Unterwegs

13.09.2015 Wir sind wieder on Tour. Irgendwie erwische ich immer die Berichte über die Fahrtage. Nach einer Nacht auf einem Campground im Karijine NP sehen wir uns, die für uns letzte zugängliche Schlucht mit Wasserfall an, Joffre Falls. Man kann auch in diese Schlucht klettern, aber sie ist mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad, Stufe 5, ausgeschrieben und wir hatten gestern beschlossen, dass Stufe 4 uns genügend abverlangt. (selbst die Männer wollen nicht) Also noch ein paar schöne Bilder gemacht und zurück auf die Straße wieder Richtung Indischer Ozean. Das nächste Ziel ist Exmouth, an der Küste und Eingang zum Ningaloo Reef. Dort wollen wir noch einmal schnorcheln, 2 Tage faulenzen und baden. Wir hoffen das Wetter erlaubt es uns.
Es ist zwar wunderschön, meist wolkenloser sonniger Himmel, aber die Temperaturen nehmen deutlich ab. Besonders nachts und am frühen Morgen muss man sich jetzt wärmer anziehen ( kleine Strickjacke ). Ihr wundert euch wahrscheinlich schon, warum wir immer so früh aufstehen? Wir haben uns den äußerlichen Gegebenheiten angepasst, die Sonne geht um ca 18.00 Uhr unter, 19.00 Uhr ist es stockduster (Winter halt), da bleibt nur noch etwas kochen, essen, eine kleine Runde „den Bus stopen“ und dann ins Bett. Und wer um 22.00 Uhr ins Bett geht ist spätestens 6.00 Uhr zum Sonnenaufgang fit. Das muss man auch bei den langen geraden Straßen, fahren mit Übermüdung geht hier gar nicht.
Das Sonnenaufgang-und Untergangsleben hat noch einen Nebeneffekt: Ich habe schon gefühlte 150 Bilder von tollen, romantischen, atemberaubenden Sonnenauf-und -untergängen gemacht. Hoffentlich weiß ich dann noch was, wann, wo war.
On the Road zwischen Tom Price und Exmouth, 11.00 Uhr, 25 Grad sis

Karijini Nationalpark

Das hatten wir auch noch nicht. Auf dem Parkplatz im Nichts erleben wir einen wunderschönen Sonnenaufgang. Kurze Zeit später machen wir uns auf den Weg. Nach einigen Kilometern ändert sich die Landschaft. In der Ferne ist ein Gebirgszug zu sehen. Rechts und links blüht Gestrüpp fliederfarben und rot und duftet sehr intensiv.

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Wir fahren zum Visitor Center um uns zu informieren welche Teile des Parks wir besuchen können . Schon dieses Center ist sehenswert. Von außen kaum zu erkennen , innen viel Information über die Natur , die Schluchten und das Leben hier. Wir lassen uns zwei Wanderkarten geben und fahren zum Parkplatz. Eincremen, Wanderschuhe an, Hut auf und los geht’s. Bis zum Rand der Schlucht ist noch ganz einfach, aber schon der Blick nach unten macht schwindelig. In 100 Meter Tiefe ist ein Fluß und da wollen wir hin. Es geht sehr steil bergab. Zum Teil nur über kleine Felsvorsprünge und Leitern an den Hängen. Doch wir alle schaffen es hinab, wandern durch die wunderschöne Schlucht, baden am Ende im Felspool und machen uns zufrieden auf den Rückweg zum Camper.

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Später fahren wir zur nächsten Schlucht, leider geht es dort nur über rote huppelige Pisten. Der Ranger hatte bestätigt, das es für unsere Camper möglich wäre diese zu fahren. Wir hatten zwischendurch starke Bedenken, aber trotz einiger loser Schrauben, genießen wir am Ende einen atemberaubenden Blick in 7 verschiedene Schluchten. Der Weg hat sich gelohnt. Eine  weitere Wanderung lassen wir, da diese Schluchten noch tiefer und enger sind, als die von heute morgen.

BäM, sis

Vom Niemandsland ins Nichts

11.09.15 Heute müssen wir Kilometer machen. Von Broome geht es nach Port Hedland und weiter in den Karijine Nationalpark. Wir wollen fahren bis es dunkel wird und sehen, wie weit wir dann gekommen sind. Lange haben wir überlegt, ob wir überhaupt diesen Schlänker ins Landesinnere überhaupt machen sollen. Leider sind die Naturwunder immer mit harter Arbeit in Form von anstrengenden oft mehrstündigen Wanderungen verbunden. Bei 40 Grad in der Sonne will ich mir das nur antun, wenn es danach auch „WAU“ macht. Aber ein netter Italiener hat so viel vom Nationalpark geschwärmt und die freundliche Dame vom I-Site hat unsere Bedenken bezüglich der unbefestigten Straßen ausgeräumt. Also geht es 7 Uhr los. Dachten wir bisher die Gegend ist verlassen und einsam, so sollte es noch schlimmer kommen. Wir fahren seitlich an der großen Sandwüste vorbei, 610 km, mit genau 2 Roadhouses (Möglichkeiten zum Tanken und etwas zu Trinken) und sonst nichts. Eins hat den bezeichnenden Namen „Sandfire“, die Sandstürme sehen auch aus wie Feuer von weitem, rote Wolken verdunkeln den Himmel oder kleine Wirbelstürme von Sand fegen in der Ferne übers Land.
Danach kommt Port Hedland, der große Hafen zum Verladen aller Bodenschätze, die aus den Minen im Umland gefördert werden. Hier ist alles etwas größer. Wir müssen ca. 15 Minuten warten bis ein 3 Kilometer langer Zug über dem Bahnsteig gefahren ist, die Straßen haben Beleuchtung und es sind nur diese riesigen Roadtrains unterwegs, LKW`s mit bis zu 4 Anhängern.

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Weiter geht’s bis die Dunkelheit uns auf einen Parkplatz am Straßenrand zwingt, ca. 760 km geschafft und fix und fertig. Bis zum Nationalpark sind es noch 150 km.
Gute Nacht aus den Irgendwo, warme 29 Grad, sis

Broome

9.09.2015 und 10.09.2015  wir sind angekommen. Indischer Ozean. Türkisblaues Wasser. Alles wunderbar.

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Broome erwartet uns mit azurblauen Wasser und der ersten Wolke seit Tagen. Wir haben erst einmal am wunderschönen Cable Beach gebadet. Gott sei Dank, denn am nächsten Morgen nach dem „Catch oft the day“ = jellyfish (gefährliche Quallen) war das Baden verboten. Bevor wir am zweiten Tag an den Strand fuhren, konnten wir dank Mc Donald Nachrichten aus der Heimat empfangen und neue Einträge in den Blog stellen. Dort erreichte uns auch die Nachricht vom neuen Bürgermeister. Leider haben wir die Party nur knapp verpasst. Gut gelaunt gingen wir auf Shoppingtour. Broome ist die Stadt der Perlen. Wir haben einige schöne Souvenirs erstanden. Es gab zu viel Perlen: noch etwas ausgiebiger geshoppt und wir hätten den Urlaub wegen finanzieller Impotenz beenden müssen.
Abends sehen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang am Strand und essen in Erinnerung an unseren 5. Mitreisenden „Fisch and Chips“. (Es hätte dir gefallen, Aaron!) Der Himmel glüht im tiefsten Rot und uns fällt der Abschied von Broome am nächsten Tag sehr schwer.
J, sis, BäM, M

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Quer durchs Land

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8.09.2015 5.30 geht die Sonne auf und wir stehen mit ihr auf. Gestern mussten wir zum 3. Mal die Uhr umstellen (1 ½ Stunden vor) doch unser Körper lässt sich nicht so leicht umstellen. Ich traue mich bei den ersten Sonnenstrahlen in das erfrischende Nass des Old River. Die Stelle ist als Badestelle ausgezeichnet, aber gestern beim Flug erzählte uns Sam, der Pilot, es gibt jede Menge Freschies (kleinere Frischwasserkrokodile) im Fluss und im Stausee. Nur kurz und nah am Ufer, zum Glück ist das Wasser glasklar, dauert die Erfrischung im Wasser. Der Wasserkessel pfeift schon als ich zurück komme und 7.00 Uhr sitzen wir alle abfahrbereit in den Campern. Heute stehen 650 km auf dem Plan, quer durch Westaustralien, damit wir hoffentlich morgen das Blau des Indischen Ozeans sehen.
Es läuft gut auf der Straße, während Jörg fährt, tippe ich diese Zeilen in den Computer. Es ist zwar ab und zu etwas holprig, aber die Straßen sind größtenteils Schnurgerade.

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Rechts und links sehen wir viele Affenbrotbäume, sie wachsen hauptsächlich in Westaustralien und begrüßten uns schon an der Grenze. Ihre Stämme sehen aus wie dicke Flaschen mit einem Gewirr von langen Ästen auf dem Kopf, manchmal stehen zwei ganz dicht zusammen und sehen aus wie ein Liebespaar. Außerdem gibt es jede Menge Termitenhügel. Schon im Kakadu-NP haben wir viele gesehen, riesige Kathedralhügel- ähnlich wie die Sagrada Familia in Barcelona (nur nicht so hoch)-, dann welche die Grabsteinen glichen und streng nach der Sonne ausgerichtet waren. Später standen sie wie Säulen an der Straße und Witzbolde hatten hin und wieder welche mit T-Shirts verkleidet. Jetzt sind wir bei Hügeln, die eher wie ein großer Elefantenhaufen aussehen. Jörg meint: die hätten sich aber nicht viel Mühe gegeben.

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Es ist jetzt 12 Uhr und die Sonne brennt. Seit 3 Tagen haben wir keine Wolke am Himmel gesehen, trotzdem ist die Temperatur etwas angenehmer, vor allem nachts. Heute Nacht haben wir die Decken heraus gekramt, bisher hatten wir sie noch nicht benötigt gehabt.
Wir werden hoffentlich morgen in Broome ankommen und dort auch eine Möglichkeit finden Internet zu nutzen. Wir sind alle gespannt auf den Verlauf der Bürgermeisterwahl, falls noch nicht geschehen, könnte uns das ja mal jemand mitteilen, und auch sonstige Nachrichten / Kommentare sind immer willkommen. Dann haben wir wenigstens das Gefühl nicht ganz so weit weg zu sein. Danke an alle die bisher geschrieben haben 
15.00 Uhr immer noch on Tour, zwischendurch war uns das M-Mobil mal abhanden gekommen. Dort hat der Fahrer gewechselt und jetzt geht etwas schneller voran. Meist fahren wir zwischen 100-110 km, und wir müssen vorsichtig sein, da jede Menge Tiere unterwegs sind. Tote Kühe, Schweine und Kängurus sieht man immer wieder, dazu kommen oft freilaufende Pferde am Straßenrand. Vor 2 Tagen wollte sich sogar ein Esel von uns überfahren lassen, der überlegte sich erst kurzfristig vor unserem Camper über die Straße zu gehen.
Irgendwo im nirgendwo, 35 Grad , bis jetzt 530 km sis

Über den Bungle Bungles

 

07.09.15 Wir wollen heute hoch hinaus: fliegen über den Bungle Bungles. Eine besondere Felsformation, die so abseits liegt, dass sie erst um 1980 entdeckt worden ist und später wegen ihrer Einzigartigkeit als Weltnaturerbe eingestuft wurde. Es gibt nur 2 Wege sie zu sehen: fliegen oder mit einem Allradfahrzeug die einzige 200 km lange Straße fahren. Nach einigen Überlegungen…ob und wie…entscheiden wir uns für ein kleines Motorflugzeug mit max. 5 Passagieren.
Den Flug buchen wir im Informationszentrum von Kununurra, welches wir am frühen Morgen noch vor der Öffnung erreichen. Das gibt es, glaube ich, nur in Australien, du fährst morgens um kurz nach 8.00 Uhr los, 100 km weit, der Camper wird zusätzlich an der Grenze nach Westaustralien gründlich durchsucht, unsere Zwiebeln, die Gurke und der Honig schaffen den Grenzübertritt nicht und bist um 8.30 Uhr in Kununurra am I-Site. Toll oder??!! Wir können zaubern!
Unser Pilot holt uns 13.30 Uhr am Touristencenter ab, vorher decken wir uns mit neuen Obst-und Gemüse ein und versuchen ein wenig zu shoppen, was aber am mageren Angebot oder an den horrenden Preisen, scheitert. In der Nähe von Kununurra werden die einzigen rosa Diamanten weltweit abgebaut. Wir (BäM und ich) träumen von ein paar kleinen rosa Ohrsteckern, aber die 600.000 Dollar nur für die Steine waren dann doch zu viel.
Unser Pilot ist sehr nett (Sam) und das Flugzeug ist klein, sehr klein.

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Bevor wir einsteigen dürfen müssen wir auf die Waage (super toll… ) Okay, wir 4 dürfen einsteigen und los geht es. Wir fliegen über den Lake Argyle, einem 90 km langen Stausee, über die Diamantenmine, viele Berge, Schluchten, riesige Rinderfarmen und die Bungle Bungles. Nach holprigen und etwas wackligen 2 Stunden sind wir auf der Erde zurück. Für mich war das heute der absolute Knaller!!!

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Kununurra , 36 Grad, sis

Kanu fahren in der Katherine George

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Morgens um acht beginnen wir unsere Kanu Tour. Jeweils zwei Personen in ein Kanu. Wir müssen erst mal üben gleichmäßig zu paddeln. Es geht den Fluß hinauf an hohen Felswänden vorbei. Wir halten nach Süßwasserkrokodilen Ausschau, können aber keine entdecken. Nach ca. einer Stunde haben wir das Ende der ersten Schlucht erreicht. Wir steigen aus und gehen schwimmen. Der Niedrigwasserstand sorgt dafür das keine Krokodile in die 2. Schlucht kommen, schwimmen ist hier erlaubt. Der Rückweg ist ganz gemütlich und die Schlucht wunderschön. Irgendwo soll es Felsenmalereien geben. Auch die sehen wir nicht. Genauso wie die Krokodile, nur ihre Spuren im Sand sind zu sehen. Schade

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Mittags fahren wir Richtung Kununurra. Zwischendurch halten wir mal in einer Galerie die Aborigine Kunst anbietet. Dort hüpft ein kleines Baby-Känguru herum und lässt sich gern von Manfred mit Süßkartoffel füttern und streicheln.

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So langsam nehmen wir Abschied von der Idee uns ein Original Kunstwerk zu kaufen. Ziemlich teuer. Wir fahren noch ein Stück und übernachten auf einem Parkplatz irgendwo.
BäM

Edith Falls

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In Katherine haben wir direkt am unteren Rockpool der Edith Falls auf einem Campingplatz übernachtet. So konnten wir am frühen Morgen gleich mal baden gehen. Sehr erfrischend. Da wir den heutigen Tag ruhig angehen lassen wollen, machen wir uns erst um zehn Uhr zu einer Wanderung auf. Diese führt den Berg hinauf zum nächsten Wasserfall mit Rockpool. Auch hier wird wieder gebadet. Das Wasser ist ganz klar und erfrischend. Auf der andern Seite geht es wieder bergab. Zwischendurch hat man immer wieder tolle Aussichtspunkte und kann über das Land schauen. Die Gegend ist sehr felsig und wir kommen uns vor wie Berg-Ziegen. Unten angekommen springen wir zur Abkühlung schnell noch mal ins Wasser.
Mittags fahren wir in die Stadt. Vorräte auffüllen. Anschließend Besuch im Info Center. Dort buchen wir für morgen schon mal eine Kanu Tour. Auf dem nahe gelegenen Fluß kann man verschiedene Touren machen und vorbei an hohen Felswänden fahren. Wir fahren direkt bis zum Anleger um uns alles anzusehen. Und endlich – es gibt sie doch: Kängurus. . Am dortigen Campingplatz machen wir Halt. Manfred kommt plötzlich ganz aufgeregt und will den Fotoapparat. Er ist auf einen Schlauch getreten. Der hat sich allerdings bewegt. Es war eine zweieinhalb Meter lange Schlange!

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Offensichtlich lebt sie hier, auch die Kängurus sind sehr zutraulich. Als wir abends vor dem Camper beim Essen und Wein der Livemusik vom Pool lauschen, kommt ein Känguru bis an den Tisch und lässt sich von Manfred mit Möhren füttern.

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BäM

Rauch am Himmel

4.9.2015 Ich erwache mit einem flauen Gefühl im Magen. Wir haben keinen fahrtüchtigen Camper. Kurz nach 8 fahren wir gemeinsam zur Telefonzelle um bei Britz anzurufen und nach dem Stand der Dinge zu fragen. Entgegen unseren Befürchtungen, wissen die um unsere Probleme und stellen einen neuen Camper zwischen 12 und 15 Uhr in Aussicht.

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Beruhigt Frühstücken wir und sehen uns danach die Felsmalereien an, beobachten ein kleines Felsenkänguru mit einem Jungen im Beutel,

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klettern auf den höchsten Punkt und genießen die Aussicht über die Berge und das großflächige Sumpfgebiet zu unseren Füßen.

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Kurz vor 12.00 Uhr beenden wir die Besichtigung, die Männer wollen auf den Abschlepper warten und BäM und ich lassen uns im Shop absetzen um etwas Strom für den Laptop zu tanken und die letzten Berichte hochzuladen (dort gibt es Willi zwar nicht free, aber es gibt ihn). Wer weiß wie lange wir noch warten müssen.
Knapp `ne Stunde später stehen beide Männer mit zwei fahrtüchtigen Vehikeln abfahrbereit vor dem Shop. Der Neue kam pünklich um 12 Uhr aus dem über 300 km entfernten Darwin.

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Hurra….weiter geht’s: Quer durch den Kakadu Nationalpark unserem heutigen geplanten Etappenziel entgegen. Der Fahrzeugwechsel hat Zeit gekostet, mal sehen ob wir das schaffen.
Auf dem Weg sehen wir immer mal wieder Rauchwolken aufsteigen. Der Busch brennt. Ganze Gebiete brennen ab und wachsen dann in kurzer Zeit wieder nach. Die Bäume auf den abgerannten Arealen bleiben mit angebranntem Stumpf stehen und wachsen oben wieder grün nach.
Dann ist es soweit, der Himmel wird rauchig, es stinkt und wir sehen die Flammen direkt an unserer Straße, ein Stück später ist alles vorbei.
Ansonsten bleibt der Weg ereignislos. Ich mag Australien, es gefällt mir besonders am späten Nachmittag, wenn die Sonne nicht mehr so hoch steht, das Rot der Erde und das Gelb des Spinifex-Grases anfangen zu leuchten, die Büsche und Bäume ein helles Maigrün zeigen und wir leichtgekühlt (von der Autoklimaanlage) die langen einsamen Straßen dahinrollen.
Schon fast im Dunkeln erreichen wir unser Etappenziel doch: Katharine und die Edith Falls…morgen haben wir fahrfrei 
Warme 22 Grad , 22 Uhr Edith Falls sis