Kuriositäten aus Schweden

Fika

Wie schon geschrieben ist Fika eine Kaffeepause, aber auch mehr als das. Eine Pause um sich mit anderen zu treffen, egal was dabei getrunken oder gegessen wird und welche Uhrzeit es ist. Wichtig ist der Spaß und die Geselligkeit. Sobald es nach Kanelbolla ( Zimtschnecke) gerochen hat, war für mich immer Zeit für Fika..also ziemlich oft.8

Badeplätze

Es gibt sie überall und ganz oft haben sie Baderampen für Rollstuhlfahrer. Habe ich so bei uns noch nicht gesehen. Bei einem ausgewiesenen Badeplatz kann man auch fast immer eine öffentliche saubere Toilette finden. Schweden nutzen die Badeplätze häufig morgens, kommen mit dem Bademantel angeradelt, springen rein und radeln wieder zurück. Oder man trifft sich nach dem Bad auf einen Plausch auf dem Steg und den dort vorhandenen Sitzplätzen.

Geld, Apps, Internet

Bargeld haben und hätten wir bis jetzt nicht benötigt. Alle Zahlungen, selbst kleine Beträge, werden mit Karte bezahlt. Eine weitere beliebte Methode ist Swish (schwedisches Paypal), leider können wir uns ohne schwedische Iban dort nicht anmelden. So bleiben uns Einkäufe auf dem Flohmarkt oder am Straßenrand verwehrt. Schwierigkeiten gibt es immer mal wieder beim Parken. Jeder Parkplatz nutzt gefühlt eine andere App, die man sich, will man parken, herunterladen muss. Ich habe jetzt EasyPark, Parkster, Flowbird, GoMarina usw. Dazu kommen die Apps aus den Städten, die man braucht um öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Eintrittskarten, Tickets egal, alles wird und muss online gebucht werden. Das heißt: viel wichtiger als schwedische Kronen in der Tasche sind ein funktionierendes Handy mit genügend Internetdatenvolumen.

Schließtechnik von Schlössern

Schlösser drehen in Schweden manchmal anders herum. Was bei der Verriegelung von Toilettentüren schon das ein oder andere Mal für peinliche Momente geführt hat.

Oldtimer, aber das hatten wir ja schon beim Kapitel: Alte Autos.

Hej oder Hej Hej

Mit dieser Begrüßung liegt man immer richtig. Obwohl ich immer noch an der korrekten Betonung des Hej’s arbeite. Manche Schweden schmettern einem auch gerne ein Hej Hej entgegen aber keine Ahnung, wann man was sagt. Es ist wohl wie mit dem Moin Moin bei uns an der Küste. Auf Wiedersehen oder Tschüß heißt dann einfach Hej do.

Sprache

Schwedisch hatte ich mir vorher immer als kompliziert und schwer vorgestellt. In Wirklichkeit ist Schwedisch, für mein Empfinden, garnicht so schwer. Es hört sich an wie eine Mischung aus holländisch, englisch und deutsch. Mit Englisch liegt man aber immer richtig und es wird auch überall verstanden. Erstaunlich viele Schweden sprechen deutsch.

Briefkästen

Mitten im Wald, am Straßenrand, am Hafen der kleinen Schäreninseln oder in den kleinen Dörfern. Überall sind Briefkästenansammlungen zu finden. Im Wald ein klares Zeichen dafür, dass irgendwo noch ein Haus mit Bewohnern ist. sis

Avatar von Unbekannt

Autor: sis

Hallo, ich bin Silke und ich liebe die Welt und das Reisen. Meine Reisen plane ich meist selber und genieße das Gefühl schon vorab gedanklich in das Land meiner Wahl einzutauchen. Gern benutze ich dafür Reiseblogs, freue mich über Infos aus erster Hand aber auch über Tipps zu Dingen, die man nicht machen sollte. So möchte ich hiermit auch allen helfen und mitnehmen auf meine Reisen.

Hinterlasse einen Kommentar