Chichen Itza- Auf den Spuren der Mayas

17.01.2025  31° die Sonne gibt alles

Wir erwachen in der Villa Arquelocica. Der Himmel ist verhangen und der Dunst der aufsteigenden Morgenfeuchte macht alles etwas diesig. Was sich nicht so toll anhört, ist für unsere Besichtigung von Chichen Itza ein großer Vorteil, auch wenn die Bilder der Pyramiden im Sonnenschein besser aussehen.

Wir waren gestern schon mal an der Ausgrabungsstätte. Der Regen war zum Glück nur kurz. In der Dunkelheit durften wir uns die punktuell erleuchteten Ruinen anschauen, durch das Areal spazieren und die LaserShow genießen. 30 bis 40 Personen stolzierten durch die Nacht, gut bewacht vom Ausgrabungspersonal, die beständig die Wege und das Gras ausleuchteten. Weniger weil wir stürzen könnten, sondern vielmehr, das keine Schlangen unsere Wege kreuzen. Nach dem Rundgang wurde die Geschichte der Mayas und die Besonderheiten von Chichen per Laser an die Pyramide geworfen. Die Spanischen Worte konnten wir nicht verstehen, die Bilder waren aber sehr eindrucksvoll. Wie besonders dieser Abend war, begreifen wir erst an diesem Morgen auf dem Gelände.

Nicht nur, dass die Gebäude heute morgen anders aussehen. Nein,  hier herrscht das übliche mexikanische  Chaos. Hunderte Händler bauen ihre Stände auf, Touristen wohin das Auge blickt, Guides die Touren anbieten. Was war das doch gestern hier so so ruhig und entspannt.

Trotzdem ist Chichen Itza einen Besuch wert, aber nach drei Stunden, die letzte im vollen Sonnenschein kann nur das Bad in einer Cenote mich zum Weitergehen bewegen. Mit brennenden Füßen und klatschnaß geschwitzt sitzen wir zur Mittagszeit wieder im Auto, auf dem Weg zum letzten Hotel dieser Reise.

Gefiederte Schlange
Totentempel
Kukulkań Pyramide
El Caracol – Das Observatorium
Heilige Cenote. Hier sollen Jungfrauen geopfert worden sein.

Bevor wir wieder zurück an der karibischen See sind, zeigt uns Manuel seine Lieblingscenote. Fast alleine schwimmen wir ( ohne Schwimmweste!) im klaren tiefblauen unterirdischen See. Das Wasser ist erfrischend kalt. Wir blicken durch das kleine Loch in der Decke in den blauen Himmel. So schön, hier will ich bleiben.

Der Abstieg zur Cenote

Unaufhaltsam dreht sich der Zeiger der Uhr  und wir müssen weiter. Nach weiteren 2 Stunden Autofahrt und insgesamt 1200 Kilometern in den letzten 4 Tagen sind wir pünktlich zum Sonnenuntergang zurück in Tulum.

Die letzten  4 Tage lassen wir uns AI verwöhnen und so bereitet uns der Preis des Sundowners in Tulum jetzt auch keine Kopfschmerzen mehr….höchstens der Alkoholgehalt morgen früh…Hola.sis

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Autor: sis

Hallo, ich bin Silke und ich liebe die Welt und das Reisen. Meine Reisen plane ich meist selber und genieße das Gefühl schon vorab gedanklich in das Land meiner Wahl einzutauchen. Gern benutze ich dafür Reiseblogs, freue mich über Infos aus erster Hand aber auch über Tipps zu Dingen, die man nicht machen sollte. So möchte ich hiermit auch allen helfen und mitnehmen auf meine Reisen.

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