Gränna und Huskvarna, sonniger Regen 21°
Gränna eine kleine, typisch schwedische Stadt am Vättern mit einer ganzen Straße voller Zuckerstangen-Läden. Einer schöner als der andere. In jedem Laden gab es eine Zuckerbäckerwerkstatt und man konnte beim Kochen, Kneten, Rollen und Schneiden der Zuckerstangen zuschauen. Es roch nach Karamel, warmen Zuckersirup…süß und lecker. Fast schon eine willkommene Abwechslung war da der Knächebrot- Laden mit seinem Backofen und den vielen Sorten, die man auch alle kosten durfte.
Die eine oder andere Leckkerei fand auch den Weg in unsere Camper. Wie konnte das nur passieren?




Nach süß wird es technisch. In Huskvarna ist die Firma Husqvarna beheimatet. Es gibt ein Firmenmuseum und einen Teil der alten Schmiedehäuser, die heute Kunsthandwerker beheimaten. Die Schmiedehäuser waren sehr schön, leider hatten die Künstler fast alle ihre Läden zu.

Das Museum bietet auf 2 Etagen unzählige Exponate aus den Werkshallen von Husqvarna. Die Firma besteht seit 1689 und hat ihre Anfänge 1609 als Hersteller von Jagt- und Kriegsgewehren. In den über 300 Jahren wurden und werden Nähmaschinen, Herde, Bügeleisen, Fahrräder, Motorräder, Kettensägen, Rasenmäher und viele andere Sachen hergestellt.



Ich fand den ersten Teil des Tages und den Wasserfall neben dem Museum viel besser…bei Jörg war es bestimmt andersherum.


Am späten Nachmittag erreichen wir unseren Stellplatz für die Nacht. Diesmal parken wir direkt an einem kleinen See. Der Wind ist unangenehm und ab und zu regnet es…also wird im Camper gekocht und nicht gegrillt, geschwommen aber trotzdem. sis

