Dhigurah

15.01.2023 tagsüber 31° nachts 26° wolkig

Tag 4 unseres Insellebens beginnt, wie sollte es anders sein, mit einem Bootstrip. Gut angezogen schnorcheln wir relaxt die Außenkante des Inselriffs entlang. Durch die Strömung gleiten wir ohne Anstrenung an unzähligen Fischschwärmen vorbei und sehen einen kleinen Schwarzspitzenhai am Riff entlangschwimmen.

Nach dem Trip wollen wir unseren Körpern eine Sonnenpause gönnen. Der Walhai gestern fordert seinen Tribut. Alles was beim Schnorcheln aus dem Wasser ragte färbt sich gen signalrot.

Also was tun: Inselrundfahrt mit den Inseltaxi.

Achtung. Gegenverkehr.

Straßen im herkömmlichen Sinn gibt es nicht. Alle Wege bestehen aus Sandpisten, die mal besser oder schlechter sind.

Autos gibt es auch keine. Nur einige wenige Pikups, meist in sehr schlechten Zustand. Außerdem Roller , Motorräder und Tuk Tuks. Diese sind mit Elekromotor und werden zum Transport für alles genutzt., inklusive uns.

Wir fahren durch dichtes Gebüsch an die Inselspitze. Traumstrand, soweit das Auge reicht.

Der Traum hat auch Schattenseiten. Auf allen Local Islands ist aus religiösen Gründen Alkohol strengstens verboten. Eigentlich müsste das Lied also heißen: Es gibt kein Bier…auf den Malediven…

Als Zweites muss man ein wenig auf die Kleidung achten, es gibt Bikini-verbot. Zumindest an den meisten Stränden.

Ab unserem Hotel links darf man, rechts nicht. Ist ein bißchen wie FKK an der Ostsee.

Was mich am meisten betrübt sind die fehlenden Sonnenuntergänge. Der Himmel und auch das Wasser sind immer etwas diesig. Keine zischende Sonne, die im Meer versinkt. Aber das ist ja, Jammern auf sehr hohem Niveau. Schön ist’s trotzdem.sis

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Autor: sis

Hallo, ich bin Silke und ich liebe die Welt und das Reisen. Meine Reisen plane ich meist selber und genieße das Gefühl schon vorab gedanklich in das Land meiner Wahl einzutauchen. Gern benutze ich dafür Reiseblogs, freue mich über Infos aus erster Hand aber auch über Tipps zu Dingen, die man nicht machen sollte. So möchte ich hiermit auch allen helfen und mitnehmen auf meine Reisen.

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