Der heutige Tag steht eher im Zeichen der Entspannung. Am späten Morgen fahren wir nach La Fortuna. Zunächst wieder zurück zur Küstenstraße. Die Gegend hier ist geprägt vom Obstanbau und Rinderzucht. Ich sehe geradezu die Gauchos zu Pferde die Herde zusammen treiben. Hätte ich vor vierzig Jahren auch gerne mal gemacht😀

Irgendwann geht es wieder rein in die Berge. Alles sehr kurvig. Vorbei an dem großen Arenalsee . Dieser sieht aus als wäre er natürlich Ursprungs. Tatsächlich ist es ein riesiger Stausee. Das Wasser wird durch Tunnel in zwei Kraftwerke geleitet , die fast die Hälfte der Elektrizität in Costa Rica produzieren.

Von weitem sieht man immer wieder den Vulkan Arenal. Es ist der einzige Kegelvulkan auf der Insel. Mit 1643 m Höhe recht imposant. Lange hielt man ihn für erloschen. 1968 meldete sich der Vulkan mit einer gewaltigen Explosion zurück und begrub zwei Orte unter Geröll und Asche. Dabei starben 78 Menschen. Der Nachbarort, welcher verschont blieb, nannte sich darauf hin um in den Namen Fortuna ( Glück)

Im Hotel erwartet uns ein toller Blick aus dem Zimmer direkt auf den Vulkan. Es gibt viele heiße Thermalbecken auf dem Gelände. So lassen wir es uns am Nachmittag gut gehen.

In Morgendämmerung werden wir von Büllafen geweckt. Und ja , sie brüllen wirklick. Leider sehe ich im Gebüsch keine. Am späten Vormittag unternehmen wir eine kleine Wanderung in einem privaten Park. Hier gibt es viele Vögel, Rotaugenfrösche, die ich leider nicht vor die Linse bekommen habe, Kaimane, Dreifingerfaultier und viele Schmetterlinge. Und am Abend höre ich es dann wieder. Das brüllen.



