Exmouth

14.9.-15.9.15
Die Nacht haben wir auf dem Parkplatz des Einkaufzentrums übernachtet.(hatten vorher einen schönen Platz gefunden, aber Wildcampen direkt vor der Polizeistation, das hat den Polizisten nicht gefallen. sis) Also gehen wir erst mal Vorräte auffrischen. Es ist alles ziemlich teuer. Also beschränken wir uns auf das Nötigste. Danach geht’s erst mal wieder zum Infocenter. Was kann man hier so alles sehen und erleben? Exmouth liegt direkt am Meer, mit dem Ningaloo Reef. Wir entscheiden uns in den Cape Range National Park zu fahren. Dort gibt es auch Campingplätze. Erster Stopp ist der Leuchtturm.

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Vor hier sehen wir in weiter Ferne Wale aus dem Wasser springen.

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Auch am Turtle Center wird Halt gemacht. Es ist allerdings nur ein Strandabschnitt an dem die Schildkröten ihre Eier ablegen. Zurzeit ist weit und breit nichts zu sehen, da sie die meiste Zeit im Wasser verbringen. Am Eingang des Nationalparks müssen wir schon einmal einen Campingpatz buchen. Wir ergattern den letzten des Tages. Wildcampen ist verboten. Im Park gibt es nur eine Straße mit vielen Abzweigungen zu wunderschönen Buchten. Aus den Büschen hüpfen Kängurus heraus und es laufen jede Menge Emus herum. In einer der Buchten legen wir uns in den warmen Strand. Beim Schnorcheln sehen wir die tollsten Fische. Es schillert in allen Farben. Große, kleine, lange, alles vertreten. Die Strömung ist ziemlich stark, so dass wir aufpassen müssen, wo wir hingetrieben werden. Wir genießen den Nachmittag am Strand.
Gegen Abend müssen wir unseren Campingplatz aufsuchen. Plötzlich läuft was Stacheliges direkt vor unser Auto und spielt totes Tier. Ein Echidna. Sieht aus wie ein großer Igel mit ganz langer spitzer Nase.

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Da wir schon so viele tote Tiere auf dieser Straße gesehen haben, fahren wir jetzt vorsichtig weiter. Der Campingplatz, nur ein Stellplatz für das Auto, liegt direkt am Meer, wir können aus dem Auto die Wellen sehen. Nach einem traumhaften Sonnenuntergang lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.

DSCI1305 Auch Emus gibt es viele.
Die Nacht war stürmisch und kalt, aber schon am frühen Morgen klettern die Temperaturen und wir entscheiden uns, einfach noch einen Tag und eine Nacht hier zu bleiben. Wir genießen den Tag am und im Wasser. Lassen uns von der Sonne (fast) verbrennen und faulenzen. Erst nachdem die Sonne rot glühend im Meer verschwunden ist verlassen wir den Strand.
BäM

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Autor: sis

Hallo, ich bin Silke und ich liebe die Welt und das Reisen. Meine Reisen plane ich meist selber und genieße das Gefühl schon vorab gedanklich in das Land meiner Wahl einzutauchen. Gern benutze ich dafür Reiseblogs, freue mich über Infos aus erster Hand aber auch über Tipps zu Dingen, die man nicht machen sollte. So möchte ich hiermit auch allen helfen und mitnehmen auf meine Reisen.

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