlafene Stadt geht gut und pünktlich kurz vor 6.00 Uhr sind wir am Ballonflughafen. Außer uns sind noch mehrere Autos vorgefahren, doch keine Ballons weit und breit zu sehen. Nach einer Weile kommt ein Motorradfahrer und erklärt, dass heute keiner fliegt. Der Wind ist zu stark, also viel zu gefährlich zum Aufsteigen. Der Himmel ist zwar nur mit kleinen Wölkchen bestückt und dazwischen blinzeln die Sterne hervor, aber es ist arschkalt und der Wind bläst ekelhaft.
Wir tragen die schlechte Nachricht mit Fassung. Trotz unseres Zwiebellooks mit mehreren Schichten Kleidung ist es kalt und Jörg‘ s Schnupfen noch immer etwas vorhanden. Es sollte also nicht sein und so sehen wir von der Rückbank des Autos die aufgehende Sonne und nicht aus dem Ballon. Schade.
Es ist viel zu früh zur Besichtigung der Aztekenstadt und so gehen wir frühstücken. Futtern uns am warmen Buffet durch die Besonderheiten der mexikanischen Küche. Wenn wir weiter schlechtes Wetter mit Essen und Trinken kompensieren kommen wir kugelrund nach Hause.
PyramidenaufstiegMondpyramideStraße der Toten
Gut gestärkt tauchen wir ein in die Welt der Ureinwohner Mexikos. Bei uns als Atzteken bekannt, besteht Evelyn auf den Namen Mexicas (Mähschikas). Wir besuchen die größte bewohnte Siedlung Amerikas der Frühzeit mit bis zu 150.000 Einwohnern, Teotihuacan. Gut erhalten ist der Mond und Sonnentempel sowie die Straße der Toten.
Zu Fuß über die Straße der Toten und zwischen den Tempel läuft man mindestens 1 Stunde ( ohne Evelyns Erklärungen) und so sind wir froh, daß Braulio uns zwischendurch immer mal wieder ein Stück mit dem Auto fährt.
Evelyn ist voll in ihrem Element und gibt sich alle Mühe uns die Ausgrabungen gut zu erklären. Nach 4 Stunden Pyramiden sind tief beeindruckt, aber auch alle ( inkl. Evelyn) fix und fertig. Der Wind pfeift immer noch kalt durch das Tal.
Auf dem Rückweg erinnert uns Braulio ( er hat ja die meiste Zeit entspannt im Auto gewartet) an den Programmpunkt der Heiligen Maria von Guadelupe. Okay, kurz mal reinschauen, willigen wir völlig fertig ein.
Die Kirchen der Heiligen (insgesamt zähle ich 5) und das zugehörige Areal ist riesig. Die größte ist die neueste Kirche. Sie fast bis zu 10.000 Menschen. Hier findet jede Stunde ein Gottesdienst statt. Anschließend sollte jeder das Bild der Maria betrachten, ein Bild machen und/oder beten.
Damit das gelingt, keinen Stau gibt und der nächste Gottesdienst wieder beginnen kann, gibt es einen Gang hinter, unter den Altar dort fährt man auf 3 parallel verlaufenden Flughafenbändern an der Maria vorbei, kann fotografieren, beten oder was auch immer.
Am späten Nachmittag zurück im Hotel, heißt es kurz umziehen und nochmal los ins Getümmel. Aber dazu morgen mehr.
10 Millionen Leute (soviel wie auf ganz Kuba leben) 2250 Höhenmeter und 100 Tage Präsidentschaft von Frau Scheinbaum….das sind die Probleme mit denen wir in den nächsten Tagen zu kämpfen haben.
Der Tag startet mit dem Blick auf die im Schein der aufgehenden Sonne leuchtende Fassade der Kadedrale. Für diesen tollen Ausblick müssen wir noch nicht mal aufstehen sondern nur die Gardinen zur Seite ziehen.
Während des Frühstücks im Sonnenschein auf der im 7. Stock befindlichen Terasse des Hotels sieht man die Gebirgskette mit den Vulkanen rund um die Stadt. Der höchste Vulkan ist der Popocatépetl 5200m hoch. Später wird Evelyn uns erklären, dass wir heute sehr viel Glück haben, da man wegen Smog oder Wolken die Berge sehr sehr selten sieht. Außerdem würde der Popocatépetl noch mehr rauchen wie sie und ab und zu auch mal husten, also noch aktiv sein.
9.00 Uhr lernen wir Evelyn kennen. Eine kleine, rüstige 72 jährige Mexikanerin mit deutsch/österreichischen Wurzeln. Sie wird uns die nächsten 2 Tage begleiten. Wir starten mit einem Spaziergang durch die Altstadt und den Ausgrabungen der Tempel der Azteken, Gebäude der Spanier und der späteren Jahre. Dabei wird deutlich, die Stadt Mexiko ist schief. Plätze, Straßen, Gebäude alles schief. Die Stadt wurde auf/ in einem See gegründet und besteht aus Felsinseln und dazwischen viel aufgeschütteter Erde. Wenn die großen spanischen Paläste oder Kirchen zu schwer wurden gab der Untergrund nach. Zusätzlich haben auch mehrere größere Erdbeben immer wieder für Schäden oder zum Absinken der Gebäude geführt.
Die ganze Stadt ist voll von Polizisten. Am Sonntag feiert die Präsidentin ihre ersten 100 Tage Präsidentschaft mit einer öffentlichen Versammlung auf dem Zocalo, also direkt neben unserem Hotel. Es werden Gerüste für Lautsprecher aufgebaut, der Platz nachts stundenlang gekärchert, Stühle und Absperrungen aufgestellt. Wir sind hautnah dabei. Da kann noch lustig werden.
Ein Spalier mit Polizistinnen
Später steigen wir ins Auto um und fahren nach Xochomilio, die schwimmende Stadt oder schwimmende Gärten genannt. Hier ist der See bzw. die alten Kanäle noch sichtbar und die Mexikaner fahren mit bunten Booten und feiern. Man kann sich essen oder Getränke von Händlerbooten kaufen, oder Musik bestellen. Es gibt Boote mit ganzen mexikanischen Kapellen oder mit der Marimba, dem mexikanischen Xylophon. Nach soviel Infos über Gebäude und Baustile eine super Entspannung. Es ist bunt, laut, chaotisch…einfach mexikanisch.
Nur die Hin- und Rückfahrt mit dem Auto durch diese Millionenstadt wird zur Geduldsprobe und Herausforderung. Auf dem Rückweg brauchen fast 2 Stunden und wollten doch eigentlich noch etwas essen und uns vor dem Besuch des Lucha Libre ausruhen. Das wird knapp.
Es ist später Abend. Gerade sind wir zurück aus der Arena Mexiko und haben etwas total verrücktes gesehen.
Männer mit knappen Kostümen und Masken, die sich halb im Spaß, halb im Ernst in und außerhalb des Ringes bekämpfen. Dabei Saltos machen oder vom Ring auf den Gegner außerhalb draufspringen.
Lucha Libre heißt das Spektakel und ist eine Spezialität in Mexiko City. Dabei kämpfen manchmal 3 gegen 3 oder 2 Frauen gegen 2 andere.
Das Puplikum feiert dabei frenetisch seinen Liebling und trägt auch oft dessen Maske. Es war laut, aufregend, spaßig und hat oft beim Zusehen weh getan. Wir haben uns trotzdem super amüsiert und müssen jetzt schnell schlafen in 5 Stunden wollen wir Ballon fliegen.
Ob das klappt und wie der restliche Tag heute aussah…dazu morgen mehr.
Wir haben es geschafft. 16.00 Uhr blicken wir aus unserem Hotelzimmer direkt auf den Zocalo ( den Zentralen Platz in Mexiko- City) und auf die beeindruckende Kadedrale.
Der Verkehr und die Massen an Menschen sind Wahnsinn. Alles redet und hupt durcheinander. Die Frequenz des mexikanischen Spanisch ist deutlich erhöht. Lauter und viel viel schneller. Englisch oft Fehlanzeige. Puhhh, das kann ja lustig werden.
Wir müssen uns erstmal orientieren und überlegen, was wir machen und wo es Essen für den Abend gibt.
Noch eine Stunde bis zum Abflug nach Mexiko City. Die Abflughalle hat gefühlte 10°. Der Tag fing früh an, kurz nach 6.00 Uhr in tiefster Dunkelheit sind wir mit dem Taxi von Jibacoa nach Havanna zum Flughafen gefahren.
Den gestrigen Tag verbrachten wir anders als erwartet, nicht schnorchelnd am Strand sondern windgeschützt am Pool, glücklich über jeden Sonnenstrahl, der es durch die Wolken schaffte. Es stürmte. Am Strand wehte die rote Fahne für Badeverbot und die Wellen rollten donnernd über die Riffkante zum Strand. Immer noch schöneres Wetter als in Deutschland, aber irgendwie nicht so karibisch, wie erwartet.
Weder Rum noch Zigarren schaffen es in unser Gepäck. Nur der neue Hut. Sorry Patrick.
So what…. das Bücherregal des Hotels war gut gefüllt, auch mit deutscher Literatur, und die Bar zauberte nach ihren Möglichkeiten immer neue Cocktailkompositionen (irgendeine Zutat fehlte wahrscheinlich immer). Nur der dicke Pullover und die lange Hose müssen Überstunden schieben. Außerdem eine gute Vorbereitung auf Mexiko City, hier soll es auch nicht warm sein.
Heute morgen kurz vor Havanna zeigte sich dann Kuba von seiner besten Seite. Die aufgehende Sonne zauberte die Wolken rosa und den aufklarenden Himmel in türkis, sanft wiegten sich dazu die Palmen am Wegesrand.
Ich bin ein bisschen wehmütig. Kuba hat mein Herz berührt, diese Lebensfreude und Liebenswürdigkeit trotz aller Umstände.
Besonders Havanna mit seinen Oldtimern und alten Kolonalgebäuden, bunten Häuserfassaden, an jeder Ecke Musik, trotz Dreck und Verfall könnte die schönste Stadt sein, die ich bisher besucht habe. Wenn da nicht… natürlich…das „Embargo“ wäre.
Sogar am mangelnden Fischfang ist es Schuld, da durch das Embargo das Meer rund um Kuba leer ist. (Kubanische Politikeraussage im Fernsehen). Nicht an den Nußschalen der Fischer und dem Verbot größere Boote zu haben. Diese Anektode gab Abel zum Besten auf die Zustände angesprochen.
Wir sitzen in der Zwischenzeit im proppevollen Flugzeug, eine mexikanische Fluggesellschaft. Jeder reist hier mit Handgepäck und so versuchen die Flugbegleiter verzweifelt alles unterzubringen, ein bisschen chaotisch. Hoffentlich kein Ausblick auf unseren weiteren Reiseverlauf.
Sieht aus wie ein Flugzeugfriedhof.
Wir sind glücklich und erstaunt, dass auf Kuba alles geklappt hat, jeder Transfer, jede Verabredung wurde pünktlich eingehalten. Nie gab es das Gefühl “ lost“ zu sein. Aus unseren 7 Tagen , in unserem Tempo und mit dem ausgewogenen Verhältnis zwischen Information und Erholung war alles perfekt. Doch…
…Kuba muss man wollen. Wir werden Adios sagen und nicht auf Wiedersehen und ich bin mir nicht sicher, ob ich jemanden zu einer Reise raten würde.
Seit gestern sind wir in Jibacoa, etwa 50 km von Havanna am Altantischen Ozean. Eine Bucht gelegen zwischen Bergen und Meer mit einem vorgelagerten Riff. Fast die gesamte Bucht ist belegt von unserem Hotel „Memories“. 18 Bungalos mit jeweils 14 Zimmern, also Platz für fast 500 Personen. Gefühlt sind vielleicht 150 Gäste da, davon die eine Hälfte Deutsche und die andere Hälfte Kanadier. Die Anlage ist sehr schön, könnte aber überall auf der Welt stehen, nur beim Essen wird man daran erinnert auf Kuba zu sein. Für kubanische Verhältnisse paradisisch für unsere sehr überschaubar.
Die nächsten 2 Tage werden wir schlafen, lesen, chillen, uns ausruhen…was man also so macht im Urlaub.