Bevor wir die Reise beginnen noch ein paar allgemeine Infos.
Costa Rica. Ein kleines Land in Zentralamerika mit ca. 5,5 Millio en Einwohnern. Auf der einen Seite der Pazifik, auf der anderen das Karibische Meer. Es gibt viele Vulkane und Berges. Die Baumgrenze endet erst ab 3000 Meter, deshalb ist alles grün. Schon lange wird Kaffe, Ananas und Bananen exportiert, aber auch Gold und Silber findet man. Heute lebt man zu 60 Prozent vom Tourismus. 25 Prozent der Fläche stehen unter Naturschutz oder sind Parks. Es leben hier unzählige Vogelarten, Faultiere , Affen, Pumas und anderes mehr.Man lebt hier mit der Natur , also sehr nachhaltig . Der Strom kommt zu 100Prozent aus erneuerbaren Energien .
Nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir Montag am späten Nachmittag gut in Costa Rica gelandet. Nochmals eine Stunde Fahrt und wir sind endlich im Hotel. Am Abend hatten wir das Bedürfnis uns noch etwas zu bewegen. Leider liegt das Hotel etwas abseits uns wir sind nicht ganz so weit gekommen.
Dienstag Vormittag machen wir uns auf den Weg die Innenstadt von San Jose zu besichtigen. Die Stadt ist Schachbrettartig aufgebaut. Es herscht reger Betrieb und es ist laut. So ganz viel Bauten aus der Colonialzeit hat die Stadt nicht mehr bieten. Zwischen Zement Fasaden gibt es aber noch einiges zu entdecken.
Grand HotelTheater
Wir besuchen ein Museum welches Bunkeratig drei Etagen unter dem Platz der Kultur liegt. Bei 28 Grad sehr angenehm. Es gibt viel Goldobjekte und Zeitgeschichte zu sehen.
Selbst in der Stadt gibt es schon jede Menge Vögel die ordentlich Krach machen. Ich hoffe es ist ein Vorgeschmack auf das, was uns die nächsten Tage erwartet.
Der Weg zum Flughafen führt uns erst mal wieder zu einem Kambotanischen Markt. Hier werden auch lebende Tiere verkauft. Hühner, Fische, Krabben.
Für uns ist das alles sehr ungewöhnlich.
Aus der Stadt heraus geht es über einen Waldweg zu einen See. Wenn Regenzeit ist, ist es 120 km lang umd 90 km breit. An der Strommasten kann man erkennen wie hoch der Wassertsand mal war. Wir machen eine Bootstour durch die Mangoven und sind ganz erstaunt als wir an einen Dorf ankommen. Die Häuser stehen auf Stelzen im Wasser. Tasächlich solle es im Sommer hier Straße geben. Wir sehen wie kleine Kinder auf Booten rumhüpfen und im Wasser spielen. Wahrscheinlich lernt man im ihrem Leben erst schwimmen umd ein Boot bedienen.
Mit diesen letztn schönen Eindrücken endet unsere Reise.
Es war eine tolle Zeit. Wir haben so viel gesehen. Die Kulur der Länder ist so ganz anders als als die in Europa. Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit haben uns machmal zugesetzt. Vor allen die Landschaft in Zentralvietnam hat mich beeindruckt.Und natürlich Ankor. Da wir ja nicht so viel Erfahrung mit Gruppenreisen haben waren wir positiv überrascht. Die Leute waren alle nett und die Organisation war gut. Alles in allem drei schöne Wochen.
Wir machen eine Wanderung, dafür müssen wir aber erst mal eine Stunde mit dem Bus zum Startpunkt fahren. Dann immer bergauf. Eine echte Herausforderung bei der Hitze. Es ist neun Uhr und 30 Grad mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Über viele Steinhaufen und durch schmale Wege geht es nach oben. Die Landschaft ist wunderschön. Sattes grün, viele Schmetterlinge und Käfer. In der Ferne hört mach Gibbonaffen kreischen. Zwischendurch sehen wir einen kleinen Wasserfall. Oben angekommen bestaunen wir die in die Felsen gehauenen Ornamente. Kbal Spean nennt man den „Fluss der tausend Lingams ( Phallussymbole)“. Überall sieht man Bildnisse hinduistischer Gottheiten.
Der Weg bergab ist ähnlich wie der nach oben. Es gibt noch kleine Wasserstellen und interessante Baumwurzel
Wieder unten angekommen fängt es an zu regnen. So ganz ist die Regenzeit doch noch nicht vorbei. Wir fahren zu dem einzigen Tempel aus rosa Sandstein. Von Frauen für Frauen gebaut. Nass sieht der Stein nur nicht rosa aus sondern rot. Trotz Regenschirm und nassen Füßen ist es wunderschön.
Nach dem Regen dann doch noch ein Tempel. Ich weis noch immer nicht wieviel in Ankor stehen. Unzählige.
Und mal wieder nach oben
Es ist einfach bombastisch. Sowie die Sonne wieder schein hat mal einen tollen Ausblick und die Tempel erscheinen in einem ganz andernm Licht.
“ Liebe meine Gäste“ so werden wir von unserem Kamboschanischen Reiseleiter begrüßt. Mit dem Tuck Tuck geht es nach Ankor. Ein Gebiet von 400 qm km mit hunderten Tempelanlagen. Erbaut zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert. Hier lebten zu Hochzeiten fast 1Mill. Menschen, hauptsächlich in Stelzenhäusern aus Holz. Man huldigte den Göttern und errichtete riesige Tempelanlagen. Von den meistsn stehen nur noch Mauerreste, aber viele sind auch noch erhalten und einfach atemberaubend.
Ankor Thom . 10,3 qm km groß. Komplett mit einer Mauer rundherum mit imposantenen Toren in jeder Himmelsrichtung und einem Siegestor. Monumentale Bauwerke.wohin mam schaut.
Bayon: 54 Türme mit lächelnden Gesichtern. Da hat man das Gefühl sie schauen dich in jeder Ecke an. Außerdem gibt es ein 1,2 km langes Wandrelief mit Szenen aus dem Alltag der Khmer und Kriegsszenen. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie lange man braucht sich das alles anzuschauen.
Vorbei am 1 qm km großen Resten des Königspalset mit einem großen Swimmingpool für die Frauen und einem kleinen für die Männer gelangen wir nach
Ta Phonm . Diese Tempelanlage ist schon fast verschlungen von den großen Feigenbäumen. Man geht durch ein Tor in steht vor einem Turm oder anderm Gebäude.
Ankior Watt. Mit nichts zu vergleichen . Von Weitem schon sieht man die fünf Türme. Umgeben von einem 190 m breiten Wassergraben . Das Gelände bildet ein Rechteck von 1,5 mal 1,3 km. Der mittlere Turm überragt alles. Man gelangt über drei Ebenen zum mittleren Turm. Es gibt so viele Gänge und Nischen und Räume, das man sie gar nicht alle besichtigen kann. Überall sieht man sehr detailgetreue Flachreliefs.
Wir haben unsere Tour in Ankor Wat nachmittags mit Regen begonnen und werden am Abend mit bombastischen Lichtverhältnissen belohnt. Definitiv eins der Highlights dieser Reise.
Heute verlassen wir Vietnam um die letzten Tage in Kambotscha zu verbringen. Mit dem Speedboot geht es über den Mekong. Erst jetzt erfasse ich wie riesig und breit dieser Fluss doch ist. Nach ca 1,5 Stunden Stopp. Alle aussteigen. Grenzkontrolle Vietnamm. Unsere Pässe wurden schon vorher eingesammel. Dauert eine Weile dann gehts weiter. Nach zehn Minuten wieder Stopp, aussteigen, Grenzkontrolle Kambodscha. Auch hier dauert es, 35 Dollar zahlen, Foto und Fingerabdrücke machen lassen. Man nimmt es alles sehr genau. Aber irgendwann haben wir es alle geschaft und weiter geht’s.
Stundenlange fahren wir den Mekong hinauf bis Phnom Pen.
Nach einem schnellen check in im Hotel besichtigen wir den Königspalst. Hier wohnt der König in einem abgeriegelten Bereich. Die gehisste Fahne sagt uns das er gerade zu Hause ist. Ein König ohne Macht. Kambodscha wird von einer Zentralregierung regiert. Offiziell gibt es Wahlen, aber est gibt nur eine Partei. Wir sehen den Krönungthron und den Silber Saal. Unzählige Buddas aus reinem Silber , Gold und Bronze sind hier ausgestellt.
Es stehen noch die Pagode Wat Phnom und gegen Abend das Independent Memorial auf dem Programm. Erst 1953 haben die Franzosen ihre Cololialherschaftt abegegben. Bis heute hat das Land eine wechselvolle Geschichte. Im Bürgerkrieg der Roten Khmer kamen vielen Menschen zu Tode. Es hat das Land eher zum Stillstand gebracht.
Weiter geht unsere Fahrt am nächsten Tag nach Siem Reap . Sechs Stunden Busfahrt. Wir sehen viel ärmliche Dörfer. Rast wird auf einem Spinnenmarkt gemacht. Kaum ausgestiegen wollen uns Kinder riesige Spinnen auf die Hand geben. Außerdem gibt es gebackene Spinnen, Kakerlacken, Heuschrecken. Sowas ißt man hier als Snack zu Bier. Wir lehnen dankend ab. Zum Glück gibt es doch nochmal eine ordentliche Pause.
Leben auf und am Wasser. Das Mekong Delta ist ein riesiges Gebiet im Süden. Der mächtige Fluss teilt sich in viele kleine und große Kanäle und unzählige Wasserarme. Als Fluss sehr breit die Kanäle zum Teil so schmal das man gerade mit einem Boot durchfahren kann. Durch den feuchten Boden wachsen hier viel Obst- und Gemüsesorten. Mache Obstsorten habem wir noch nie gesehn. Pink Mango, sehr lecker und safitig. Rote Drachenfrucht, innen rot wie rote Beete. Kleine Bananen. An den Rändern wird Reis angebaut. Reis wird hier zwei bis drei mal im Jahr geerntet.
Wir machen eine gemütliche Bootstour. Sehr entspannt mit einem Paddelboot durch die Kanäle zu gleiten.
Am Nachmittag besichtigen wir eine kleine Manufaktur in der Reispapier, Puffreis in allen Geschmacksrichtungem und Bonbons aus Reissirup hergestellt werden. Für Puffreis wird in einer sehr heißen Pfanne Sand erhitzt, dan kommt etwas Öl dazu und anschließend der Reis. Und schon knallt und springt es . Ähnlich wie Poppkorn. Wir würden dürfen alles mal probieren und können gar nicht genug davon bekommen.
Auch Schlangenschnaps gibt es. Na ja, sehr merkwürdig. Mutig haben wir es runtergekippt. Na ja, halt viel Alkohol.
Heute übernachten wir in Cha Tu. Ein schöner Küstenort. Im dunkel bummeln wir am Wasser entlang und lassen uns gemütlich mit der Menschenmenge über den Markt treiben.
Der nächste Tag steht nocheinmal ganz im Zeichen des Mekong. Früh am Morgen fahren wir zu den schwimmenden Märkten. Noch heute bieten die Bauern ihre Waare auf dem Wasser an. Unzählige kleine und größere Boote bieten ihre Waae an. Viele Familien leben hier auch auf den Booten.
Nach dem Frühstück geht es weiter. Wir fahren ,immer in der Nähe des Wassers weiter in das Delta hinein. Tasächlich wohnen entlang der Straße viele Menschen,und vor jeden Haus ein Geschäft. Hier scheint jeder etwas zu verkaufen.
Nachmittags noch eine schöne Wanderung durch ein Naturschutzgebiet und dann nochmal eine Bootsfahrt. Wir sehen viele Vögel und riesige Orchideen.
Nach zwei erholsamen Tagen am Stand sind wir zurück in Ho Chi Minh Stadt , ehemals Saigon. 100 km lang, 40 Km breit, 10,2 Millionen Einwohner. Im alten Stadtteil Saigon sieht man auch hier noch den französichen Einfluss. Kathedrale Notre Dame , das alte Hauptpostamt und die Oper sind noch immer sehenswert.
Am Abend dann eine Streetfood Tour auf Rollern. Wir lassen uns von jungen Studet:innen gekonnt durch die Gassen fahren. Der Verkehr ist einfach unglaublich. Tausende von Rollern und Autos. Stop ist in verschiedenen Gassen. Wir probieren typisches Essen, welches auf der Straße zubereitet wird. Leckere Muscheln und frisches Gemüse. Garnelen und Glasnudeln . Wir laufen über Märkte die 24 St. geöffnet haben. Es gibt extra einen Flowermarkte. Dort kann man an hundert Ständen Blumen kaufen. Die Einheimischen nennen ihn Sorry Market. Für die Männer die sich bei ihren Frauen entschuldigen müssen. Wohnraum ist knapp und teuer. Hier teilen sich oft vier bis sieben Personen Wohnungen von 45 qm. Und da man für das Abstellen des Rollers Gebühren zahlen muss, wird er dann auch in der Wohnung geparkt
An nächste Morgen geht es zu einem Ausflug nach Cu Ci. Hier haben in Vietnamkrieg viele Guerilla Kämpfe stattgefunden. Das Gebiet liegt ca. 50 km aushalb der Stadt. Man hat Tunnelsysteme gebaut die bis zu drei Etagen tief in die Erde gehen. Oft gibt es geheime Ein- und Ausgänge. Von außen nicht sichtbar und sehr klein. Es gibt ein ausgeklügeltes Lüftungssystem. Sogar Lazarette und Küchen. Der Rauch wurde geschickt umgeleitet und kam an anderer, sehr versteckten Stelle nach oben.
Im ganzen Gebiet gab es Fallen. Man wollte die Amerikaner mit solchen Methoden nach Hause schicken . Gekämpft wurde oft nur mit zwei Mann. Sie tauchten auf einer Stelle auf und waren ganz schnell wieder verschwunden. Tasächlich sagt man hier wohl nicht das man den Krieg gewonnen hat sonder das man das Land behalten hat.
Durch solche Tunnel kann man nur kriechen.
Für mich immer sehr bedrückend was Menschen anderen Menschen antun.
Der Abend endete dann sehr angenehm, mit einer Bootsfahrt incl. sechs Gänge Menue, langsam vorbei an den beleuchteten Hochhäuser.
Heute Vormittag dürfen wir uns als Gemüsebauern betätigen. Wir besichtigen ein regionales Gemüsedorf mit üppigen Anbauflächen. Immer eingeteilt in kleine Parzellen. Hier wird noch nach traditioneller Art das Gemüse per Hand gepflanzt.
Es riecht hier alles so intensive. Basilikum, Minze , Korinder, Zitronengras Spinat, Erdnüsse. Eine Vielfalt von Gewüzen und Gemüse.
Erst wird umgegraben, dann fein gerecht und schon kann gepflanzt werden.
Im Anschluss gab es eine Koch Lektion.
Spring Rolls zubereiten könne wir jetzt. Sehr lecker. Überhaupt ist das Essen ausgesprochen gut. Würzig aber nicht scharf. Viel Gemüse, Kräuter und frisches Obst. Wobei ich mal wieder feststellen muss das Obst im Anbauland viel besser schmeckt.
Am Nachmittag geht es mit dem Flieger von Hoi An nach Ho Chi Min Stadt und dann noch mal vier Stunden nach Mui Ne. Hier werden wird die nächsten zwei Tage am Stand chillen .
Die letzte Nacht haben wir in einem Zug verbracht. Es gibt eine alte Zugstrecke von Nord nach Süd. 12 Stunden im Schlafwagen. Der Regen prasselt auf das Dach. Irgendwann kann man trotzdem mal schlafen.
In Hue angekommen regnet es immer noch . Das wird sich auch die nächsten zwei Tage nicht ändern. Wir unternehmen eine Cylotour durch die Stadt und über den Markt. Trotz Regen einen nette Sache sich durch die Gegend fahren zu lassen.
Am Nachmittag fahre wir weiter Richtung Hoi An. Wir überqueren den Hai-Van Wolkenpass, welcher wirklich in Wolken liegt. Der Pass bildet die natürliche Grenze zwischen Nord- und Südvietnam . Es ist die Wetterscheide des Landes. Allerdings regnet es gerade auch im Süden.
Hier angekommen müssen wir das Reiseprogramm ändern. Fahhradtour und Bootsfahrt fallen im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Also Kulturprogramm . Zwei Pagoden, die kaiserliche Zitadelle mit der verbotenen Stadt. Alles sehr beeindruckend.
Am nächsten Morgen schlenden wir durch die Altstadt und sind ganz angetan von den vielen Früchen und Gewürzen. Die Stadt liegt sehr schön am Fluss und hat durch die vielen Lampions seinen besonderen Reitz.